Tiroler Gemeindeverband ist vorerst gerettet
Neo-Präsident Schubert möchte den Gemeindeverband mit Maßnahmenpaket wieder salonfähig machen
26. September 2023 | von
Von Gebi G. Schnöll
Das neue Gemeindeverbands-Präsidium mit den Vize-Präsidenten Benedikt Lentsch (Zams), Florian Klotz (Holzgau) und Daniela Kampfl (Mils b. Hall) sowie mit dem neuen Präsidenten Karl-Josef Schubert (Vomp). Foto: Peter Leitner
Von Gebi G. Schnöll
Mit 222 (100 Prozent) von 255 abgegebenen Delegierten-Stimmen (Anm.: 33 Stimmen waren ungültig) wurde der Vomper Bürgermeister Karl-Josef Schubert zum Tiroler Gemeindeverbandspräsidenten gewählt. Er löst den Sölder Ortschef Ernst Schöpf ab, der 14 Jahre lang an der Spitze des Gemeindeverbandes gestanden ist. Die weiteren neuen Mitglieder des Präsidiums heißen Daniela Kampfl aus Mils b. Hall, Florian Klotz aus Holzgau und Benedikt Lentsch aus Zams. LH Mattle gratulierte dem neuen Präsidium zur Wahl und bedankte sich bei Ernst Schöpf für dessen langjähriges Wirken im Gemeindeverband.
SOLIDARITÄTSBEITRAG. Auf das neugewählte Präsidium wartet in den nächsten Wochen und Monaten viel Arbeit. Der finanziell schwer angeschlagene Gemeindeverband muss saniert und die Zehn-Millionen-Euro-GemNova-Pleite aufgearbeitet werden. Neo-Gemeindeverbandspräsident Schubert lehnt eine Insolvenz bzw. ein Sanierungsverfahren um den Gemeindeverband ab, sondern will mit einem neuen Finanzplan und einer Überarbeitung der Statuten den Gemeindeverband aus dem finanziellen Tief holen. Schubert selbst leistet einen Solidaritätsbeitrag, indem er bis Jahresende auf eine Funktionsentschädigung von monatlich 10.000 Euro brutto verzichtet. Danach will Schubert die monatliche Entschädigung auf die eines Landtagsabgeordneten (7.300 Euro brutto) reduzieren. Dass die meisten Gemeinden hinter dem Tiroler Gemeindeverband stehen, zeigte die Abstimmung über eine Erhöhung der Mitgliedsbeiträge um zwei Euro pro Einwohner. 89 Prozent der Gemeinden stimmten der Erhöhung zu.
Mit 222 (100 Prozent) von 255 abgegebenen Delegierten-Stimmen (Anm.: 33 Stimmen waren ungültig) wurde der Vomper Bürgermeister Karl-Josef Schubert zum Tiroler Gemeindeverbandspräsidenten gewählt. Er löst den Sölder Ortschef Ernst Schöpf ab, der 14 Jahre lang an der Spitze des Gemeindeverbandes gestanden ist. Die weiteren neuen Mitglieder des Präsidiums heißen Daniela Kampfl aus Mils b. Hall, Florian Klotz aus Holzgau und Benedikt Lentsch aus Zams. LH Mattle gratulierte dem neuen Präsidium zur Wahl und bedankte sich bei Ernst Schöpf für dessen langjähriges Wirken im Gemeindeverband.
SOLIDARITÄTSBEITRAG. Auf das neugewählte Präsidium wartet in den nächsten Wochen und Monaten viel Arbeit. Der finanziell schwer angeschlagene Gemeindeverband muss saniert und die Zehn-Millionen-Euro-GemNova-Pleite aufgearbeitet werden. Neo-Gemeindeverbandspräsident Schubert lehnt eine Insolvenz bzw. ein Sanierungsverfahren um den Gemeindeverband ab, sondern will mit einem neuen Finanzplan und einer Überarbeitung der Statuten den Gemeindeverband aus dem finanziellen Tief holen. Schubert selbst leistet einen Solidaritätsbeitrag, indem er bis Jahresende auf eine Funktionsentschädigung von monatlich 10.000 Euro brutto verzichtet. Danach will Schubert die monatliche Entschädigung auf die eines Landtagsabgeordneten (7.300 Euro brutto) reduzieren. Dass die meisten Gemeinden hinter dem Tiroler Gemeindeverband stehen, zeigte die Abstimmung über eine Erhöhung der Mitgliedsbeiträge um zwei Euro pro Einwohner. 89 Prozent der Gemeinden stimmten der Erhöhung zu.