Wenn man sich mit alten Bildern und Dokumenten beschäftigt, stößt man immer wieder auf ein Phänomen, das nachdenklich macht: Man erfährt von Menschen, die zu ihrer Zeit wichtige und geachtete Persönlichkeiten waren, an die es aber heute so gut wie keine Erinnerung mehr gibt. Ein Beispiel dafür ist etwa Alois Aigner, der acht Jahre lang als Pfarrer in Telfs wirkte und von dem nicht viel mehr als vergilbte Sterbebilder und eine Grabinschrift übrig sind.
Der Seelsorger starb 1887 mit 66 Jahren an einem Schlaganfall. Das Sterbebildchen (oben ein Ausschnitt) beschreibt sein Leben – etwas umständlich – mit folgenden Worten: „Geboren zu Volders am 24. April 1821, ward er am 28. Juli 1844 zum Priester geweiht und, nachdem er durch 25 Jahre an mehreren Orten, darunter 12 Jahre als Cooperator an der Pfarre Flaurling sowie nahezu 10 Jahre als Curat in Ranggen mit Aufgebot alles Eifers gewirkt hatte, am 17. Juli 1879 zum Pfarrer von Telfs, endlich am 26. October 1886 in Anerkennung seiner großen Verdienste besonders um die Ausschmückung der dortigen Pfarrkirche und die Erziehung der Jugend zum geistlichen Rath ernannt. R. i. p.“
In Unterlagen der Pfarre ist nachzulesen, dass Alois Aigner den Bau der Friedhofsarkaden und der Totenkapelle neben der (kurz zuvor neu errichteten) Pfarrkirche veranlasste. Außerdem ließ er unter der Totenkapelle die Priestergruft anlegen, in der er dann 1887 als erster Telfer Geistlicher bestattet wurde. Diese und weitere Projekte konnten nur verwirklicht werden, weil Pfarrer Aigner sie großzügig mit hohen Beträgen aus seinem Privatvermögen unterstützte.
Der Seelsorger starb 1887 mit 66 Jahren an einem Schlaganfall. Das Sterbebildchen (oben ein Ausschnitt) beschreibt sein Leben – etwas umständlich – mit folgenden Worten: „Geboren zu Volders am 24. April 1821, ward er am 28. Juli 1844 zum Priester geweiht und, nachdem er durch 25 Jahre an mehreren Orten, darunter 12 Jahre als Cooperator an der Pfarre Flaurling sowie nahezu 10 Jahre als Curat in Ranggen mit Aufgebot alles Eifers gewirkt hatte, am 17. Juli 1879 zum Pfarrer von Telfs, endlich am 26. October 1886 in Anerkennung seiner großen Verdienste besonders um die Ausschmückung der dortigen Pfarrkirche und die Erziehung der Jugend zum geistlichen Rath ernannt. R. i. p.“
In Unterlagen der Pfarre ist nachzulesen, dass Alois Aigner den Bau der Friedhofsarkaden und der Totenkapelle neben der (kurz zuvor neu errichteten) Pfarrkirche veranlasste. Außerdem ließ er unter der Totenkapelle die Priestergruft anlegen, in der er dann 1887 als erster Telfer Geistlicher bestattet wurde. Diese und weitere Projekte konnten nur verwirklicht werden, weil Pfarrer Aigner sie großzügig mit hohen Beträgen aus seinem Privatvermögen unterstützte.