Beim Telfer Schleicherlaufen am 14. Februar 1960 bot sich den Zuschauerinnen und Zuschauern ein ganz und gar einmaliger Anblick: Neben dem Laterntrager gab es diese traditionelle Figur auch noch ein zweites Mal „in Miniatur“. Auf die Idee dazu war der „große“ Laterntrager Albert Heigl gekommen, ein Fasnachtler mit Leib und Seele. Er hatte seinen sechsjährigen Sohn Klaus entsprechend ausgestattet und ohne Absprache mit der Gruppe mitgenommen. Der Kleine ging seinem Vater „einfach hinterher“, erinnert sich Klaus und ergänzt: „In dem ganzen Durcheinander ist das zuerst gar nicht aufgefallen und dann war es schon zu spät …“
Am Spielplatz bei der Engel-Apotheke wurde Klaus von seiner Mutter „abgefangen“ und nach Hause gebracht. Der Auftritt erregte natürlich Aufmerksamkeit und fand nicht bei allen Fasnachtlern Zustimmung. Aber der „Miniatur-Laterntrager“ sollte ohnehin nur eine einmalige Aktion sein. Ein weiterer Auftritt bei der nächsten Fasnacht 1965 war kein Thema mehr.
Dennoch hatte Klaus Heigl ein ganz bemerkenswertes Comeback: Im Jahr 1970 – inzwischen 16 Jahre alt – übernahm er die Rolle des Laterntragers von seinem Vater und verkörperte diese Schlüsselfigur der Telfer Fasnacht bis 2020 bei insgesamt elf (!) Fasnachten, also ein halbes Jahrhundert lang.
Am Spielplatz bei der Engel-Apotheke wurde Klaus von seiner Mutter „abgefangen“ und nach Hause gebracht. Der Auftritt erregte natürlich Aufmerksamkeit und fand nicht bei allen Fasnachtlern Zustimmung. Aber der „Miniatur-Laterntrager“ sollte ohnehin nur eine einmalige Aktion sein. Ein weiterer Auftritt bei der nächsten Fasnacht 1965 war kein Thema mehr.
Dennoch hatte Klaus Heigl ein ganz bemerkenswertes Comeback: Im Jahr 1970 – inzwischen 16 Jahre alt – übernahm er die Rolle des Laterntragers von seinem Vater und verkörperte diese Schlüsselfigur der Telfer Fasnacht bis 2020 bei insgesamt elf (!) Fasnachten, also ein halbes Jahrhundert lang.