Foto: Kaiserjäger-Museum, Innsbruck
Wenn es um Kriege und Schlachten geht, sind die Geschichtsbücher vergangener Jahrhunderte voll mit den Namen von Königen, Feldherren und adeligen Offizieren. Die einfachen Soldaten, die in den Kämpfen litten und oft genug ihr Leben ließen, bleiben dagegen meist namenlos. Es sind oft nur Zufälle, die einzelne von ihnen kurzzeitig aus der Anonymität heraustreten lassen.
So wie im Fall des Kaiserjägers Georg Auer, der 1866 in der Schlacht bei Custozza südöstlich des Gardasees starb. Von seinem Schicksal erfahren wir aus einer kurzen, vom k. k. Bezirksgericht Telfs veröffentlichten Kundmachung im „Boten für Tirol und Vorarlberg“ vom 27. Februar 1874. Sie lautet: „Nachdem Georg Auer aus Telfs, welcher als Tiroler Kaiserjäger am 24. Juni 1866 die Schlacht bei Custozza mitmachte, bei Erstürmung eines Hügels in der allergrößten Todesgefahr noch gesehen und seit dort vermißt wurde, innerhalb des Edikts vom 14. Februar v. Js. Z. 478 von seinem Leben und Aufenthalt keine Nachricht gegeben hat, so wird derselbe hiermit auf Grund des § 24 a. b. G. B. für todt erklärt.“
Georg Auer wurde zweifellos nach der Schlacht als unbekannter Toter verscharrt. Ob sein Sterben von seinen Angehörigen oder Kameraden als „Heldentod“ betrachtet wurde, wissen wir nicht. Realität ist, dass von ihm nicht viel mehr blieb als die dürren Zeilen der amtlichen Todeserklärung.
Bei Custozza – unser Bild, ein Gemälde von R. Ottenfeld, zeigt einen Angriff der Tiroler Kaiserjäger in der Schlacht – siegte Österreich gegen das erst wenige Jahre zuvor entstandene Königreich Italien. Da die Habsburgermonarchie jedoch auf dem nördlichen Kriegsschauplatz bei Königgrätz gegen Preußen unterlag, verlor sie den Krieg und musste Venetien und Friaul an Italien abtreten. (Foto: Kaiserjäger-Museum, Innsbruck)
So wie im Fall des Kaiserjägers Georg Auer, der 1866 in der Schlacht bei Custozza südöstlich des Gardasees starb. Von seinem Schicksal erfahren wir aus einer kurzen, vom k. k. Bezirksgericht Telfs veröffentlichten Kundmachung im „Boten für Tirol und Vorarlberg“ vom 27. Februar 1874. Sie lautet: „Nachdem Georg Auer aus Telfs, welcher als Tiroler Kaiserjäger am 24. Juni 1866 die Schlacht bei Custozza mitmachte, bei Erstürmung eines Hügels in der allergrößten Todesgefahr noch gesehen und seit dort vermißt wurde, innerhalb des Edikts vom 14. Februar v. Js. Z. 478 von seinem Leben und Aufenthalt keine Nachricht gegeben hat, so wird derselbe hiermit auf Grund des § 24 a. b. G. B. für todt erklärt.“
Georg Auer wurde zweifellos nach der Schlacht als unbekannter Toter verscharrt. Ob sein Sterben von seinen Angehörigen oder Kameraden als „Heldentod“ betrachtet wurde, wissen wir nicht. Realität ist, dass von ihm nicht viel mehr blieb als die dürren Zeilen der amtlichen Todeserklärung.
Bei Custozza – unser Bild, ein Gemälde von R. Ottenfeld, zeigt einen Angriff der Tiroler Kaiserjäger in der Schlacht – siegte Österreich gegen das erst wenige Jahre zuvor entstandene Königreich Italien. Da die Habsburgermonarchie jedoch auf dem nördlichen Kriegsschauplatz bei Königgrätz gegen Preußen unterlag, verlor sie den Krieg und musste Venetien und Friaul an Italien abtreten. (Foto: Kaiserjäger-Museum, Innsbruck)