Die Unterland-Woche war eine erfolgreiche
Nach Last-Minute-Sieg über St. Johann zwingt Kematen auch Wörgl in die Knie – Simon Gatscher erzielt Blitztor
8. April 2025 | von
Alex Dosch
Reißtest bestanden! Kematen mit Michael Schätzer (links) bezwang Wörgl mit 2:0. Foto: Alex Dosch
SV FÜGEN - SV BÄCKER RUETZ KEMATEN, Samstag, 12. April, 16.30 Uhr. „Wir werden versuchen im Flow zu bleiben. Aber Fügen verfügt über eine spielerisch gute Mannschaft“, ist Sammy Glatz über den kommenden Gegner bestens informiert. „Co“ Richard Kofler sah der Kraft-Elf beim 2:0 in Mils auf die Beine. Beim letzten Gastspiel im Zillertal holte Kematen ein 2:2-Remis. Im Hinspiel mussten sich Raitmair & Co. mit 1:3 geschlagen geben.
Wenig anbrennen ließen die „Blues“ gegen Wörgl. Auch wenn die Partie auf sehr bescheidenem Niveau stand. „Es war ein richtiger Frühlingskick. Wörgl ist zu unserer Überraschung sehr tief gestanden und damit haben wir uns sehr schwer getan. Wir haben kaum freie Räume gefunden. Auch, weil viel zu wenig Bewegung im Spiel war.“ Erst als die Sonne der „Melach Road“ den Rücken kehrte, erhellte sich die Gemütslage von Glatz. „Kaum war die Sonne weg, haben wir besser zu unserem Spiel gefunden.“
Und so war es Fabian Leitner in Minute 69, der nach einem Foul an Elias Ulses den fälligen Strafstoß verwertete und für die wichtige Führung sorgte. „Danach musste Wörgl mehr für’s Spiel tun, haben wir mehr Platz bekommen“, bewies Kematens Coach einmal mehr ein Händchen bei Einwechslungen. Erst wenige Sekunden im Spiel, sorgte Simon Gatscher mit dem 2:0 für die Entscheidung. Nach einem Pass in die Tiefe überlief dieser die komplette Abwehr und gab Goalie Mitterer auch noch ein „Gurkerl“. „Die jungen Spieler wie ein Gatscher, Draxl, Gruber oder Popovic verstehen es immer mehr Akzente zu setzen“, freute sich Glatz für seine Youngsters.
SC KUNDL - VÖLSER SV, Freitag, 11. April, 19.30. Völs holte aus den letzten vier Duellen nicht weniger als zehn Zähler. Im Herbst siegten die Grün/Weißen dank später Treffer von Benjamin Pranter (86.) und Luca de Lucia (92.) mit 2:0. „Kundl ist aktuell sehr gut drauf und vor allem zuhause sehr schwer zu bespielen. Dennoch erwarte ich mir viel von diesem Spiel“, sah Gregor Engelbrecht dem kommenden Gegner beim 2:1 gegen Ebbs auf die Beine. Jenem Ebbs, gegen das seine Grün/Weißen am Sonntag ein torloses Remis holten.
Ein Remis, das sich für den Völs-Trainer wie eine Niederlage anfühlte. „Ich kann meiner Mannschaft absolut keinen Vorwurf machen. Außer, dass wir unsere zahlreichen Möglichkeiten nicht genutzt haben. Aber das war eine unglaublich dominante Leistung. Wir waren von der ersten Minute an spielbestimmend.“ Warum es dennoch nicht zum ersten Dreier nach sieben sieglosen Spielen in Folge reichte, lag für Engelbrecht auf der Hand. „Zum einen hat der Ebbs-Goalie drei, vier tolle Paraden geliefert. Zum anderen wurde uns gleich zu Beginn ein ganz klarer Elfmeter (nach einer Attacke im Strafraum an Christoph Markt, Anmerk.) verwehrt. Das hat uns sogar der Gegner nach Spielende bestätigt.“
Dass diese verlorenen zwei Punkte in der Endabrechnung fehlen könnten – Schlusslicht Mils liegt nur drei Zähler zurück – glaubt der VSV-Coach nicht. „Wir schauen nicht auf die Tabelle sondern nur auf uns. Und mit solchen Leistungen wie gegen Ebbs, kommen die Punkte von selbst.“
WSG TIROL JUNIORS - SV TELFS, Sonntag, 13. April, 10.30 Uhr. Gegen die Juniors setzte es zuletzt zwei Niederlagen am Stück. Im Hinspiel siegte das Team von Manuel Ludwiger mit 4:1. „Da haben sie uns ganz nett hergespielt. Hoffentlich wird`s diesmal nicht ähnlich“, will Marcel Schreter an der Herangehensweise dennoch nicht viel ändern. „Wir werden auf den einen oder anderen Schlüsselspieler eingehen. Aber wer mich kennt, weiß, dass wir uns nicht verstecken werden.“
Das tat seine Truppe auch gegen Kundl nicht. An die Leistung vom Wacker-Spiel konnten seine „Säbelzahntiger“ aber zu keiner Zeit anschließen. „Kundl erwies sich als enorm kampfstark und hat uns von Beginn an die Schneid abgekauft. Zudem hatten wir mit den quirligen Stürmern so unsere Probleme. Aber auch auf die vielen langen Bälle konnten wir uns nie einstellen. Im Gegenteil: Wir haben uns anstecken lassen und selber viel zu viel weite Pässe gespielt“, haderte der Telfs-Coach auch mit mangelndem Spielglück.
So wie etwa nach dem Führungstreffer durch Bedran Özgen. Christof Mader gewann beim anschließenden Anstoß eine Pressingsituation, lief alleine auf Kundl-Goalie Thurner zu, setzte das Leder aber neben das Tor. „Wenn der reingeht, läuft das Spiel vielleicht anders.“ Schreter ärgerte sich aber nicht nur über die vergebene Top-Chance, sondern auch über die Leistung von Schiedsrichter Bauhofer. „Ich hab jetzt 16 Runden lang den Mund gehalten. Aber das war heute eine ganz schlechte Leistung. Es war jetzt nichts spielentscheidendes dabei, aber jede Kleinigkeit wurde gegen uns gepfiffen.“
Die Spiele der 17. Runde: Kematen – Wörgl 2:0 (0:0). Tore: Leitner (69. Elfmeter), Gatscher (86.). Völs – Ebbs 0:0. Telfs – Kundl 1:2 (1:0). Tore: Özgen (41.); Haaser (56.), Prantner (74.).
Der Nachtrag zur 14. Runde: St. Johann – Völs 3:1 (1:0). Tore: Cisse (1.), Krimbacher (54.), Pauli (75.); Mair (69.).
Wenig anbrennen ließen die „Blues“ gegen Wörgl. Auch wenn die Partie auf sehr bescheidenem Niveau stand. „Es war ein richtiger Frühlingskick. Wörgl ist zu unserer Überraschung sehr tief gestanden und damit haben wir uns sehr schwer getan. Wir haben kaum freie Räume gefunden. Auch, weil viel zu wenig Bewegung im Spiel war.“ Erst als die Sonne der „Melach Road“ den Rücken kehrte, erhellte sich die Gemütslage von Glatz. „Kaum war die Sonne weg, haben wir besser zu unserem Spiel gefunden.“
Und so war es Fabian Leitner in Minute 69, der nach einem Foul an Elias Ulses den fälligen Strafstoß verwertete und für die wichtige Führung sorgte. „Danach musste Wörgl mehr für’s Spiel tun, haben wir mehr Platz bekommen“, bewies Kematens Coach einmal mehr ein Händchen bei Einwechslungen. Erst wenige Sekunden im Spiel, sorgte Simon Gatscher mit dem 2:0 für die Entscheidung. Nach einem Pass in die Tiefe überlief dieser die komplette Abwehr und gab Goalie Mitterer auch noch ein „Gurkerl“. „Die jungen Spieler wie ein Gatscher, Draxl, Gruber oder Popovic verstehen es immer mehr Akzente zu setzen“, freute sich Glatz für seine Youngsters.
SC KUNDL - VÖLSER SV, Freitag, 11. April, 19.30. Völs holte aus den letzten vier Duellen nicht weniger als zehn Zähler. Im Herbst siegten die Grün/Weißen dank später Treffer von Benjamin Pranter (86.) und Luca de Lucia (92.) mit 2:0. „Kundl ist aktuell sehr gut drauf und vor allem zuhause sehr schwer zu bespielen. Dennoch erwarte ich mir viel von diesem Spiel“, sah Gregor Engelbrecht dem kommenden Gegner beim 2:1 gegen Ebbs auf die Beine. Jenem Ebbs, gegen das seine Grün/Weißen am Sonntag ein torloses Remis holten.
Ein Remis, das sich für den Völs-Trainer wie eine Niederlage anfühlte. „Ich kann meiner Mannschaft absolut keinen Vorwurf machen. Außer, dass wir unsere zahlreichen Möglichkeiten nicht genutzt haben. Aber das war eine unglaublich dominante Leistung. Wir waren von der ersten Minute an spielbestimmend.“ Warum es dennoch nicht zum ersten Dreier nach sieben sieglosen Spielen in Folge reichte, lag für Engelbrecht auf der Hand. „Zum einen hat der Ebbs-Goalie drei, vier tolle Paraden geliefert. Zum anderen wurde uns gleich zu Beginn ein ganz klarer Elfmeter (nach einer Attacke im Strafraum an Christoph Markt, Anmerk.) verwehrt. Das hat uns sogar der Gegner nach Spielende bestätigt.“
Dass diese verlorenen zwei Punkte in der Endabrechnung fehlen könnten – Schlusslicht Mils liegt nur drei Zähler zurück – glaubt der VSV-Coach nicht. „Wir schauen nicht auf die Tabelle sondern nur auf uns. Und mit solchen Leistungen wie gegen Ebbs, kommen die Punkte von selbst.“
WSG TIROL JUNIORS - SV TELFS, Sonntag, 13. April, 10.30 Uhr. Gegen die Juniors setzte es zuletzt zwei Niederlagen am Stück. Im Hinspiel siegte das Team von Manuel Ludwiger mit 4:1. „Da haben sie uns ganz nett hergespielt. Hoffentlich wird`s diesmal nicht ähnlich“, will Marcel Schreter an der Herangehensweise dennoch nicht viel ändern. „Wir werden auf den einen oder anderen Schlüsselspieler eingehen. Aber wer mich kennt, weiß, dass wir uns nicht verstecken werden.“
Das tat seine Truppe auch gegen Kundl nicht. An die Leistung vom Wacker-Spiel konnten seine „Säbelzahntiger“ aber zu keiner Zeit anschließen. „Kundl erwies sich als enorm kampfstark und hat uns von Beginn an die Schneid abgekauft. Zudem hatten wir mit den quirligen Stürmern so unsere Probleme. Aber auch auf die vielen langen Bälle konnten wir uns nie einstellen. Im Gegenteil: Wir haben uns anstecken lassen und selber viel zu viel weite Pässe gespielt“, haderte der Telfs-Coach auch mit mangelndem Spielglück.
So wie etwa nach dem Führungstreffer durch Bedran Özgen. Christof Mader gewann beim anschließenden Anstoß eine Pressingsituation, lief alleine auf Kundl-Goalie Thurner zu, setzte das Leder aber neben das Tor. „Wenn der reingeht, läuft das Spiel vielleicht anders.“ Schreter ärgerte sich aber nicht nur über die vergebene Top-Chance, sondern auch über die Leistung von Schiedsrichter Bauhofer. „Ich hab jetzt 16 Runden lang den Mund gehalten. Aber das war heute eine ganz schlechte Leistung. Es war jetzt nichts spielentscheidendes dabei, aber jede Kleinigkeit wurde gegen uns gepfiffen.“
Die Spiele der 17. Runde: Kematen – Wörgl 2:0 (0:0). Tore: Leitner (69. Elfmeter), Gatscher (86.). Völs – Ebbs 0:0. Telfs – Kundl 1:2 (1:0). Tore: Özgen (41.); Haaser (56.), Prantner (74.).
Der Nachtrag zur 14. Runde: St. Johann – Völs 3:1 (1:0). Tore: Cisse (1.), Krimbacher (54.), Pauli (75.); Mair (69.).
