Ein Klassentreffen der etwas anderen Art
Telfs gastiert im Rahmen der zweiten Cuprunde beim mit zahlreichen Ex-Telfern gespickten Landesliga-Meister Haiming
5. August 2025 | von
Alex Dosch
Telfs mit Kenan Vukovic (links) behielt gegen Hatting/Pettnau (Dennis Ruetz) klar die Oberhand. Foto: alex dosch
SV TELFS – SV HAIMING, Dienstag, 12. August, 19.30. So trugen etwa Haiming-Coach Manuel Rott, der spielende „Co“ Michael Schennach und Tormanntrainer Christoph Häfele ebenso lange Zeit das Telfs-Trikot wie die Spieler Daniel und Bernhard Mittermair, Sejdo Kolic, Florian Patterer, Julius Perstaller sowie Florian und Simon Ribis. Auf Seiten der „Säbelzahntiger“ hat neben Mike Peier und Lukas Rohracher auch Trainer Marcel Schreter eine Haiminger Vergangenheit. Schreter führte die Oberländer in der Saison 2021/22 von der Gebiets- in die Landesliga. Dass es in der jüngsten Vergangenheit den einen oder anderen Misston zwischen den beiden Vereinen gab, ist für den Telfs-Coach nicht von Belang: „Rivalität hin oder her: Ich freue mich ganz einfach auf das Spiel. Einerseits weil ich in Haiming eine super Zeit hatte, andererseits weil es ein richtig lässiges Spiel werden kann.“ Der Respekt vor dem Neo-Tirolligisten ist jedenfalls groß. „Haiming hat brutal viel Qualität. Ich glaube, dass sie auch in der Regionalliga Tirol eine gute Rolle spielen würden.“ Dennoch ist es das Ziel, eine Runde weiterzukommen. „Haiming wird sicher versuchen, das Spiel zu machen. Das könnte uns entgegenkommen“, so Schreter.
Die erste Hauptrunde meisterten beide Teams sehr souverän. Haiming kam in Roppen dank Tore der Ex-Telfer Simon Ribis (schnürte einen Triplepack) und Florian Patterer zu einem ungefährdeten 4:1-Erfolg. Die „Säbelzahntiger“ ließen dem ESV Hatting/Pettnau beim 5:0 nicht den Funken einer Chance. „Hatting hatte in 90 Minuten nicht eine Torchance. Das Einzige, was ich meiner Mannschaft vorwerfen kann, ist die mangelnde Chancenverwertung. In manchen Aktionen waren wir viel zu kompliziert. Andererseits muss man aber auch sagen, dass Hatting ein regelrechtes Schutzschild um den eigenen Sechzehner aufgebaut hat. Letztendlich war es ein souveräner Auftritt meiner Jungs.“
SV ABSAM - VÖLSER SV, Dienstag, 12. August, 18.00. Mit dem Vierten der abgelaufenen Tiroler-Liga-Saison wartet auf Völs eine durchaus knackige Aufgabe. So kann Ex-Wacker-Kicker und jetziger Absam-Coach Andreas Schrott auf viel individuelle Klasse (Tomic, Wörgetter, Riegler, Prudlo, Demeter) setzen. In der Vorsaison kamen die Mittelgebirgler bis ins Achtelfinale, scheiterten dort letztlich klar an den Tirol Juniors (2:8). Zum Start der diesjährigen Cup-Saison stellte Bezirksligist Fritzens keine allzu große Hürde dar. Auch wenn am Ende „nur“ ein 2:0 herausschaute.
Weitaus deutlicher waren die Kräfteverhältnisse beim Völser Gastspiel im Sellraintal. Lucas Peintner und Kelvin Attah schnürten beim 7:0 jeweils einen Doppelpack. „Die ersten Minuten haben wir uns auf dem kleinen, ob des Regens sehr tiefen Platz recht schwergetan. Aber mit Fortdauer des Spiels konnten wir unsere Qualität immer mehr abrufen. Alle sieben Tore waren hervorragend herausgespielt“, so Stefan Milenkovic. Der neue starke Mann auf der Völser Betreuerbank konnte die anschließende Einstandsfeier mit seiner Mannschaft dementsprechend genießen.
Inwiefern das Gastspiel in Absam ein Genuss wird, wird sich weisen. „Absam verfügt über eine sehr gute Mannschaft mit viel erfahrenen Spielern. Aber unser Ziel ist ganz klar, auch die zweite Runde zu überstehen.“
SU INZING – SV GÖTZENS, Dienstag, 12. August, 18.00. Zwar scheiterte Götzens im Cup-Bewerb der Vorsaison bereits in der ersten Runde (3:5 im Elfmeterschießen bei der Veldidena), dennoch stellt der Neo-Tirolligist ein richtiges Brett dar. Das musste zuletzt auch die SPG Rietz/Stams leidvoll zur Kenntnis nehmen. Der Gebietsligist unterlag dem Team von Michael Opuhac deutlich mit 0:8.
Weitaus steiniger gestaltete sich Inzings Weg in die nächste Runde. Nach 90 torlosen Minuten musste im Derby gegen Oberhofen/Pfaffenhofen ein Elfmeterschießen herhalten, um den Aufstieg zu fixieren. „Alles in allem war es eine unterhaltsame Partie. In der ersten Halbzeit waren wir richtig gut im Spiel. Da haben wir es verpasst, das eine oder andere Tor zu machen. Die zweite Halbzeit gestaltete sich ausgeglichen. Da hatte auch Oberhofen die eine oder andere Möglichkeit. Letztendlich haben wir es unserem Tormann (David Wimmer, Anmerk.) zu verdanken, dass wir weitergekommen sind“, so Michael Augustin nach seinem Debüt auf der Inzinger Betreuerbank.
Was das Duell mit Götzens angeht, sieht Augustin sein Team in der Rolle des krassen Außenseiters. „Ich glaub’, wer in diesem Spiel Favorit ist, darüber brauchen wir erst gar nicht zu diskutieren. Unser Ziel ist es, so lange als möglich die Null zu halten. Und vielleicht können wir vereinzelt Nadelstiche setzen. Aber im Grunde können wir nur überraschen.“ Zuletzt standen sich beide Teams in der Gebietsliga-Saison 2022/23 gegenüber. Sowohl auswärts (6:0) als auch zu Hause (5:1) behielt der spätere Meister Götzens deutlich die Oberhand.
FC FLIESS – SV BÄCKER RUETZ KEMATEN, Samstag, 9. August, 18.00. In der zweiten Hauptrunde geht es für Kematen nicht wie vielleicht von vielen erwartet zum Elften der abgelaufenen Landesliga-Saison, zur FG Schönwies/Mils, sondern nach Fließ. Der Gebietsligist behielt im Spiel der ersten Runde doch einigermaßen überraschend mit 3:0 die Oberhand.
Einen weniger überraschenden Ausgang fand das Derby zwischen Zirl und Kematen. Auch wenn sich der Landesliga-Absteiger eine Halbzeit lang sehr gut verkaufte, immer wieder frech nach vorne spielte. In Durchgang zwei kam die größere individuelle Qualität auf Seiten der „Blues“ aber dann doch deutlich zu tragen. Letztendlich durfte sich Elvir Karahasanovic bei seinem Debüt auf der Kemater Trainerbank über einen deutlichen 5:0-Auswärtserfolg freuen.
Ähnlich klar scheint auch die Ausgangsposition vor dem Gastspiel in Fließ. Alles andere als ein Kemater Aufstieg käme einer faustdicken Überraschung gleich. In der Spielzeit 2022/23 standen sich beide Teams bereits einmal gegenüber. Ebenfalls in der zweiten Runde des Cups. Damals siegten Plunser & Co. ohne größere Probleme mit 6:3.
FC STUBAI – SV WEBER BETON OBERPERFUSS, Dienstag, 12. August, 18.00. In diesem Spiel treffen zwei Cup-Spezialisten aufeinander. Im Vorjahr gelang beiden Teams der Sprung bis ins Achtelfinale. Der FC Stubai schaltete auf dem Weg dorthin den FC Zugspitze (3:0), Vils (4:2 i.E.) und Hall (3:0 strafverifiziert) aus. Erst gegen Telfs (0:3) war dann Schluss. Und auch in der Meisterschaft agierten beide Teams auf Augenhöhe. Auf fremdem Boden holte Oberperfuss ein 3:3-Remis, zu Hause wurde der spätere Dritte dank später Treffer von Marius Martha und Maximilian Werth mit 4:2 in die Knie gezwungen. Und auch diesmal wird es wohl nicht viel einfacher.
Dafür hielt sich der Kräfteverschleiß beim Spiel der ersten Hauptrunde in Grenzen. In Navis, beim Elften der abgelaufenen Bezirksliga-Saison, feierte die Mannschaft von Helmut Lorenz ein 9:0-Schützenfest. Marius Martha und Samir Hofinger glänzten als Vierfach- bzw. Dreifachtorschützen. Nicht minder souverän marschierte Stubai in die nächste Runde. Bei Gebietsligist Stubai siegte die Obradovic-Elf deutlich mit 8:1. Torjäger Matthias Mayerhofer traf vierfach.
VORZEITIGES AUS
Für den am Transfermarkt (neun Neuzugänge) recht umtriebigen FC Flaurling/Polling endete das Abenteuer Cup, bevor es so richtig startete. Beim Derby gegen Hatting/Pettnau zog die Mannschaft von Neo-Coach Markus Gehring mit 1:4 den Kürzeren. Die „Eisenbahner“ scheiterten ihrerseits in Runde zwei an Lokalrivalen Telfs (0:5). Durchaus überraschend kam der Sellrainer Vorrunden-Erfolg über Bezirksligist Sistrans (4:1). Weniger überraschend war dann das deutliche Aus gegen Völs (0:7). In die Kategorie „Überraschung“ fällt auch die Seefelder 0:2-Heimpleite gegen Bezirksliga-Meister Patscherkofel.
Die erste Hauptrunde meisterten beide Teams sehr souverän. Haiming kam in Roppen dank Tore der Ex-Telfer Simon Ribis (schnürte einen Triplepack) und Florian Patterer zu einem ungefährdeten 4:1-Erfolg. Die „Säbelzahntiger“ ließen dem ESV Hatting/Pettnau beim 5:0 nicht den Funken einer Chance. „Hatting hatte in 90 Minuten nicht eine Torchance. Das Einzige, was ich meiner Mannschaft vorwerfen kann, ist die mangelnde Chancenverwertung. In manchen Aktionen waren wir viel zu kompliziert. Andererseits muss man aber auch sagen, dass Hatting ein regelrechtes Schutzschild um den eigenen Sechzehner aufgebaut hat. Letztendlich war es ein souveräner Auftritt meiner Jungs.“
SV ABSAM - VÖLSER SV, Dienstag, 12. August, 18.00. Mit dem Vierten der abgelaufenen Tiroler-Liga-Saison wartet auf Völs eine durchaus knackige Aufgabe. So kann Ex-Wacker-Kicker und jetziger Absam-Coach Andreas Schrott auf viel individuelle Klasse (Tomic, Wörgetter, Riegler, Prudlo, Demeter) setzen. In der Vorsaison kamen die Mittelgebirgler bis ins Achtelfinale, scheiterten dort letztlich klar an den Tirol Juniors (2:8). Zum Start der diesjährigen Cup-Saison stellte Bezirksligist Fritzens keine allzu große Hürde dar. Auch wenn am Ende „nur“ ein 2:0 herausschaute.
Weitaus deutlicher waren die Kräfteverhältnisse beim Völser Gastspiel im Sellraintal. Lucas Peintner und Kelvin Attah schnürten beim 7:0 jeweils einen Doppelpack. „Die ersten Minuten haben wir uns auf dem kleinen, ob des Regens sehr tiefen Platz recht schwergetan. Aber mit Fortdauer des Spiels konnten wir unsere Qualität immer mehr abrufen. Alle sieben Tore waren hervorragend herausgespielt“, so Stefan Milenkovic. Der neue starke Mann auf der Völser Betreuerbank konnte die anschließende Einstandsfeier mit seiner Mannschaft dementsprechend genießen.
Inwiefern das Gastspiel in Absam ein Genuss wird, wird sich weisen. „Absam verfügt über eine sehr gute Mannschaft mit viel erfahrenen Spielern. Aber unser Ziel ist ganz klar, auch die zweite Runde zu überstehen.“
SU INZING – SV GÖTZENS, Dienstag, 12. August, 18.00. Zwar scheiterte Götzens im Cup-Bewerb der Vorsaison bereits in der ersten Runde (3:5 im Elfmeterschießen bei der Veldidena), dennoch stellt der Neo-Tirolligist ein richtiges Brett dar. Das musste zuletzt auch die SPG Rietz/Stams leidvoll zur Kenntnis nehmen. Der Gebietsligist unterlag dem Team von Michael Opuhac deutlich mit 0:8.
Weitaus steiniger gestaltete sich Inzings Weg in die nächste Runde. Nach 90 torlosen Minuten musste im Derby gegen Oberhofen/Pfaffenhofen ein Elfmeterschießen herhalten, um den Aufstieg zu fixieren. „Alles in allem war es eine unterhaltsame Partie. In der ersten Halbzeit waren wir richtig gut im Spiel. Da haben wir es verpasst, das eine oder andere Tor zu machen. Die zweite Halbzeit gestaltete sich ausgeglichen. Da hatte auch Oberhofen die eine oder andere Möglichkeit. Letztendlich haben wir es unserem Tormann (David Wimmer, Anmerk.) zu verdanken, dass wir weitergekommen sind“, so Michael Augustin nach seinem Debüt auf der Inzinger Betreuerbank.
Was das Duell mit Götzens angeht, sieht Augustin sein Team in der Rolle des krassen Außenseiters. „Ich glaub’, wer in diesem Spiel Favorit ist, darüber brauchen wir erst gar nicht zu diskutieren. Unser Ziel ist es, so lange als möglich die Null zu halten. Und vielleicht können wir vereinzelt Nadelstiche setzen. Aber im Grunde können wir nur überraschen.“ Zuletzt standen sich beide Teams in der Gebietsliga-Saison 2022/23 gegenüber. Sowohl auswärts (6:0) als auch zu Hause (5:1) behielt der spätere Meister Götzens deutlich die Oberhand.
FC FLIESS – SV BÄCKER RUETZ KEMATEN, Samstag, 9. August, 18.00. In der zweiten Hauptrunde geht es für Kematen nicht wie vielleicht von vielen erwartet zum Elften der abgelaufenen Landesliga-Saison, zur FG Schönwies/Mils, sondern nach Fließ. Der Gebietsligist behielt im Spiel der ersten Runde doch einigermaßen überraschend mit 3:0 die Oberhand.
Einen weniger überraschenden Ausgang fand das Derby zwischen Zirl und Kematen. Auch wenn sich der Landesliga-Absteiger eine Halbzeit lang sehr gut verkaufte, immer wieder frech nach vorne spielte. In Durchgang zwei kam die größere individuelle Qualität auf Seiten der „Blues“ aber dann doch deutlich zu tragen. Letztendlich durfte sich Elvir Karahasanovic bei seinem Debüt auf der Kemater Trainerbank über einen deutlichen 5:0-Auswärtserfolg freuen.
Ähnlich klar scheint auch die Ausgangsposition vor dem Gastspiel in Fließ. Alles andere als ein Kemater Aufstieg käme einer faustdicken Überraschung gleich. In der Spielzeit 2022/23 standen sich beide Teams bereits einmal gegenüber. Ebenfalls in der zweiten Runde des Cups. Damals siegten Plunser & Co. ohne größere Probleme mit 6:3.
FC STUBAI – SV WEBER BETON OBERPERFUSS, Dienstag, 12. August, 18.00. In diesem Spiel treffen zwei Cup-Spezialisten aufeinander. Im Vorjahr gelang beiden Teams der Sprung bis ins Achtelfinale. Der FC Stubai schaltete auf dem Weg dorthin den FC Zugspitze (3:0), Vils (4:2 i.E.) und Hall (3:0 strafverifiziert) aus. Erst gegen Telfs (0:3) war dann Schluss. Und auch in der Meisterschaft agierten beide Teams auf Augenhöhe. Auf fremdem Boden holte Oberperfuss ein 3:3-Remis, zu Hause wurde der spätere Dritte dank später Treffer von Marius Martha und Maximilian Werth mit 4:2 in die Knie gezwungen. Und auch diesmal wird es wohl nicht viel einfacher.
Dafür hielt sich der Kräfteverschleiß beim Spiel der ersten Hauptrunde in Grenzen. In Navis, beim Elften der abgelaufenen Bezirksliga-Saison, feierte die Mannschaft von Helmut Lorenz ein 9:0-Schützenfest. Marius Martha und Samir Hofinger glänzten als Vierfach- bzw. Dreifachtorschützen. Nicht minder souverän marschierte Stubai in die nächste Runde. Bei Gebietsligist Stubai siegte die Obradovic-Elf deutlich mit 8:1. Torjäger Matthias Mayerhofer traf vierfach.
VORZEITIGES AUS
Für den am Transfermarkt (neun Neuzugänge) recht umtriebigen FC Flaurling/Polling endete das Abenteuer Cup, bevor es so richtig startete. Beim Derby gegen Hatting/Pettnau zog die Mannschaft von Neo-Coach Markus Gehring mit 1:4 den Kürzeren. Die „Eisenbahner“ scheiterten ihrerseits in Runde zwei an Lokalrivalen Telfs (0:5). Durchaus überraschend kam der Sellrainer Vorrunden-Erfolg über Bezirksligist Sistrans (4:1). Weniger überraschend war dann das deutliche Aus gegen Völs (0:7). In die Kategorie „Überraschung“ fällt auch die Seefelder 0:2-Heimpleite gegen Bezirksliga-Meister Patscherkofel.


