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Erfolgsrechnung: 3 x 3 = 9 und wie viel ist 10?

Telfs benötigt nur noch einen Punkt um die Marke aus der Hinrunde zu knacken – das 7:0 über Mils war der dritte Sieg in Serie

Bescheidene zehn Punkte holte Telfs im Herbst. Bereits neun sind es nach nur drei Spielen im Frühjahr. Nach dem dritten Sieg in Folge, einem fulminanten 7:0 über Mils, liegen die „Säbelzahntiger“ in der Rückrunden-Tabelle auf Platz zwei.
7. April 2026 | von Alex Dosch
Erfolgsrechnung: 3 x 3 = 9 und wie viel ist 10?
Das Duell Christof Mader (rechts) gegen Lukas Zauner endete 7:0 für den Telfer. Foto: alex dosch

SV FÜGEN – SV TELFS, Samstag, 11. April, 14.00. Und die Chancen stehen nicht schlecht, dass es am Samstag gar „Vier gewinnt“ heißt. Denn die Bilanz auf Fügener Boden ist mit vier Siegen, drei Remis und drei Niederlagen positiv. Allerdings befindet sich die Kraft-Elf mitten im Aufstiegsrennen, hält nach drei Runden im Frühjahr ebenfalls bei drei Siegen. Zuletzt bezwangen die Zillertaler Wörgl mit 3:1.
Eine Spur deutlicher fiel der Telfer Heimerfolg über Mils aus. Das 7:0 war der höchste Sieg seit November 2022, einem 10:0 über Wörgl. Bereits nach fünf Minuten stellte Simon Post nach einer tollen Einzelaktion auf 1:0. Drei Minuten später sorgte Kenan Vukovic nach einer schönen Ballstafette für eine gewisse Vorentscheidung. Allerdings tat das Zweikampfverhalten der Gäste dem Wort nicht wirklich genüge. Nahezu problemlos marschierten die „Säbelzahntiger“ durch die gegnerische Defensivreihe. „Das war von der ersten Minute an eine bärenstarke Leistung. Ich hatte nie das Gefühl, dass das Spiel mal in eine andere Richtung gehen könnte. Da sieht man wieder, welch Potential in der Truppe steckt und was Selbstvertrauen ausmacht“, sieht Marcel Schreter den aktuellen Erfolgslauf auch in einer Systemumstellung begründet. „Ich habe im Winter mit einem Trainer von Mönchengladbach über mögliche taktische Ausrichtungen gesprochen. Und da ist herausgekommen, dass mit unseren Spielern eine Umstellung auf Raute wohl das Beste wäre.“ Wie sich jetzt herausstellt, nicht die schlechteste Entscheidung.      

SV BÄCKER RUETZ KEMATEN – FC VOLDERS, Freitag, 10. April, 18.30. Die jüngste Bilanz gegen Volders – nur ein Sieg in zehn Duellen – ist nicht die beste. Im Hinspiel teilten beide Teams die Punkte (4:4).
Keine Punkte gab es in St. Johann. Der Tabellenführer siegte mit 4:1. „Die Niederlage ist auch in dieser Höhe verdient. Vor allem in der ersten Halbzeit waren wir viel zu hektisch, haben die Bälle zu schnell und zu einfach verloren“, machte für Elvir Karahasanovic vor allem die individuelle Qualität bei den Unterländern den Unterschied aus. „Jeder Fehler von uns wurde eiskalt bestraft.“
Etwas ausgeglichener gestaltete sich das Spiel nach dem Seitenwechsel. „Wir haben taktisch etwas verändert und nach dem Anschlusstreffer von Jonas (Gruber, Anmerk.) sogar kurz auf den Ausgleich gedrückt. Aber mit dem dritten Tor war es dann erledigt. Alles in allem haben wir es St. Johann zu leicht gemacht Tore zu erzielen“, so der „Blues“-Coach.

SC MILS – SV WEBER BETON OBERPERFUSS, Samstag, 11. April, 17.00. Von den letzten zehn Gastspielen auf Milser Boden gewann Oberperfuss nur eines. Zuletzt teilten beide Teams zweimal in Folge die Punkte (2:2).
Weit weg von Zählbarem waren Mersa & Co. gegen die Tirol Juniors. Im Gegenteil: Das 0:8 war die höchste Niederlage seit über 20 Jahren. Am 1. September 2007 setzte es in Kirchberg (1:7) eine ähnlich hohe Pleite. Entsprechend geknickt zeigte sich Trainer Helmut Lorenz nach dem Debakel. „Zur Zeit ist uns die Liga zu hoch. Die WSG ist praktisch schon in der nächsten Liga und wir haben uns ab der 35. Minute so verhalten, als ob wir drei Klassen darunter spielen. Das Ergebnis ist sehr bitter und da gibt es nichts zu beschönigen. Jetzt heißt es wieder die Tugenden zu finden, die uns nach oben gebracht haben. Die Arbeit ruft.“

VÖLSER SV – SC KUNDL, Sonntag, 12. April, 17.00. Das 2:1 im Hinspiel war der vierte Völser Sieg über Kundl in Folge. Einen im Aufstiegsrennen immens wichtigen Erfolg feierten Markt & Co. im direkten Duell beim IAC.
In einem rasanten, kampfbetonten und gegen Ende hin überaus hitzigen Kracher sorgte Benjamin Pranter nicht nur für das entscheidende 1:0 sondern auch für das Highlight des Tages. Nach einem Eckball zimmerte der Ex-Profi das Spielgerät mit links per Direktabnahme in den rechten Winkel. „Für mich ist das nicht das Tor des Monats, sondern das Tor des Jahrhunderts“, war bei Stefan Milenkovic die Freude groß. Dabei war der Start alles andere als ideal. Bereits nach wenigen Sekunden fanden die Athletiker die erste Chance vor. „Wir haben etwas gebraucht bis wir ins Spiel gefunden haben. Aber dann waren wir voll da.“
Und auch die Drangperiode der Hausherren nach Wiederanpfiff überstanden die Grün/Weißen unbeschadet. Auch deshalb, weil der IAC an der eigenen Disziplinlosigkeit scheiterte. So flogen gleich drei Violette mit Rot vom Platz. „Entsprechend viele Räume haben wir gegen Ende hin bekommen. Leider haben wir den Sack nicht zu gemacht. Wir hatten fünf, sechs Top-Chancen“, so der Völs-Coach.
Erfolgsrechnung: 3 x 3 = 9 und wie viel ist 10?
Elias Praxmarer (Mitte) traf zum zwischenzeitlichen 3:0. Foto: alex dosch

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