Gütesiegel für Wintersportanlagen verliehen
Ausgezeichnete Qualität von Skigebieten, Naturrodelbahnen und Loipengebieten in Tirol
9. Dezember 2025 | von
Christina Hötzel
LR Mario Gerber, Simone Larcher, Thomas Heis, Manuel Hujara und Reinhard Klier bei der Verlängerung der Auszeichnung für den Sulzstich-2er (v. l.). Foto: Die Fotografen
„Wintersport ist in Tirol ein Lebensgefühl – für die Bevölkerung und Gäste aus aller Welt. Mit dem Gütesiegel wird ein hohes Maß an Sicherheit garantiert. Das Siegel untermauert die Qualität und die Vielfalt unserer Wintersportanlagen“, betonte Landeshauptmannstellvertreter und Sportreferent Phillip Wohlgemuth. „Die Verleihung der Gütesiegel verdeutlicht das konsequente Engagement Tirols für höchste Standards in den Bereichen Service und Sicherheit – ein Gewinn sowohl für unsere einheimische Bevölkerung als auch für unsere Gäste. Diese Auszeichnungen stärken das Vertrauen in Tirol als Wirtschafts- und Tourismusregion und unterstreichen unseren Anspruch als eine der führenden Wintersportdestinationen. Qualität und Sicherheit sind für uns wichtige Pfeiler regionaler Lebensqualität und wirtschaftlicher Stärke“, so Wirtschafts- und Tourismuslandesrat Mario Gerber. In die gleiche Kerbe schlägt Reinhard Klier, der Sprecher der Tiroler Seilbahnwirtschaft: „Tirol ist das Wintersportland Nummer eins – nicht nur aufgrund seiner idealen alpinen Voraussetzungen, sondern vor allem, weil unsere Betriebe konsequent in Qualität, Sicherheit und Komfort investieren. Das Gütesiegel ist eine verdiente Bestätigung für dieses Engagement und ein klares Signal an unsere Gäste: Auf Tirols Pisten, Loipen und Rodelbahnen stimmt das Gesamtpaket.“ Neu ausgezeichnet wurden in diesem Jahr ein Skigebiet (Skigebiet Muttereralm), vier Naturrodelbahnen (Naturrodelbahn Feldringalm – Sattele in Silz/Haiming, Naturrodelbahn Pleisenhütte in Axams, Naturrodelbahn Innervillgraten Kalkstein 1 und Naturrodelbahn Innervillgraten Kalkstein 2) und vier Loipengebiete (Loipengebiet Lavant, Loipengebiet Matreier Tauernhaus, Loipengebiet Innervillgraten und Loipengebiet Kaunertal mit Schlittenlanglauf). Bei 13 Skigebieten, zehn Naturrodelbahnen und zehn Loipen ist die Auszeichnung verlängert worden. Tirolweit sind es somit aktuell 58 Skigebiete, 70 Naturrodelbahnen und 36 Loipengebiete, die die entsprechenden Kriterien erfüllen und so ein Höchstmaß an Qualität und Sicherheit garantieren.
HOHER STANDART. Das Tiroler Pistengütesiegel steht bereits seit den 1970er-Jahren für den hohen Standard der heimischen Wintersportanlagen. Im Jahr 1977 wurden damit erstmals Skipisten ausgezeichnet, im Jahr 1981 wurde das Tiroler Gütesiegel auch für vorbildlich organisierte Loipengebiete eingeführt, 2008 folgte die Auszeichnungsmöglichkeit für Naturrodelbahnen. Betreiber von Wintersportanlagen, die sich um die Verleihung bewerben, werden von Experten der Abteilung Sport des Landes Tirol geprüft. Zahlreiche Kriterien, darunter Sicherheitsvorkehrungen an Gefahrenstellen, regelmäßige Präparierung und Wartung sowie eine einheitliche Markierung und Beschilderung, stellen die Grundvoraussetzungen dar. Neben den genannten Aspekten spielt auch die richtige Schwierigkeitsklassifizierung der betreffenden Anlagen eine wesentliche Rolle, welche im Rahmen der Überprüfung evaluiert wird. Zusätzliche Voraussetzungen bei Skigebieten sind ein Pistenrettungsdienst, hochwertige Panoramatafeln zur Orientierung samt Lawinenwarnleuchten und eine gute Organisation an den Zugängen zu den Seilbahnen und Liften. Das Gütesiegel des Landes Tirol steht für die optimalen Rahmenbedingungen, die eine heimische Wintersportanlage bieten kann. „Ebenso wichtig ist aber auch die Eigenverantwortung eines jeden und einer jeder Einzelnen. Dazu gehört – neben Sicherheitsausrüstung wie Helm und mehr – auch die ehrliche Selbsteinschätzung“, betont Wohlgemuth abschließend.
VERLÄNGERUNG RANGGER KÖPFL. Manuel Hujara, der Geschäftsführer der Bergbahnen Oberperfuss, zur Verlängerung der Auszeichnung: „Unsere Wintersportattraktionen, welche speziell seit dem vergangenen Winter mit der neuen Kombibahn bis an den Gipfel an Qualität zugenommen haben, erfreuen sich großer Beliebtheit. Zusätzlich können wir nun auch stolz mit einer durchgehenden Bahnlänge von 10,5 Kilometern behaupten, Tirols längste Rodelbahn zu sein. In Zusammenarbeit mit der Firma Heis, welche hier maßgeblich für die Instandhaltung und Präparation verantwortlich zeichnet, konnten wir heuer auch erneut das Rodelbahngütesiegel verlängern und werden dies auch weiterhin für unsere drei Bahnen anstreben.“
HOHER STANDART. Das Tiroler Pistengütesiegel steht bereits seit den 1970er-Jahren für den hohen Standard der heimischen Wintersportanlagen. Im Jahr 1977 wurden damit erstmals Skipisten ausgezeichnet, im Jahr 1981 wurde das Tiroler Gütesiegel auch für vorbildlich organisierte Loipengebiete eingeführt, 2008 folgte die Auszeichnungsmöglichkeit für Naturrodelbahnen. Betreiber von Wintersportanlagen, die sich um die Verleihung bewerben, werden von Experten der Abteilung Sport des Landes Tirol geprüft. Zahlreiche Kriterien, darunter Sicherheitsvorkehrungen an Gefahrenstellen, regelmäßige Präparierung und Wartung sowie eine einheitliche Markierung und Beschilderung, stellen die Grundvoraussetzungen dar. Neben den genannten Aspekten spielt auch die richtige Schwierigkeitsklassifizierung der betreffenden Anlagen eine wesentliche Rolle, welche im Rahmen der Überprüfung evaluiert wird. Zusätzliche Voraussetzungen bei Skigebieten sind ein Pistenrettungsdienst, hochwertige Panoramatafeln zur Orientierung samt Lawinenwarnleuchten und eine gute Organisation an den Zugängen zu den Seilbahnen und Liften. Das Gütesiegel des Landes Tirol steht für die optimalen Rahmenbedingungen, die eine heimische Wintersportanlage bieten kann. „Ebenso wichtig ist aber auch die Eigenverantwortung eines jeden und einer jeder Einzelnen. Dazu gehört – neben Sicherheitsausrüstung wie Helm und mehr – auch die ehrliche Selbsteinschätzung“, betont Wohlgemuth abschließend.
VERLÄNGERUNG RANGGER KÖPFL. Manuel Hujara, der Geschäftsführer der Bergbahnen Oberperfuss, zur Verlängerung der Auszeichnung: „Unsere Wintersportattraktionen, welche speziell seit dem vergangenen Winter mit der neuen Kombibahn bis an den Gipfel an Qualität zugenommen haben, erfreuen sich großer Beliebtheit. Zusätzlich können wir nun auch stolz mit einer durchgehenden Bahnlänge von 10,5 Kilometern behaupten, Tirols längste Rodelbahn zu sein. In Zusammenarbeit mit der Firma Heis, welche hier maßgeblich für die Instandhaltung und Präparation verantwortlich zeichnet, konnten wir heuer auch erneut das Rodelbahngütesiegel verlängern und werden dies auch weiterhin für unsere drei Bahnen anstreben.“