Nach dem Donnerwetter schien die Sonne
Bei Seefelds 5:0 über Paznaun bedurfte es erst einer Kabinenpredigt von Coach Patrick Klotz – Marcel Föger gab den „Ballermann“
1. September 2025 | von
Alex Dosch
Der Blick ist nach vorne gerichtet: Seefeld mit Mathias Geiger fertigte Paznaun mit 5:0 ab.
Fotos: alex dosch
Fotos: alex dosch
Da stellt sich für das Spiel gegen Tarrenz die Frage: Muss Seefelds Trainer wieder das Rumpelstilzchen geben, oder setzen seine Kicker diesmal von Beginn an den Matchplan um? Die jüngste Heimbilanz gegen die Gurgltaler (drei Siege, ein Remis) kann sich jedenfalls sehen lassen.
Zum Wegschauen waren dagegen die ersten 45 Minuten gegen Paznaun. „Das was wir da gezeigt haben, war unterirdisch. Wir können uns bei Elias (Torhüter Zerni, Anmerk.) bedanken, dass wir nicht frühzeitig hinten gelegen sind. Es kann da gut und gerne auch 0:3 stehen“, so Klotz.
Dementsprechend scharfe Worte fand dieser in seiner Pausenansprache. Diese verfehlten ihre Wirkung nicht. „In der zweiten Halbzeit haben wir dann all das umgesetzt, was wir in der ersten vermissen haben lassen. Da war Tempo drinnen und das Spiel in die Tiefe mit ein, zwei Ballkontakten hat auch besser funktioniert.“ Nutznießer der offensiven Ausrichtung war einmal mehr Marcel Föger. In der ersten Halbzeit nahezu abgemeldet, traf der Torjäger binnen 19 Minuten viermal.
Das nächste Spiel der Seefelder:
FC SEEFELDER PLATEAU – FC TARRENZ, Sonntag, 7. September, 16.00.
