Nur noch ein Schritt bis zum Grande Finale
Der Titel in der Hypo Tirol Liga wird am letzten Spieltag im direkten Duell zwischen Oberperfuss und Kirchbichl vergeben
27. Mai 2025 | von
Alex Dosch
Strafraumszenen in Hülle und Fülle gab es beim Hit zwischen Oberperfuss (Noah Heis, vorne) und Mayrhofen. Foto: alex dosch
SV UMHAUSEN - SV WEBER BETON OBERPERFUSS, Mittwoch, 28. Mai, 19.30. Entsprechend optimistisch nimmt die Mannschaft von Helmut Lorenz die Reise ins Ötztal in Angriff. „Umhausen ist zuhause unangenehm zu bespielen. Aber wir wollen uns eine gute Ausgangsposition für das Spiel gegen Kirchbichl verschaffen. Deshalb glaube ich nicht, dass wir etwas liegenlassen werden“, so Nicolas Jäkel. Der torgefährliche Offensive-Mann (15 Saisontore) saß im Hit gegen Mayrhofen vorerst nur auf der Bank. Nur ein Indiz dafür, wie qualitativ hochwertig der Oberperfer Kader mittlerweile besetzt ist.
Das Heimspiel gegen den Tabellenfünften - die Zillertaler stürzten in der Vorwoche Leader Kirchbichl vom Thron - erwies sich als wie erwartet schwer und mutierte gegen Ende hin zu einem regelrechten Thriller. Doch alles von Anfang an: Zu Beginn kamen Andrä & Co. überhaupt nicht in die Gänge, waren immer den berühmten Schritt zu spät. Und so war es auch nicht weiter verwunderlich, dass die Gäste aus einem nicht ganz unhaltbar scheinenden Weitschuss mit 1:0 in Führung gingen. Ein Treffer der eine Art Weckruf für die Lorenz-Schützlinge war. Auch wenn die spielerische Leichtigkeit vorangegangener Partien irgendwie verloren gegangen schien. Umso wichtiger waren die Tore von Maximilian Werth und Samir Hofinger zur 2:1-Pausenführung. „Der Beginn war von beiden Mannschaften ziemlich verhalten. Vor allem in den ersten 15 Minuten waren wir nicht wirklich wach. Danach haben wir aber richtig gut gespielt“, sorgte Jäkel selbst zwei Minuten nach seiner Einwechslung mit seiner dritten Ballberührung für das scheinbar vorentscheidende 3:1. Der Neo-Schwazer lief alleine auf Mayrhofen-Goalie Schiestl zu, schob trocken ein. Und als alles mit einem deutlichen Oberperfer Heimsieg rechnete, nahm das Match erst so richtig Fahrt auf. Mayrhofen drehte binnen 28 Minuten das Spiel, machte aus einem 1:3 ein 4:3. „Keine Ahnung woran das gelegen hat. Wir sind plötzlich komplett weggebrochen“, konnte sich Jäkel den Einbruch in der zweiten Halbzeit nicht erklären.
Aber es wäre eben nicht Oberperfuss, wenn man gegen Ende hin nicht noch eine Schippe drauf legen könnte. Und so steuerte der Thriller seinem unweigerlichen Höhepunkt entgegen. Erst behielt Noah Heis eine Minute vor Ende der regulären Spielzeit die Nerven, traf vom Elfmeterpunkt aus zum 4:4. Und in der 94. Minute sorgte Simon Kirchmair per spektakulärem Flugkopfball dafür, dass endgültig alle Dämme brachen. „Wir haben zum Schluss mit offenem Visier gespielt und wurden zum Glück belohnt“, so Youngster Jäkel.
Das Heimspiel gegen den Tabellenfünften - die Zillertaler stürzten in der Vorwoche Leader Kirchbichl vom Thron - erwies sich als wie erwartet schwer und mutierte gegen Ende hin zu einem regelrechten Thriller. Doch alles von Anfang an: Zu Beginn kamen Andrä & Co. überhaupt nicht in die Gänge, waren immer den berühmten Schritt zu spät. Und so war es auch nicht weiter verwunderlich, dass die Gäste aus einem nicht ganz unhaltbar scheinenden Weitschuss mit 1:0 in Führung gingen. Ein Treffer der eine Art Weckruf für die Lorenz-Schützlinge war. Auch wenn die spielerische Leichtigkeit vorangegangener Partien irgendwie verloren gegangen schien. Umso wichtiger waren die Tore von Maximilian Werth und Samir Hofinger zur 2:1-Pausenführung. „Der Beginn war von beiden Mannschaften ziemlich verhalten. Vor allem in den ersten 15 Minuten waren wir nicht wirklich wach. Danach haben wir aber richtig gut gespielt“, sorgte Jäkel selbst zwei Minuten nach seiner Einwechslung mit seiner dritten Ballberührung für das scheinbar vorentscheidende 3:1. Der Neo-Schwazer lief alleine auf Mayrhofen-Goalie Schiestl zu, schob trocken ein. Und als alles mit einem deutlichen Oberperfer Heimsieg rechnete, nahm das Match erst so richtig Fahrt auf. Mayrhofen drehte binnen 28 Minuten das Spiel, machte aus einem 1:3 ein 4:3. „Keine Ahnung woran das gelegen hat. Wir sind plötzlich komplett weggebrochen“, konnte sich Jäkel den Einbruch in der zweiten Halbzeit nicht erklären.
Aber es wäre eben nicht Oberperfuss, wenn man gegen Ende hin nicht noch eine Schippe drauf legen könnte. Und so steuerte der Thriller seinem unweigerlichen Höhepunkt entgegen. Erst behielt Noah Heis eine Minute vor Ende der regulären Spielzeit die Nerven, traf vom Elfmeterpunkt aus zum 4:4. Und in der 94. Minute sorgte Simon Kirchmair per spektakulärem Flugkopfball dafür, dass endgültig alle Dämme brachen. „Wir haben zum Schluss mit offenem Visier gespielt und wurden zum Glück belohnt“, so Youngster Jäkel.
