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„RSCI“ mit der Lizenz zum Meistertitel

Inzinger Ringer zeigten gegen den „AC Wals“ reife Leistung und fegten die Ländle-Ringer mit 25:21 von der Matte

Eine sensationelle Leistung legten am vergangenen Samstag die Ringer des „RSC Inzing“ in der Universitätshalle in Innsbruck hin. Sie fertigten beim ersten Finalkampf um den Titel in der „1. Sport-2000- Bundesliga“ die Athleten des „AC Wals“ (Vbg.) mit 25:21 Punkten ab und wahrten damit die Titelchancen. Der zweite Finalkampf findet am kommenden Samstag, dem 29. November, in Wals statt. Die Inzinger Athleten fahren vollgepumpt mit Kampfgeist ins Ländle.
25. November 2025 | von Gebi G. Schnöll
„RSCI“ mit der Lizenz zum Meistertitel
Lukas Gastl (rot) ließ Muhamed Bektemirov keine Chance. Mit einem Punktesieg fixierte der „RSCI“-Ringer den 25:21-Endstand. Foto: RSC Inzing
Noch nie wurde bisher in der Universitätshalle ein Finalwettkampf für die „1. Sport 2000 Bundesliga“ ausgetragen. Wie sich am Samstag zeigte, hat sich die „Platzwahl“ ausgezahlt.   Die Fans beider Finalteams sahen in der fast ausverkauften Halle 14 hochkarätige Kämpfe auf Augenhöhe. In beiden Mannschaften standen etliche Nationalteamringer sowie Medaillengewinner bei internationalen Meisterschaften. Durch die starken Besetzungen war von Anfang an ein spannender 1. Finalkampf garantiert, der bis zum Schluss ein offener Schlagabtausch war.

KNAPPE PAUSENFÜHRUNG. Den Inzingern gelang ein perfekter Auftakt durch Manvel Khndzrtsyan, der mit seiner technischen Überlegenheit das Publikum zum Jubeln brachte. Den zweiten Freistilsieg fixierte Benjamin Greil mit einer kämpferischen Höchstleistung. Er deklassierte den Greco-Nationalteamringer Markus Ragginger mit 10:0. Gleich darauf folgte ein weiterer Punktesieg durch Jakob Saurwein gegen Nationalteamringer Benedikt Huber, ehe Boruta Oleksii, der zweite Legionär in den Reihen des „RSC Inzing“, den in Führung liegenden Freistilspezialisten Muhamed Bektemirov auf Schulter bezwingen konnte. Die Halle bebte ob der grandiosen sportlichen Leistung, bedeutete doch Oleksiis Sieg zugleich die knappe 13:11-Führung für den „RSC Inzing“ zur Pause.

„ZWEITER TITEL IST GREIFBAR!“ Abermals war es Benjamin Greil, der im zweiten Durchgang mit einem Schultersieg im Schwergewicht aufhorchen ließ. Damit kürte er sich auch selbst zum „Man of the Match“. Mit Spannung wurde der Kampf zwischen Daniel Gastl und Markus Ragginger bis 100 kg erwartet. Gastl hatte noch eine Rechnung offen und ließ von Anfang an keinen Zweifel aufkommen, wer an diesem Abend als Sieger von der Matte gehen wird. Er war nie gefährdet und holte mit einem Punktesieg zwei Zähler für den „RSCI“. Weitere wertvolle vier Teamzähler lieferte Aker Schmid bis 72 kg. Anfangs tat er sich gegen Matthias Hautaler etwas schwer, nach der Pause fixierte er jedoch einen Sieg durch technische Überlegenheit. Michael Wagner lieferte einen Wettkampf auf Weltklasseniveau gegen seinen Kontrahenten, den mehrfachen Medaillengewinner bei Welt- und Europameisterschaften Erik Szilvassy aus Ungarn. Wagner hielt dem massiven Druck sechs Minuten lang stand und gab damit nur zwei Teamzähler ab. Den Schlusspunkt setzte der „RSCI“-Ringer Lukas Gastl, der wieder einmal eine Gewichtsklasse „abkochte“. Trotz des großen Kräfteverlusts durch das „Gewichtmachen“ war Gastl voll fokussiert und stellte mit einem Punktesieg gegen Muhamed Bektemirov das Endergebnis von 25:21 her. Damit hat sich das Team um das Trainerduo Oliver Hug Kolb und Martina Kuenz eine sehr gute Ausgangsposition für den Retourkampf am kommenden Samstag in Wals geschaffen. „Es gilt, nun den Schwung und die Einstellung mitzunehmen, dann kann für den RSC Inzing auch der zweite Titel in Wals wahr werden“, so die beiden Trainer unisono.

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