„Säbelzahntiger“ geben den Königsmacher
Telfs ringt den Tirol Amateuren ein 2:2-Remis ab und hilft so Wacker Innsbruck auf dem Weg Richtung Meistertitel
15. April 2025 | von
Alex Dosch
Fabian Schreter zog sich beim Telfer 2:2 bei den Tirol Juniors einen Kreuzbandriss zu. Foto: Alex Dosch
SV TELFS – INNSBRUCKER AC, Freitag, 18. April, 19.00. Der „Youngster“ zog sich einen Kreuzbandriss zu und fällt, auch wenn es wohl keiner OP bedarf, mehrere Wochen aus. „Jetzt wird die Kaderdecke, vor allem was Mittelfeldspieler angeht, dünn“, muss der Telfs-Coach gegen den IAC neben Sohn Fabian auch auf den Langzeitverletzten Andre Pellegrini (ebenfalls Kreuzbandriss) verzichten. „Das macht die Aufgabe nicht leichter. Außerdem haben wir uns gegen den IAC auswärts immer leichter getan als zuhause.“ Das unterstreichen auch die jüngsten Ergebnisse. Im Heimspiel der Vorsaison setzte es eine 2:6-Klatsche. Im Herbst gelang ein 1:0-Auswärtssieg.
Lediglich als Auswärtsspiel getarnt war die Matinee in Wattens. Denn sowohl auf der Tribüne als auch auf dem Rasen gab Telfs vorerst den Ton an. Vor allem mit dem hohen Pressing kam die Abwehr der Hausherren nie zurecht. Teilweise agierte die Defensive der Juniors wie ein aufgescheuchter Hühnerhaufen. „Wir haben gewusst, dass es Wattens mit einem Dreieraufbau versuchen wird. Dementsprechend früh haben wir attackiert“, sah Schreter seine Mannschaft in Hälfte eins als die klar bessere. Das 2:0 zur Pause war entsprechend verdient. „In der Kabine haben wir dann besprochen, dass wir solange als möglich die Null halten wollen. Das ist uns leider nicht gelungen. Auch weil Wattens auf sein gewohntes System umstellte, dadurch stabiler war und dann auch mehr vom Spiel hatte. Alles in allem geht das Unentschieden in Ordnung“, so Schreter.
Ein Remis, dass vor allem Ex-Club Wacker hilft. „Damit haben wir das Titelduell wohl endgültig entschieden. Ich habe den Wacker-Fans versprochen, dass wir alles unternehmen werden um etwas aus Wattens mitzunehmen. Und meine Mannschaft hat Wort gehalten.“
SV BÄCKER RUETZ KEMATEN – SK EBBS, Freitag, 18. April, 19.00. Seit über einem Jahr ist Ebbs auf fremdem Boden ohne Sieg. Dem 2:1 in Volders am 6. April 2024 folgten 14 sieglose Spiele in Folge. Im Herbst musste sich Kematen auf fremdem Boden allerdings mit 0:2 geschlagen geben. „Ebbs ist eine gute Mannschaft. Mir geht es aber viel mehr darum, dass meine Mannschaft ein Zeichen setzt“, war Trainer Sammy Glatz nach der 0:7-Pleite in Fügen sichtlich bedient. „Das war von Anfang an kein gutes Auftreten. Wir waren langsam, müde, unkonzentriert und mit dem Kopf einfach nicht bei der Sache. Zudem haben wir dem Gegner viel zu viel Raum gegeben und ihn praktisch zum Toreschießen eingeladen. Und dann hat auch noch der Schiedsrichter seinen Teil dazu beigetragen, dass wir uns schwer tun“, haderte Kematens Coach mit dem Platzverweis von Fabian Leitner knapp vor dem Pausenpfiff. „Ich will dem Schiedsrichter aber jetzt nicht die Schuld an der Niederlage geben. Die haben wir schon selbst zu verantworten“, sprach Glatz von einer neuen Erfahrung. „Ich kann mich nicht erinnern, jemals so hoch verloren zu haben. Und wenn doch, dann ist es schon lange her.“
Was die Kemater Vereins-Historie angeht, liegt die letzte derartige Pleite gar nicht so lange zurück. Am 4. September 2021 hieß es in Mils „Sieben auf einen Streich“, setzte es ebenfalls eine 0:7-Klatsche.
SC MILS – VÖLSER SV, Samstag, 19. April, 17.00. Seit mittlerweile zehn Spielen, einem 4:0 über Brixen Anfang Juni, läuft Mils einem Heimsieg hinterher. Ob der ausgerechnet gegen Völs gelingt? Im Herbst siegten Markt & Co. mit 4:0. Zudem gewannen die Grün/Weißen die letzten vier Duelle. „Man braucht nur auf die Tabelle zu sehen, dann weiß man, dass Mils alles rein- werfen wird. Zudem sind sie gut in die Rückrunde gestartet. Aber wir wissen um ihre Stärken und werden uns darauf einstellen“, will Gregor Engelbrecht den Schwung aus den letzten Partien mitnehmen.
Gegen Kundl wurden die zuletzt stets guten Leistungen endlich auch einmal in Zählbares umgemünzt. Entsprechend zufrieden war der Völs-Coach nach seiner Sieg-Premiere. „Es ist langsam an der Zeit geworden.“ Alles in allem sprach Engelbrecht vom erwartet schweren Spiel und einem beherzten Auftritt, dem eigentlich nur die Tore fehlten.
So war es Routinier Benjamin Pranter vorbehalten, per souverän verwandelten Elfmeter – Pranter selbst wurde im Strafraum regelwidrig gestoppt – für den entscheidenden Treffer zu sorgen. „Nach dem 1:0 haben wir es verabsäumt das zweite Tor zu machen. Da tun wir uns aktuell noch schwer, ist vieles noch Stückwerk. Auch weil wir den letzten Pass zu selten an den Mann bringen.“ Dafür stand in der Defensive zum zweiten Mal in Folge die Null. „Hinten sind wir sehr gut gestanden und haben das Ergebnis letztlich souverän über die Runden gebracht.“
Die Spiele der 18. Runde: Kundl – Völs 0:1 (0:1). Tor: Pranter (23. Elfmeter). Fügen – Kematen 7:0 (3:0). Tore: Steiner (19.), Gründler (22.), Kuen (29. Elfmeter, 65.), Hussl (48. Elfmeter), Bischofer (52.), Wurm (88. Elfmeter). Tirol Juniors – Telfs 2:2 (0:2). Tore: Zoidl (47.), Schweighofer (69.); Mader (27.) Ganz (45. Eigentor).
Lediglich als Auswärtsspiel getarnt war die Matinee in Wattens. Denn sowohl auf der Tribüne als auch auf dem Rasen gab Telfs vorerst den Ton an. Vor allem mit dem hohen Pressing kam die Abwehr der Hausherren nie zurecht. Teilweise agierte die Defensive der Juniors wie ein aufgescheuchter Hühnerhaufen. „Wir haben gewusst, dass es Wattens mit einem Dreieraufbau versuchen wird. Dementsprechend früh haben wir attackiert“, sah Schreter seine Mannschaft in Hälfte eins als die klar bessere. Das 2:0 zur Pause war entsprechend verdient. „In der Kabine haben wir dann besprochen, dass wir solange als möglich die Null halten wollen. Das ist uns leider nicht gelungen. Auch weil Wattens auf sein gewohntes System umstellte, dadurch stabiler war und dann auch mehr vom Spiel hatte. Alles in allem geht das Unentschieden in Ordnung“, so Schreter.
Ein Remis, dass vor allem Ex-Club Wacker hilft. „Damit haben wir das Titelduell wohl endgültig entschieden. Ich habe den Wacker-Fans versprochen, dass wir alles unternehmen werden um etwas aus Wattens mitzunehmen. Und meine Mannschaft hat Wort gehalten.“
SV BÄCKER RUETZ KEMATEN – SK EBBS, Freitag, 18. April, 19.00. Seit über einem Jahr ist Ebbs auf fremdem Boden ohne Sieg. Dem 2:1 in Volders am 6. April 2024 folgten 14 sieglose Spiele in Folge. Im Herbst musste sich Kematen auf fremdem Boden allerdings mit 0:2 geschlagen geben. „Ebbs ist eine gute Mannschaft. Mir geht es aber viel mehr darum, dass meine Mannschaft ein Zeichen setzt“, war Trainer Sammy Glatz nach der 0:7-Pleite in Fügen sichtlich bedient. „Das war von Anfang an kein gutes Auftreten. Wir waren langsam, müde, unkonzentriert und mit dem Kopf einfach nicht bei der Sache. Zudem haben wir dem Gegner viel zu viel Raum gegeben und ihn praktisch zum Toreschießen eingeladen. Und dann hat auch noch der Schiedsrichter seinen Teil dazu beigetragen, dass wir uns schwer tun“, haderte Kematens Coach mit dem Platzverweis von Fabian Leitner knapp vor dem Pausenpfiff. „Ich will dem Schiedsrichter aber jetzt nicht die Schuld an der Niederlage geben. Die haben wir schon selbst zu verantworten“, sprach Glatz von einer neuen Erfahrung. „Ich kann mich nicht erinnern, jemals so hoch verloren zu haben. Und wenn doch, dann ist es schon lange her.“
Was die Kemater Vereins-Historie angeht, liegt die letzte derartige Pleite gar nicht so lange zurück. Am 4. September 2021 hieß es in Mils „Sieben auf einen Streich“, setzte es ebenfalls eine 0:7-Klatsche.
SC MILS – VÖLSER SV, Samstag, 19. April, 17.00. Seit mittlerweile zehn Spielen, einem 4:0 über Brixen Anfang Juni, läuft Mils einem Heimsieg hinterher. Ob der ausgerechnet gegen Völs gelingt? Im Herbst siegten Markt & Co. mit 4:0. Zudem gewannen die Grün/Weißen die letzten vier Duelle. „Man braucht nur auf die Tabelle zu sehen, dann weiß man, dass Mils alles rein- werfen wird. Zudem sind sie gut in die Rückrunde gestartet. Aber wir wissen um ihre Stärken und werden uns darauf einstellen“, will Gregor Engelbrecht den Schwung aus den letzten Partien mitnehmen.
Gegen Kundl wurden die zuletzt stets guten Leistungen endlich auch einmal in Zählbares umgemünzt. Entsprechend zufrieden war der Völs-Coach nach seiner Sieg-Premiere. „Es ist langsam an der Zeit geworden.“ Alles in allem sprach Engelbrecht vom erwartet schweren Spiel und einem beherzten Auftritt, dem eigentlich nur die Tore fehlten.
So war es Routinier Benjamin Pranter vorbehalten, per souverän verwandelten Elfmeter – Pranter selbst wurde im Strafraum regelwidrig gestoppt – für den entscheidenden Treffer zu sorgen. „Nach dem 1:0 haben wir es verabsäumt das zweite Tor zu machen. Da tun wir uns aktuell noch schwer, ist vieles noch Stückwerk. Auch weil wir den letzten Pass zu selten an den Mann bringen.“ Dafür stand in der Defensive zum zweiten Mal in Folge die Null. „Hinten sind wir sehr gut gestanden und haben das Ergebnis letztlich souverän über die Runden gebracht.“
Die Spiele der 18. Runde: Kundl – Völs 0:1 (0:1). Tor: Pranter (23. Elfmeter). Fügen – Kematen 7:0 (3:0). Tore: Steiner (19.), Gründler (22.), Kuen (29. Elfmeter, 65.), Hussl (48. Elfmeter), Bischofer (52.), Wurm (88. Elfmeter). Tirol Juniors – Telfs 2:2 (0:2). Tore: Zoidl (47.), Schweighofer (69.); Mader (27.) Ganz (45. Eigentor).