Schlusslicht verhinderte Sieg-Fünferpack
Nach zuletzt vier Dreiern in Serie unterlag das im Frühjahr bislang so starke Kematen Nachzügler Silz/Mötz mit 0:1
20. Mai 2025 | von
Alex Dosch
Markus Plunser (rechts) und seine „Blues“ hatten mit Silz/Mötz und Riccardo Holzknecht ihre liebe Not, unterlagen überraschend mit 0:1. Foto: alex dosch
SV BÄCKER RUETZ KEMATEN – FC VOLDERS, Freitag, 23. Mai, 19.00. Allerdings konnte Kematen von den letzten acht Duellen auf Meisterschaftsebene nur das Heimspiel in der Saison 2022/23 für sich entscheiden. Im Herbst besiegelte ein Gegentor in der 95. Minute die 1:2-Niederlage. Zuletzt hatten es beide Teams mit Abstiegskandidaten zu tun. Und sowohl Volders (1:2 gegen Mils) als auch die „Blues“ (0:1 in Mötz) gaben sich eine Blöße.
Die Kemater Pleite war die erste nach zuvor vier Siegen in Folge. Zwar ließen Raitmair & Co. von Beginn an den Ball geschickt in den eigenen Reihen zirkulieren, richtig Gefährliches war, abgesehen von einem Fernschuss von David Bucher, vorerst nicht dabei. Silz/Mötz beschränkte sich seinerseits mehr aufs Reagieren denn aufs Agieren. Und so war es nicht weiter verwunderlich, dass Trainer Sammy Glatz zur Mitte der ersten Hälfte ein „Jetzt brauchen wir dann mal ein Tor, sonst…“ vor sich hinmurmelte. Und wie vom Trainerfuchs befürchtet, trat das „sonst“ kurz nach Wiederanpfiff ein. Riccardo Holzknecht ließ Torhüter Simon Berger vom Punkt aus keine Chance, traf zum letztlich Sieg bringenden 1:0.
Zwar versuchten die Gäste im Anschluss dem Spiel noch eine Wende zu geben – jedoch vergebens. „Weil wir die wenigen sich uns bietenden Chancen teils kläglich vergeben haben“, war die Enttäuschung dem „Blues“-Coach förmlich ins Gesicht geschrieben. „Ich bin vom Auftritt meiner Mannschaft sehr enttäuscht. Wir haben uns mit unserer Spielweise dem Gegner angepasst. Das verfolgt uns schon die ganze Saison über: Wir schaffen es einfach nicht, gegen vermeintlich schwächere Gegner unsere Leistung abzurufen. Alles in allem war das viel zu wenig. Vor allem was die Offensive betrifft.“
VÖLSER SV - SV TELFS, Samstag, 24. Mai, 15.00. 21 Mal standen sich die beiden Teams in den letzten 34 Jahren gegenüber. Dabei behielt Telfs nicht weniger als 18 Mal die Oberhand. Einmal wurden die Punkte geteilt. Nur zweimal verließ Völs den Rasen als Sieger. Auch das Torverhältnis spricht mit 74:18 eine eindeutige Sprache zu Gunsten der „Säbelzahntiger“, die das Hinspiel mit 2:0 für sich entschieden. „Dass wir gegen Telfs nicht immer gut ausgesehen haben, war mir bekannt. Aber, dass die Bilanz so schlecht ist, das ist mir neu. Umso größer ist der Ansporn, die Bilanz aufzubessern“, weiß Völs-Trainer Gregor Engelbrecht, was sein Team am Samstag erwartet. „Telfs ist einer der unangenehmsten Gegner in der Liga. Das ist eine junge, giftige Mannschaft die von Marcel Schreter immer sehr gut eingestellt ist.“
Etwas, was man auch seiner Mannschaft beim schweren Gastspiel am Innsbrucker Tivoli attestieren konnte. Auch wenn der Start mit einem frühen Gegentor (4.) alles andere denn ideal war. „Genau das wollten wir eigentlich verhindern. In dieser Szene waren wir für einen Moment unaufmerksam. Danach haben wir aber unbekümmert weitergespielt und durchaus gut dagegengehalten.“ Allerdings sprach der Spielfilm an diesem Abend klar für den neuen Meister. In der Nachspielzeit der ersten Halbzeit traf Okan Yilmaz vom Punkt zum vorentscheidenden 2:0. „Der Elfmeter kam nicht nur zum ungünstigsten Zeitpunkt, sondern war auch sehr fragwürdig. Zur Verwunderung von wirklich allen im Stadion, hat der Schiedsrichter auf den Punkt gezeigt“, sah Engelbrecht, wie sein Team knapp vor Ende zu einer Doppelchance durch Benjamin Pranter und Christoph Markt kam. Das Duo scheiterte aber an Wacker-Goalie Tauber. „Wenn wir da das 1:2 machen, wer weiß… Im Gegenzug haben wir das dritte Tor kassiert und damit war der Deckel endgültig drauf“, sprach der Völs-Coach trotz des letztlich deutlichen 0:3 von einem „alles in allem sehr gelungenen Auftritt.“
Noch eine Spur besser verlief der abgelaufene Spieltag für den kommenden Gegner Telfs. Die Grün/Weißen kamen gegen Ebbs zu einem ungefährdeten 2:0-Heimerfolg. „Wir waren die klar bessere Mannschaft. Ich kann mich schon lange nicht mehr an einen derart souveränen Sieg erinnern“, zeigte sich Trainer Marcel Schreter vom Auftritt seiner Mannschaft regelrecht angetan. Lediglich was die Chancenverwertung anging, gab`s Luft nach oben. „Beim Stand von 1:0 haben wir drei, vier Hochkaräter vergeben. Und das kann sich dann auch mal ganz schnell rächen.“
Dass dem nicht so war, dafür sorgte die äußerst sattelfeste Abwehr rund um Tobias Parth und den kurzfristig zum Innenverteidiger umfunktionierten Noah Egger. So war Ebbs-Stürmer Daniel Wurnig, mit 20 Treffern immerhin Topscorer in der Regionalliga Tirol, 90 Minuten lang nahezu komplett abgemeldet.
Eine stabile Defensive wird es auch in Völs brauchen. „Völs ist nicht zu unterschätzen. Das ist eine routinierte Truppe die ganz ungut zu bespielen ist“, so Schreter.
Die Kemater Pleite war die erste nach zuvor vier Siegen in Folge. Zwar ließen Raitmair & Co. von Beginn an den Ball geschickt in den eigenen Reihen zirkulieren, richtig Gefährliches war, abgesehen von einem Fernschuss von David Bucher, vorerst nicht dabei. Silz/Mötz beschränkte sich seinerseits mehr aufs Reagieren denn aufs Agieren. Und so war es nicht weiter verwunderlich, dass Trainer Sammy Glatz zur Mitte der ersten Hälfte ein „Jetzt brauchen wir dann mal ein Tor, sonst…“ vor sich hinmurmelte. Und wie vom Trainerfuchs befürchtet, trat das „sonst“ kurz nach Wiederanpfiff ein. Riccardo Holzknecht ließ Torhüter Simon Berger vom Punkt aus keine Chance, traf zum letztlich Sieg bringenden 1:0.
Zwar versuchten die Gäste im Anschluss dem Spiel noch eine Wende zu geben – jedoch vergebens. „Weil wir die wenigen sich uns bietenden Chancen teils kläglich vergeben haben“, war die Enttäuschung dem „Blues“-Coach förmlich ins Gesicht geschrieben. „Ich bin vom Auftritt meiner Mannschaft sehr enttäuscht. Wir haben uns mit unserer Spielweise dem Gegner angepasst. Das verfolgt uns schon die ganze Saison über: Wir schaffen es einfach nicht, gegen vermeintlich schwächere Gegner unsere Leistung abzurufen. Alles in allem war das viel zu wenig. Vor allem was die Offensive betrifft.“
VÖLSER SV - SV TELFS, Samstag, 24. Mai, 15.00. 21 Mal standen sich die beiden Teams in den letzten 34 Jahren gegenüber. Dabei behielt Telfs nicht weniger als 18 Mal die Oberhand. Einmal wurden die Punkte geteilt. Nur zweimal verließ Völs den Rasen als Sieger. Auch das Torverhältnis spricht mit 74:18 eine eindeutige Sprache zu Gunsten der „Säbelzahntiger“, die das Hinspiel mit 2:0 für sich entschieden. „Dass wir gegen Telfs nicht immer gut ausgesehen haben, war mir bekannt. Aber, dass die Bilanz so schlecht ist, das ist mir neu. Umso größer ist der Ansporn, die Bilanz aufzubessern“, weiß Völs-Trainer Gregor Engelbrecht, was sein Team am Samstag erwartet. „Telfs ist einer der unangenehmsten Gegner in der Liga. Das ist eine junge, giftige Mannschaft die von Marcel Schreter immer sehr gut eingestellt ist.“
Etwas, was man auch seiner Mannschaft beim schweren Gastspiel am Innsbrucker Tivoli attestieren konnte. Auch wenn der Start mit einem frühen Gegentor (4.) alles andere denn ideal war. „Genau das wollten wir eigentlich verhindern. In dieser Szene waren wir für einen Moment unaufmerksam. Danach haben wir aber unbekümmert weitergespielt und durchaus gut dagegengehalten.“ Allerdings sprach der Spielfilm an diesem Abend klar für den neuen Meister. In der Nachspielzeit der ersten Halbzeit traf Okan Yilmaz vom Punkt zum vorentscheidenden 2:0. „Der Elfmeter kam nicht nur zum ungünstigsten Zeitpunkt, sondern war auch sehr fragwürdig. Zur Verwunderung von wirklich allen im Stadion, hat der Schiedsrichter auf den Punkt gezeigt“, sah Engelbrecht, wie sein Team knapp vor Ende zu einer Doppelchance durch Benjamin Pranter und Christoph Markt kam. Das Duo scheiterte aber an Wacker-Goalie Tauber. „Wenn wir da das 1:2 machen, wer weiß… Im Gegenzug haben wir das dritte Tor kassiert und damit war der Deckel endgültig drauf“, sprach der Völs-Coach trotz des letztlich deutlichen 0:3 von einem „alles in allem sehr gelungenen Auftritt.“
Noch eine Spur besser verlief der abgelaufene Spieltag für den kommenden Gegner Telfs. Die Grün/Weißen kamen gegen Ebbs zu einem ungefährdeten 2:0-Heimerfolg. „Wir waren die klar bessere Mannschaft. Ich kann mich schon lange nicht mehr an einen derart souveränen Sieg erinnern“, zeigte sich Trainer Marcel Schreter vom Auftritt seiner Mannschaft regelrecht angetan. Lediglich was die Chancenverwertung anging, gab`s Luft nach oben. „Beim Stand von 1:0 haben wir drei, vier Hochkaräter vergeben. Und das kann sich dann auch mal ganz schnell rächen.“
Dass dem nicht so war, dafür sorgte die äußerst sattelfeste Abwehr rund um Tobias Parth und den kurzfristig zum Innenverteidiger umfunktionierten Noah Egger. So war Ebbs-Stürmer Daniel Wurnig, mit 20 Treffern immerhin Topscorer in der Regionalliga Tirol, 90 Minuten lang nahezu komplett abgemeldet.
Eine stabile Defensive wird es auch in Völs brauchen. „Völs ist nicht zu unterschätzen. Das ist eine routinierte Truppe die ganz ungut zu bespielen ist“, so Schreter.
