„Sie sind sehr ehrgeizig!“
Tischtennis-Verein Völs bildet Rohdiamanten aus – Nachwuchs boomt weiter
31. Oktober 2023 | von
Von Albert Unterpirker
Der Tischtennisverein Völs ist bekannt für seine gute Nachwuchsarbeit. Das zeigt nicht zuletzt auch der hohe Mitgliederstand auf. RS-Foto: Unterpirker
Von Albert Unterpirker
Betritt man die Turnhalle in der Mittelschule Völs an einem Donnerstagabend, erwartet den Besucher ein ziemlich geschäftiges Treiben. Sportliches Treiben. An den sieben Tischen wird trainiert, was das Zeug hält. Mittlerweile musste das Training aufgeteilt werden, sonst wäre es aufgrund der Mitgliederzahlen nicht mehr möglich gewesen. Der Aufschwung beim Völser Tischtennisverein ist ungebrochen, und man sieht den Kindern und Jugendlichen die Freude beim Spielen an. Dennoch wurde heuer „ein holpriger Start in die Saison verzeichnet“, erzählt Obmann Günter Eisele, musste doch in beiden Hallen der Boden saniert werden. Das zog sich etwas. Zwischendurch musste die Truppe gar in die Volksschule übersiedeln, dort gab es mit vier Tischen allerdings nur eingeschränktes Training. „Zusammen mit Zirl haben wir sehr viele Kinder“, so Eisele, insgesamt sind 13 Nachwuchs- und drei Erwachsenen-Mannschaften im Einsatz. Von den Erwachsenen spielen momentan zwei Teams in der Gebietsliga, eines in der Einsteigerliga. 80 stolze Mitglieder hat der Verein, rund die Hälfte stellt also der Nachwuchs. Auch für die diesjährige Saison haben sich sechs Neue gemeldet. Für die beiden Trainer Ágnes Gárdos und Stefan Leitgeb (spielt in der 1. Bundesliga), sowie für zwei Übungsleiter gibt es also jede Menge zu tun. Gárdos ist seit 30 Jahren beim Verein.
ROHDIAMANTEN. „Ágnes hat extrem viel Erfahrung“, weiß Eisele, „wir sind froh, dass wir sie haben.“ Neben Gárdos hat mit Stefan Leitgeb zudem ein absolutes österreichisches Tischtennis-Aushängeschild manche Nachwuchsspieler unter seinen Fittichen. Leitgeb, der für die Turnerschaft Innsbruck serviert, steht in der rot-weiß-roten 1. Bundesliga seit vielen Jahren seinen Mann, und zeigt sich bei seiner Trainerarbeit ebenfalls sehr engagiert. „Die Kinder mögen ihn“, sagt der Obmann. Eisele selbst ist ein Vereinsurgestein, denn seit bereits 44 Jahren (!) führt er vorbildhaft die Geschicke des Tischtennis-Traditionsclubs. Übrigens haben die Völser gemeinsam mit Zirl bei Mannschaftsbewerben (Nachwuchs) eine Spielgemeinschaft. Zurück zu anderen beindruckenden Zahlen: Bei Leistungsklassen-Turnieren stellt Völs in Tirol nun den zweitstärksten Nachwuchsverein, was die Anzahl der Spieler anbelangt. Zudem steht mit der 13-jährigen Lara Mehadzic eine österreichische Top-10-Spielerin in den Reihen. Ein weiterer Rohdiamant ist Annabella Möstl (U13). Beide Talente jagen erst seit zwei Jahren dem Ping-Pong-Ball nach. „Sie sind sehr ehrgeizig und fleißig beim Training!“ Der Einzugsbereich aller Nachwuchsspieler ist enorm, sie kommen aus Innsbruck, Mutters, Natters, Patsch, Götzens, Axams, Grinzens und Kematen.
ZUSAMMENHALT. Was zeichnet den Tischtennisverein Völs neben der guten Nachwuchsarbeit noch aus? „Wir haben einen total guten Zusammenhalt, sowohl bei den Erwachsenen als auch bei Kindern und Jugendlichen“, erklärt Eisele und fügt an: „Auch die Eltern unterstützen uns, wo sie nur können.“ PS: Von einem Novum gibt es auch zu berichten, denn noch nie in der Vereinsgeschichte hatte man sechs Mädels im Club. Vorbildhaft außerdem: Im vergangenen Jahr fuhr man nach Kematen, um mit ukrainischen Flüchtlingskindern zu spielen. Die Ziele für das kommende Jahr sind derweil schnell umrissen: „Die Nachwuchsspieler weiterentwickeln, und österreichweit mehr zum Einsatz bringen!“ Spitze: Drei Jugendliche konnten in der Gebietsliga eingebaut werden!
Betritt man die Turnhalle in der Mittelschule Völs an einem Donnerstagabend, erwartet den Besucher ein ziemlich geschäftiges Treiben. Sportliches Treiben. An den sieben Tischen wird trainiert, was das Zeug hält. Mittlerweile musste das Training aufgeteilt werden, sonst wäre es aufgrund der Mitgliederzahlen nicht mehr möglich gewesen. Der Aufschwung beim Völser Tischtennisverein ist ungebrochen, und man sieht den Kindern und Jugendlichen die Freude beim Spielen an. Dennoch wurde heuer „ein holpriger Start in die Saison verzeichnet“, erzählt Obmann Günter Eisele, musste doch in beiden Hallen der Boden saniert werden. Das zog sich etwas. Zwischendurch musste die Truppe gar in die Volksschule übersiedeln, dort gab es mit vier Tischen allerdings nur eingeschränktes Training. „Zusammen mit Zirl haben wir sehr viele Kinder“, so Eisele, insgesamt sind 13 Nachwuchs- und drei Erwachsenen-Mannschaften im Einsatz. Von den Erwachsenen spielen momentan zwei Teams in der Gebietsliga, eines in der Einsteigerliga. 80 stolze Mitglieder hat der Verein, rund die Hälfte stellt also der Nachwuchs. Auch für die diesjährige Saison haben sich sechs Neue gemeldet. Für die beiden Trainer Ágnes Gárdos und Stefan Leitgeb (spielt in der 1. Bundesliga), sowie für zwei Übungsleiter gibt es also jede Menge zu tun. Gárdos ist seit 30 Jahren beim Verein.
ROHDIAMANTEN. „Ágnes hat extrem viel Erfahrung“, weiß Eisele, „wir sind froh, dass wir sie haben.“ Neben Gárdos hat mit Stefan Leitgeb zudem ein absolutes österreichisches Tischtennis-Aushängeschild manche Nachwuchsspieler unter seinen Fittichen. Leitgeb, der für die Turnerschaft Innsbruck serviert, steht in der rot-weiß-roten 1. Bundesliga seit vielen Jahren seinen Mann, und zeigt sich bei seiner Trainerarbeit ebenfalls sehr engagiert. „Die Kinder mögen ihn“, sagt der Obmann. Eisele selbst ist ein Vereinsurgestein, denn seit bereits 44 Jahren (!) führt er vorbildhaft die Geschicke des Tischtennis-Traditionsclubs. Übrigens haben die Völser gemeinsam mit Zirl bei Mannschaftsbewerben (Nachwuchs) eine Spielgemeinschaft. Zurück zu anderen beindruckenden Zahlen: Bei Leistungsklassen-Turnieren stellt Völs in Tirol nun den zweitstärksten Nachwuchsverein, was die Anzahl der Spieler anbelangt. Zudem steht mit der 13-jährigen Lara Mehadzic eine österreichische Top-10-Spielerin in den Reihen. Ein weiterer Rohdiamant ist Annabella Möstl (U13). Beide Talente jagen erst seit zwei Jahren dem Ping-Pong-Ball nach. „Sie sind sehr ehrgeizig und fleißig beim Training!“ Der Einzugsbereich aller Nachwuchsspieler ist enorm, sie kommen aus Innsbruck, Mutters, Natters, Patsch, Götzens, Axams, Grinzens und Kematen.
ZUSAMMENHALT. Was zeichnet den Tischtennisverein Völs neben der guten Nachwuchsarbeit noch aus? „Wir haben einen total guten Zusammenhalt, sowohl bei den Erwachsenen als auch bei Kindern und Jugendlichen“, erklärt Eisele und fügt an: „Auch die Eltern unterstützen uns, wo sie nur können.“ PS: Von einem Novum gibt es auch zu berichten, denn noch nie in der Vereinsgeschichte hatte man sechs Mädels im Club. Vorbildhaft außerdem: Im vergangenen Jahr fuhr man nach Kematen, um mit ukrainischen Flüchtlingskindern zu spielen. Die Ziele für das kommende Jahr sind derweil schnell umrissen: „Die Nachwuchsspieler weiterentwickeln, und österreichweit mehr zum Einsatz bringen!“ Spitze: Drei Jugendliche konnten in der Gebietsliga eingebaut werden!


