Telfer Kampfsport-Verein auf dem Vormarsch
Der 1979 gegründete Taekwondo Verein Telfs erreichte in den vergangenen Jahren einen Boom, der anhält
28. Jänner 2025 | von
Nina Zacke
Große Freude zwischen Trainer Radan Jungić und einem Mädchen nach einem Wettbewerb. Foto: Taekwondo Verein Telfs
Die koreanische Kampfkunst Tae-kwondo setzt sich aus den drei Silben „tae“ für Fußtechnik, „kwon“ für Handtechnik und „do“ für Weg zusammen. Mit dieser Übersetzung lässt sich auch im übertragenen Sinn die Geschichte des Taekwondo Vereines Telfs beschreiben. Mit Händen und Füßen haben sich die paar wenigen übrig gebliebenen Vereinsmitglieder im Jahr 2020 auf den Weg nach oben gemacht. Und sind heute mit gut 82 aktiven Mitgliedern, großen Erfolgen im vergangenen Jahr und einem Aufnahmestopp für weitere Mitglieder, die die Kapazität des Vereins sprengen würden, an ihrem Höhepunkt.
PLÖTZLICH MITGLIEDSZAHL EXPLODIERT. „Im Schnitt waren immer fünfzehn bis zwanzig Mitglieder im Verein, die dienstags und freitags zum Training kamen. Eigentlich ausreichend, aber klein“, sagt Vereinsobmann Klaus Gratzer im Gespräch mit der RUNDSCHAU, der seit dem Jahr 2010 in der Funktion als Obmann tätig ist. Doch vor fünf Jahren war die Mitgliederanzahl am Limit. „Im Jahr 2020 ist es stark nach unten gegangen, wir hatten tatsächlich nur noch fünf bis zehn Leute im Verein“, erzählt Gratzer. Die Rede war vom Ende des kleinen Vereins. Im Jahr 2021 sowie 2022 wurde der Verein jedoch angefragt, bei den Familiensporttagen im Telfer Sportzentrum teilzunehmen, um Kindern die Vielfalt der Sportarten in der Gemeinde näher zu bringen. „Schließlich haben wir mitgemacht, erhofft hatten wir uns ein oder zwei neue Mitglieder“, schildert Gratzer weiters. Was dann passierte, damit hatte keiner im Taekwondo Verein Telfs gerechnet. Ein regelrechter Ansturm auf den Kampfsport-Verein folgte. Mittlerweile zählt der Verein 82 aktive Mitglieder. „Mit diesem Boom, der nach wie vor anhält, haben wir wirklich nicht gerechnet, wir sehen es mit einem lachenden und weinenden Auge, da wir jetzt nicht mehr wachsen sollten, das könnten wir organisatorisch nicht mehr stemmen, ohne dass es zu Lasten der Förderung unserer Mitglieder geschehen würde“, beschreibt es der Obmann.
GROSSE ERFOLGE IM VERGANGENEN JAHR. Nicht nur der Verein ist gewachsen, auch die Erfolgserlebnisse knüpfen sich an den Boom an, beispielsweise jene bei den Tiroler oder Österreichischen Meisterschaften im letzten Jahr. So blickt der Vereinsobmann gemeinsam mit dem gesamten Team aus Trainern, Kindern und Eltern auf ein erfolgreiches Jahr 2024 zurück. „Es ist einfach schön zu sehen, wie die Motivation der Kinder auch mit den Erfolgen steigt, das Strahlen der Kinder sowie der Eltern ist für mich als Obmann und Coach herzergreifend und motiviert auch mich, daran zu glauben, die Sportart weiterzubringen“, ist der Vereinsobmann überzeugt und ergänzt, dass „der Verein vom gesamten Team lebt. Ohne Kinder, aber auch ohne die Unterstützung der Eltern gäbe es den Taekwondo Verein Telfs nicht“. Gerade die ehrenamtliche Tätigkeit der Eltern etwa bei Veranstaltungen im Hintergrund ist aus seiner Sicht unentbehrlich: „Und dafür sind wir als Verein unendlich dankbar, dankbar für ein ganz starkes Taekwondo-Team.“ Und für die Zukunft wünscht sich Gratzer, dass es genauso weitergeht, vielleicht sogar noch etwas höher: „Ein Tiroler oder Österreichischer Meistertitel wäre noch schön!“
PLÖTZLICH MITGLIEDSZAHL EXPLODIERT. „Im Schnitt waren immer fünfzehn bis zwanzig Mitglieder im Verein, die dienstags und freitags zum Training kamen. Eigentlich ausreichend, aber klein“, sagt Vereinsobmann Klaus Gratzer im Gespräch mit der RUNDSCHAU, der seit dem Jahr 2010 in der Funktion als Obmann tätig ist. Doch vor fünf Jahren war die Mitgliederanzahl am Limit. „Im Jahr 2020 ist es stark nach unten gegangen, wir hatten tatsächlich nur noch fünf bis zehn Leute im Verein“, erzählt Gratzer. Die Rede war vom Ende des kleinen Vereins. Im Jahr 2021 sowie 2022 wurde der Verein jedoch angefragt, bei den Familiensporttagen im Telfer Sportzentrum teilzunehmen, um Kindern die Vielfalt der Sportarten in der Gemeinde näher zu bringen. „Schließlich haben wir mitgemacht, erhofft hatten wir uns ein oder zwei neue Mitglieder“, schildert Gratzer weiters. Was dann passierte, damit hatte keiner im Taekwondo Verein Telfs gerechnet. Ein regelrechter Ansturm auf den Kampfsport-Verein folgte. Mittlerweile zählt der Verein 82 aktive Mitglieder. „Mit diesem Boom, der nach wie vor anhält, haben wir wirklich nicht gerechnet, wir sehen es mit einem lachenden und weinenden Auge, da wir jetzt nicht mehr wachsen sollten, das könnten wir organisatorisch nicht mehr stemmen, ohne dass es zu Lasten der Förderung unserer Mitglieder geschehen würde“, beschreibt es der Obmann.
GROSSE ERFOLGE IM VERGANGENEN JAHR. Nicht nur der Verein ist gewachsen, auch die Erfolgserlebnisse knüpfen sich an den Boom an, beispielsweise jene bei den Tiroler oder Österreichischen Meisterschaften im letzten Jahr. So blickt der Vereinsobmann gemeinsam mit dem gesamten Team aus Trainern, Kindern und Eltern auf ein erfolgreiches Jahr 2024 zurück. „Es ist einfach schön zu sehen, wie die Motivation der Kinder auch mit den Erfolgen steigt, das Strahlen der Kinder sowie der Eltern ist für mich als Obmann und Coach herzergreifend und motiviert auch mich, daran zu glauben, die Sportart weiterzubringen“, ist der Vereinsobmann überzeugt und ergänzt, dass „der Verein vom gesamten Team lebt. Ohne Kinder, aber auch ohne die Unterstützung der Eltern gäbe es den Taekwondo Verein Telfs nicht“. Gerade die ehrenamtliche Tätigkeit der Eltern etwa bei Veranstaltungen im Hintergrund ist aus seiner Sicht unentbehrlich: „Und dafür sind wir als Verein unendlich dankbar, dankbar für ein ganz starkes Taekwondo-Team.“ Und für die Zukunft wünscht sich Gratzer, dass es genauso weitergeht, vielleicht sogar noch etwas höher: „Ein Tiroler oder Österreichischer Meistertitel wäre noch schön!“
