In Treue zu Gott und Heimat
Farbenprächtiges Schützenfest des Bataillon Ötztal in Längenfeld
23. Juli 2025 | von
Ewald Krismer
Auch wenn ein Schützenfest immer wieder ein beeindruckendes Spektakel darstellt, im Grunde genommen hat jedes einzelne einen fast ein und denselben respektive vorgegebenen Verlauf. So begann das 73. Ötztaler Bataillonsfest mit dem Eintreffen und der Aufstellung der Kompanien beim Kreisverkehr in Unterlängenfeld. Als erster Akt vollzog sich die Meldung von Bataillonskommandant Major Simon Klotz an den höchstanwesenden Landeskommandant-Stellvertreter Major Gerhard Biller. Diesem militärischen Ritual folgten die Frontabschreitung und eine Ehrensalve. Unter den Klängen der Musikkapelle Längenfeld ging es dann zur Feldmesse und zum Festakt in der Kegeltenne. Feierlich und höchst gottergeben gestaltete sich dann der von Bataillonskurat Abt emeritus German Erd OCist zelebrierte Gottesdienst in des Schöpfers herrlicher Natur unter freiem Himmel.
TIROL UND SÜDTIROL GEMEINSAM. Die nach der Messe vonstattengegangene Kranzniederlegung im Gedenken an gefallene und verstorbene Kameraden war der abschließende religiös behaftete Akt, bevor es zum weltlichen Teil überging, der aus Ansprachen und Ehrungen bestand. Unter anderem geehrt wurden der Bürgermeister der Gemeinde Sölden Ernst Schöpf und der Bürgermeister der Gemeinde Längenfeld Richard Grüner, die maßgeblich Anteil daran hatten, dass „ein würdiges und machtvolles Symbol der Tiroler Landeseinheit – nämlich die Dornenkrone, die gemeinsam mit den Adlern der Bataillone Ötztal und Passeiertal am Timmelsjoch steht und Mahnmal dafür ist, was vor über hundert Jahren im Unrecht getrennt wurde“. Den Schlusspunkt des Festaktes setzte die Landeshymne, die dem Festumzug mit Defilierung beim Widum vorausgegangen war. Alles, was Rang und Namen hatte, hatte beim Pfarrhaus Aufstellung genommen, um die Parade abzunehmen. Bemerkenswert waren die vielen Schaulustigen, die den Schützenaufmarsch gebannt verfolgten, darunter viele Urlauber, die sich den Aufmarsch Tiroler Schützen nicht entgehen ließen.
TIROL UND SÜDTIROL GEMEINSAM. Die nach der Messe vonstattengegangene Kranzniederlegung im Gedenken an gefallene und verstorbene Kameraden war der abschließende religiös behaftete Akt, bevor es zum weltlichen Teil überging, der aus Ansprachen und Ehrungen bestand. Unter anderem geehrt wurden der Bürgermeister der Gemeinde Sölden Ernst Schöpf und der Bürgermeister der Gemeinde Längenfeld Richard Grüner, die maßgeblich Anteil daran hatten, dass „ein würdiges und machtvolles Symbol der Tiroler Landeseinheit – nämlich die Dornenkrone, die gemeinsam mit den Adlern der Bataillone Ötztal und Passeiertal am Timmelsjoch steht und Mahnmal dafür ist, was vor über hundert Jahren im Unrecht getrennt wurde“. Den Schlusspunkt des Festaktes setzte die Landeshymne, die dem Festumzug mit Defilierung beim Widum vorausgegangen war. Alles, was Rang und Namen hatte, hatte beim Pfarrhaus Aufstellung genommen, um die Parade abzunehmen. Bemerkenswert waren die vielen Schaulustigen, die den Schützenaufmarsch gebannt verfolgten, darunter viele Urlauber, die sich den Aufmarsch Tiroler Schützen nicht entgehen ließen.



























