„All das Schöne“
Ein Stück über das Lebenswerte im Leben
Mit dem Ein-Personen-Stück „All das Schöne“ von Cuncan Macmillan bringt das Theaterforum Humiste in der Stadtbühne ein Werk zur Aufführung, das daran erinnert, dass es oft die kleinen Dinge sind, die das Glück im Leben bedeuten. Eine Hommage an das Leben, das trotz aller Widrigkeiten schön sein kann.
6. Oktober 2026
Hartwig Ladner spielt einen, der schon als Kind die schönen Momente des Lebens als Grund zum Glücklichsein wahrnahm. Foto: Dorn
Ein Theaterstück als Monolog ist eine Herausforderung, die gleich an mehreren Hürden scheitern kann – das vorweg. Die neueste Produktion des Theaterforums Humiste hat sie alle gemeistert: Hartwig Ladner als Erzähler tritt von der ersten Minute an mit dem Publikum in Kontakt, lässt dieses teilhaben an seinem Leben, das so weh tun kann, dass es einen fast zerbricht. Tut es aber nicht. Denn obwohl der Erzähler, der im Stück keinen Namen hat, eine Mutter hat, die ihren ersten Selbstmordversuch unternimmt, als ihr Sohn noch im Volksschulalter war, lernt er, das Leben zu lieben. Dabei hilft ihm eine Liste an Dingen, die das Leben lebenswert machen – eben „all das Schöne“! Und das ist für das Kind etwas anderes als für den Jugendlichen, der die Liste später weiterführt, und auch für den Erwachsenen, dem die vielen aufgezählten Glücksmomente schließlich wieder den Sinn im Leben vor Augen führen.
DAS SCHÖNE IM SCHWEREN. Hartwig Ladner setzt die Vielschichtigkeit seiner Figur mit so viel Empathie um, dass man ihn sofort ins Herz schließt, den kleinen Buben ebenso wie den Erwachsenen, der im Alltagstrott steckenbleibt. Unter der Regie von Andreas Flür wird das Stück zu einem Roadtrip durch ein Menschenleben, in dem die Glücksmomente wie kleine Konfetti aufblitzen und über die Schwere des Lebens hinweghelfen. Zumindest demjenigen, der gelernt hat, die kleinen Geschenke des Daseins auch als solche wahrzunehmen und zu schätzen. Ein kleines Detail am Rande ist, dass immer wieder Zuschauer ins Geschehen miteingebunden werden und Rollen der Geschichte übernehmen – was wohl in so mancher Glücksmomenteliste wiederum unter „Einmal in einem Theater eine Gastrolle spielen“ aufscheinen dürfte. Das Stück wird noch am 9., 11., 16., 23., 25., 29. und 31. Oktober aufgeführt, sonn- und feiertags um 18 Uhr, ansonsten um 20 Uhr. Am 18. Oktober gibt es außerdem um 10 Uhr eine Matinee. Reservierungen sind unter 0664/6360646, auf www.stadtbuehne.at oder www.humiste.at möglich.
DAS SCHÖNE IM SCHWEREN. Hartwig Ladner setzt die Vielschichtigkeit seiner Figur mit so viel Empathie um, dass man ihn sofort ins Herz schließt, den kleinen Buben ebenso wie den Erwachsenen, der im Alltagstrott steckenbleibt. Unter der Regie von Andreas Flür wird das Stück zu einem Roadtrip durch ein Menschenleben, in dem die Glücksmomente wie kleine Konfetti aufblitzen und über die Schwere des Lebens hinweghelfen. Zumindest demjenigen, der gelernt hat, die kleinen Geschenke des Daseins auch als solche wahrzunehmen und zu schätzen. Ein kleines Detail am Rande ist, dass immer wieder Zuschauer ins Geschehen miteingebunden werden und Rollen der Geschichte übernehmen – was wohl in so mancher Glücksmomenteliste wiederum unter „Einmal in einem Theater eine Gastrolle spielen“ aufscheinen dürfte. Das Stück wird noch am 9., 11., 16., 23., 25., 29. und 31. Oktober aufgeführt, sonn- und feiertags um 18 Uhr, ansonsten um 20 Uhr. Am 18. Oktober gibt es außerdem um 10 Uhr eine Matinee. Reservierungen sind unter 0664/6360646, auf www.stadtbuehne.at oder www.humiste.at möglich.







