Mitreden über die Zukunft
Für die Weiterentwicklung des Ötztaler Heimatmuseums wird ein Bürgerrat etabliert
Das Ensemble rund um das Ötztaler Heimatmuseum steht seit Jahrhunderten wie ein Fels in der Brandung der Zeit. Und doch bleibt auch Bewährtes nicht stehen. Durch ein neues Gebäude und zusätzliche Flächen eröffnen sich nun vielfältige Möglichkeiten für die zukünftige Entwicklung. Im Rahmen eines Bürgerrats ist die Nachbarschaft eingeladen, eigene Wünsche, Ideen und Vorstellungen einzubringen und aktiv an der Gestaltung mitzuwirken.
13. August 2026
Blick auf das Museumsensemble in Lehn: Heimatmuseum, Gedächtnisspeicher und das Wastlshaus mit dem sogenannten „Puitle“ in der Mitte. Foto: Annine Seebacher
Die Museumsarbeit, die vor 50 Jahren mit dem Heimatmuseum begonnen hat, wurde 2013 mit dem Gedächtnisspeicher fortgeführt und mit dem Wastlshaus im Jahr 2020 um ein weiteres Kapitel ergänzt. Vom Ötztaler Heimatverein aufgebaut, seit 2018 durch die Ötztaler Museen GmbH kontinuierlich weiterentwickelt und von den fünf Talgemeinden unterstützt, wurde das Ensemble rund um das Heimatmuseum in Lehn bereits 2021 mit dem Österreichischen Museumspreis ausgezeichnet – für den innovativen Umgang mit dem kulturellen Erbe. Dazu gehören auch die allesamt denkmalgeschützten Gebäude.
Ablauf. Mit dem in Fertigstellung befindlichen Wastlshaus eröffnen sich neue Möglichkeiten der Begegnung. Das Museumsteam und die Gemeinde Längenfeld laden deshalb die Nachbarschaft sowie die Bevölkerung ein, gemeinsam darüber nachzudenken, wie das Museum mit seinem gesamten Areal noch stärker in das Dorfleben integriert und zu einem lebendigen Treffpunkt in Lehn werden kann. Dazu findet im Herbst 2026 ein sogenannter „Bürger:innen-Rat“ statt. Eine Gruppe zufällig ausgeloster Gemeindebürgerinnen und -bürger erhält dazu per Post eine persönliche Einladung. Alle Interessierten haben die Möglichkeit, sich einzubringen und gemeinsam an Zukunftsfragen rund um das Museum mitzuwirken. Die Teilnahme ist freiwillig. Am 18./19. September 2026 kommen die Ausgewählten für eineinhalb Tage zusammen und erarbeiten mit Begleitung eines professionellen Moderationsteams Lösungsideen und Vorschläge. Diese Ergebnisse werden am 25. September 2026 bei einer öffentlichen Veranstaltung präsentiert und weiter diskutiert. Dazu sind alle Interessierten eingeladen. Danach setzen sich die Vertreterinnen und Vertreter der Gemeinde und des Museums mit den Vorschlägen auseinander. Die für die Weiterentwicklung des Museums relevanten Fragestellungen wurden im Vorfeld durch Gemeinde und Museum formuliert: „Was bedeutet das Museum für die Menschen in der Umgebung und was braucht es, dass das Museum zu einem zentralen Ort und möglicherweise auch zu einem Treffpunkt für diese Menschen werden kann?“ sowie „Wie könnte eine zukünftige Entwicklung des Museums aussehen und was kann jeder Einzelne dazu beitragen, dass diese Entwicklung möglichst zukunftsorientiert und nachhaltig von statten geht?“
Ablauf. Mit dem in Fertigstellung befindlichen Wastlshaus eröffnen sich neue Möglichkeiten der Begegnung. Das Museumsteam und die Gemeinde Längenfeld laden deshalb die Nachbarschaft sowie die Bevölkerung ein, gemeinsam darüber nachzudenken, wie das Museum mit seinem gesamten Areal noch stärker in das Dorfleben integriert und zu einem lebendigen Treffpunkt in Lehn werden kann. Dazu findet im Herbst 2026 ein sogenannter „Bürger:innen-Rat“ statt. Eine Gruppe zufällig ausgeloster Gemeindebürgerinnen und -bürger erhält dazu per Post eine persönliche Einladung. Alle Interessierten haben die Möglichkeit, sich einzubringen und gemeinsam an Zukunftsfragen rund um das Museum mitzuwirken. Die Teilnahme ist freiwillig. Am 18./19. September 2026 kommen die Ausgewählten für eineinhalb Tage zusammen und erarbeiten mit Begleitung eines professionellen Moderationsteams Lösungsideen und Vorschläge. Diese Ergebnisse werden am 25. September 2026 bei einer öffentlichen Veranstaltung präsentiert und weiter diskutiert. Dazu sind alle Interessierten eingeladen. Danach setzen sich die Vertreterinnen und Vertreter der Gemeinde und des Museums mit den Vorschlägen auseinander. Die für die Weiterentwicklung des Museums relevanten Fragestellungen wurden im Vorfeld durch Gemeinde und Museum formuliert: „Was bedeutet das Museum für die Menschen in der Umgebung und was braucht es, dass das Museum zu einem zentralen Ort und möglicherweise auch zu einem Treffpunkt für diese Menschen werden kann?“ sowie „Wie könnte eine zukünftige Entwicklung des Museums aussehen und was kann jeder Einzelne dazu beitragen, dass diese Entwicklung möglichst zukunftsorientiert und nachhaltig von statten geht?“
Martin Grüneis 




