100 Jahre Sägewerk Reinstadler in Jerzens und 75 Jahre Sepp
Ein „Feiertag“ für Sepp und Roswitha, Familie, Freunde und Bekannte
5. Mai 2026 | von
Werner Föger
Geburtstagsjubilar Sepp mit seiner Roswitha.
Fotos: Föger
Fotos: Föger
Das Multitalent, der Tausendsassa und „Hans Dampf“ in allen Gassen – Sepp Reinstadler feierte am Freitag, dem 1. Mai, in seinem Sägewerk in Jerzens mit vielen Verwandten, Freunden und Bekannten seinen 75. Geburtstag und zugleich auch das 100-jährige Bestehen seines Sägewerkes. Eines, wie er sagt, ganz Besonderes, wie es sie sonst kaum mehr in Österreich gibt. Neben Bürgermeister Johannes Reinstadler, Vizebürgermeister Markus Schöpf, den Altbürgermeistern Gebhard Moser (Mils) und Hermann Föger (Silz), Hofrat Hermann Arnold mit Gattin und vielen anderen kam auch Nico Tilg von der WK Imst, um ihm zum Geburtstag zu gratulieren und ihm ein Ehrendiplom zu überreichen.
EIN BETRIEB MIT GEWACHSENER GESCHICHTE. Vor 100 Jahren, am 5. April 1926, hat der Jerzner Gemeinderat folgenden Beschluss gefasst: „Dem Josef Rein-stadler sen. wird die Bewilligung erteilt, am sogenannten Kohlplatz nahe der Einmündung des Mühlbaches in die Pitze eine Holzsäge zu erstellen. Die Kosten für den Bau- und Holzlagerplatz werden später vereinbart.“ Daraufhin erbaute Josef Reinstadler sen. das bis heute ununterbrochen bestehende Sägewerk. Damit Josef Reinstadler jun. den Betrieb übernehmen konnte, absolvierte er die Fachschule für Holzverarbeitung in Kuchl. Er war aber noch zu jung. So wurde er mit 18 Jahren, am 6. Mai 1969, vom Bezirksgericht Imst für volljährig erklärt (damals war man erst mit 21 Jahren volljährig). 1974 erstellte er eine eigene Gemeinderatsliste, von 1983 bis 2010 war Josef Reinstadler jun. Jerzner Bürgermeister. Ebenfalls als 18-Jähriger kaufte Josef Reinstadler in Jerzens – Kaitanger einen Rohbau, stellte das Haus fertig und machte daraus schließlich das erste Hotel des Ortes. Auch für dieses Unternehmen hatte er entsprechende Kurse zu absolvieren. Im Dorf erkannte man alsbald die Talente des Jungunternehmers und so wurde er auch Obmann des Tourismusverbandes (1976 bis 1988). Bürgermeister, Tourismusobmann, Hotelier, Sägewerksbetreiber und Bauer, all diese Funktionen hat er stets mit Leidenschaft und viel Herzblut ausgeübt. Das Sägewerk mit dem eigenen Wasserkraftwerk Mühlbach betreibt er immer noch selbst. Auch die Landwirtschaft mit dem Tiroler Grauvieh betreut er Tag für Tag. Seine Idee, als gemeinsame Aktion der Hochzeiger Bergbahnen, der Skischule und der Vermieter ab 1979 die „weißen Wochen“ anzubieten, machte den Hochzeiger erstmals richtig bekannt.
ZURÜCK ZU DEN WURZELN. Nachdem Sepp Reinstadler im Jahr 2010 nicht mehr für den Gemeinderat und Bürgermeister kandidiert hat, konnte er sich wieder mehr seinem Sägewerk widmen. Der Zirbe hat Sepp immer schon den Vorzug gegeben. Die Zirbenausstellung im Gemeindezentrum und der Zirbenpark am Hochzeiger sind nicht zuletzt auf seine Initiative zurückzuführen. Die Idee, aus dem Zirbenbaum ein ätherisches Öl herzustellen, hat ihn fasziniert. Schließlich ist es ihm gelungen, das Zirbenöl, ein einzigartiges, gesundes und 100 Prozent reines Naturprodukt, herzustellen. Heute ist das Sägewerk Reinstadler ein gesunder Erlebnisbetrieb. Sepp Reinstadler hat mit seiner Zirbenöl-Gewinnung eine enorme Quelle der Gesundheit erschlossen. Mit dem Prinzip der Florentinerkanne gelingt es ihm, aus den Bestandteilen der Zirbe ein wertvolles Öl zu destillieren, das ganz unterschiedliche Verwendung findet. Die ätherischen Öle produzieren eine wohlige Raumluft, wirken desinfizierend und sorgen für eine gemütliche Atmosphäre in den eigenen vier Wänden. Dass die Zirbe auch den Schlaf fördert, ist allgemein bekannt.
GROSSE PRODUKTVIELFALT DER ZIRBE. Was gibt es noch alles neben dem Zirmöl im „Zirmgeschäft“ zu kaufen? Zirbenrelaxer, Zirbenkissen, Zirbenspäne, Zirbenspray, Salbe, Seife, Zirbenlikör, Zirbensirup und Zirbengelee unter anderem. Es lohnt sich in jedem Fall, im Zirmhaus beim Sägewerk vorbeizuschauen – man wird dort in jedem Fall fündig. Es gäbe noch unendlich viel über Sepp und sein Sägewerk zu schreiben – dies würde heute aber den Rahmen sprengen. Am besten – man besucht Sepp im Sägewerk in Jerzens und dort erfährt man dann alles Wissenswerte zum Thema Zirbe. Die Rundschau gratuliert ihm recht herzlich zu seinem Geburtstag und wünscht ihm weiterhin viel Gesundheit und Schaffenskraft.
EIN BETRIEB MIT GEWACHSENER GESCHICHTE. Vor 100 Jahren, am 5. April 1926, hat der Jerzner Gemeinderat folgenden Beschluss gefasst: „Dem Josef Rein-stadler sen. wird die Bewilligung erteilt, am sogenannten Kohlplatz nahe der Einmündung des Mühlbaches in die Pitze eine Holzsäge zu erstellen. Die Kosten für den Bau- und Holzlagerplatz werden später vereinbart.“ Daraufhin erbaute Josef Reinstadler sen. das bis heute ununterbrochen bestehende Sägewerk. Damit Josef Reinstadler jun. den Betrieb übernehmen konnte, absolvierte er die Fachschule für Holzverarbeitung in Kuchl. Er war aber noch zu jung. So wurde er mit 18 Jahren, am 6. Mai 1969, vom Bezirksgericht Imst für volljährig erklärt (damals war man erst mit 21 Jahren volljährig). 1974 erstellte er eine eigene Gemeinderatsliste, von 1983 bis 2010 war Josef Reinstadler jun. Jerzner Bürgermeister. Ebenfalls als 18-Jähriger kaufte Josef Reinstadler in Jerzens – Kaitanger einen Rohbau, stellte das Haus fertig und machte daraus schließlich das erste Hotel des Ortes. Auch für dieses Unternehmen hatte er entsprechende Kurse zu absolvieren. Im Dorf erkannte man alsbald die Talente des Jungunternehmers und so wurde er auch Obmann des Tourismusverbandes (1976 bis 1988). Bürgermeister, Tourismusobmann, Hotelier, Sägewerksbetreiber und Bauer, all diese Funktionen hat er stets mit Leidenschaft und viel Herzblut ausgeübt. Das Sägewerk mit dem eigenen Wasserkraftwerk Mühlbach betreibt er immer noch selbst. Auch die Landwirtschaft mit dem Tiroler Grauvieh betreut er Tag für Tag. Seine Idee, als gemeinsame Aktion der Hochzeiger Bergbahnen, der Skischule und der Vermieter ab 1979 die „weißen Wochen“ anzubieten, machte den Hochzeiger erstmals richtig bekannt.
ZURÜCK ZU DEN WURZELN. Nachdem Sepp Reinstadler im Jahr 2010 nicht mehr für den Gemeinderat und Bürgermeister kandidiert hat, konnte er sich wieder mehr seinem Sägewerk widmen. Der Zirbe hat Sepp immer schon den Vorzug gegeben. Die Zirbenausstellung im Gemeindezentrum und der Zirbenpark am Hochzeiger sind nicht zuletzt auf seine Initiative zurückzuführen. Die Idee, aus dem Zirbenbaum ein ätherisches Öl herzustellen, hat ihn fasziniert. Schließlich ist es ihm gelungen, das Zirbenöl, ein einzigartiges, gesundes und 100 Prozent reines Naturprodukt, herzustellen. Heute ist das Sägewerk Reinstadler ein gesunder Erlebnisbetrieb. Sepp Reinstadler hat mit seiner Zirbenöl-Gewinnung eine enorme Quelle der Gesundheit erschlossen. Mit dem Prinzip der Florentinerkanne gelingt es ihm, aus den Bestandteilen der Zirbe ein wertvolles Öl zu destillieren, das ganz unterschiedliche Verwendung findet. Die ätherischen Öle produzieren eine wohlige Raumluft, wirken desinfizierend und sorgen für eine gemütliche Atmosphäre in den eigenen vier Wänden. Dass die Zirbe auch den Schlaf fördert, ist allgemein bekannt.
GROSSE PRODUKTVIELFALT DER ZIRBE. Was gibt es noch alles neben dem Zirmöl im „Zirmgeschäft“ zu kaufen? Zirbenrelaxer, Zirbenkissen, Zirbenspäne, Zirbenspray, Salbe, Seife, Zirbenlikör, Zirbensirup und Zirbengelee unter anderem. Es lohnt sich in jedem Fall, im Zirmhaus beim Sägewerk vorbeizuschauen – man wird dort in jedem Fall fündig. Es gäbe noch unendlich viel über Sepp und sein Sägewerk zu schreiben – dies würde heute aber den Rahmen sprengen. Am besten – man besucht Sepp im Sägewerk in Jerzens und dort erfährt man dann alles Wissenswerte zum Thema Zirbe. Die Rundschau gratuliert ihm recht herzlich zu seinem Geburtstag und wünscht ihm weiterhin viel Gesundheit und Schaffenskraft.
