„Alle Jahre wieder kommt das Christuskind“
Feierliche Christkindleinzüge in Imst und Nassereith
„Alle Jahre wieder, kommt das Christuskind, auf die Erde nieder, wo wir Menschen sind ...“, heißt es in einem Weihnachtslied. Wie wahr, wie wahr! Auch heuer wieder kam es auf die Erde nieder und besuchte wahrhaftig auch die Kinder in Imst und Nassereith. Da wie dort wurde dem himmlischen Knaben mit seinem Gefolge aus Engelen und Hirten ein hingebungsvoller Empfang bereitet.
23. Dezember 2025
Vor der Imster Pfarrkirche wurde es schon sehnsüchtig erwartet. Es kam aus der Dunkelheit und plötzlich war es da. Die Freude der Kinder war groß, dass das Christkind die Stadt Imst auch heuer wieder besucht hat. Das Christuskind kam heuer nicht mit dem Schlitten, sondern musste mit der Kutsche Vorlieb nehmen. Frau Holle hatte glatt vergessen, ihre Betttuchet auszuschütteln, und so blieb das Tirolerlandl ohne weißes Winterkleid. Bei der Pfarrkirche angekommen, setzte sich der Himmelstross auch schon wieder in Bewegung in Richtung Johanneskirche. Heuer unterbrach das Christkind mit seinen Engelen und Hirten zweimal seine Fahrt durch die Stadt: das erste Mal beim Widum und ein zweites Mal beim Pflegezentrum. An beiden Orten erzählten Engel eine Weihnachtsgeschichte. Weihnachtliche Weisen dazu boten ein Gitarrenquartett und ein Bläserensemble. Danach bewegte sich die ganze Himmelsgesellschaft weiter zur Johanneskirche. Dort wurde sie empfangen von vier Alphornbläsern sowie von Franz Angermayer, dem Stadtpfarrer, und von Stefan Weirather, dem Bürgermeister. Beide richteten zum Nachdenken anregende Worte an alle, die zum Christkindlempfang gekommen waren. Danach verschwanden das Christkind und sein Gefolge wieder in der Dunkelheit – aber nicht, ohne sich bei Würstl und Chabeso gestärkt zu haben.
DES CHRISTKINDS ZWEITE STATION. Der Weg hatte das Christkind samt Entourage dann nach Nassereith geführt, wo es am Abend des nächsten Tages eintraf. Wo es in der Zwischenzeit Halt gemacht, sich ausgeruht, erfrischt und umgezogen hat, weiß niemand – und es soll auch ein Geheimnis bleiben. In der Fernpassgemeinde von einer Riesenmenge an Kindern herzlich empfangen, ließ es sich der Himmelsknabe samt seinen Engelen und Hirten nicht nehmen, eine Runde durch das Dorf zu machen. Der Weg führte wie jedes Jahr vom Kulturhaus zum Majenbrunnen und zum Kirchplatz und dann in die Kirche hinein, wo Pfarrer Josef Ahorn und Bürgermeister Herbert Kröll die himmlische Gesellschaft in Empfang nahmen. Von diesen beiden Herren gab es dann in der – den Heiligen Drei Königen geweihten – Pfarrkirche dem Anlass entsprechend philosophische Reden. Noch gar nicht müde von der langen Reise, entschloss sich das Christkind, noch eine Runde bis zum Postplatz zu drehen. Als Belohnung gab es für alle noch Würstl und Chabeso. Darüber freuten sich besonders das Christkind und die Engel, denn im Himmel gibt es eh nur „Manna“ (auch Himmelstau, Himmelsbrot oder Engelbrot) zu essen. Gestärkt und ausgeruht verschwand das Christkindl wieder in der Dunkelheit und ließ das ehrlich gemeinte Versprechen zurück, nächstes Jahr wiederzukommen.
DES CHRISTKINDS ZWEITE STATION. Der Weg hatte das Christkind samt Entourage dann nach Nassereith geführt, wo es am Abend des nächsten Tages eintraf. Wo es in der Zwischenzeit Halt gemacht, sich ausgeruht, erfrischt und umgezogen hat, weiß niemand – und es soll auch ein Geheimnis bleiben. In der Fernpassgemeinde von einer Riesenmenge an Kindern herzlich empfangen, ließ es sich der Himmelsknabe samt seinen Engelen und Hirten nicht nehmen, eine Runde durch das Dorf zu machen. Der Weg führte wie jedes Jahr vom Kulturhaus zum Majenbrunnen und zum Kirchplatz und dann in die Kirche hinein, wo Pfarrer Josef Ahorn und Bürgermeister Herbert Kröll die himmlische Gesellschaft in Empfang nahmen. Von diesen beiden Herren gab es dann in der – den Heiligen Drei Königen geweihten – Pfarrkirche dem Anlass entsprechend philosophische Reden. Noch gar nicht müde von der langen Reise, entschloss sich das Christkind, noch eine Runde bis zum Postplatz zu drehen. Als Belohnung gab es für alle noch Würstl und Chabeso. Darüber freuten sich besonders das Christkind und die Engel, denn im Himmel gibt es eh nur „Manna“ (auch Himmelstau, Himmelsbrot oder Engelbrot) zu essen. Gestärkt und ausgeruht verschwand das Christkindl wieder in der Dunkelheit und ließ das ehrlich gemeinte Versprechen zurück, nächstes Jahr wiederzukommen.
Nach dem Besuch in Imst am nächsten Tag in Nassereith angekommen, begab sich das Christkind nach der Dorfrunde in die Nassereither Pfarrkirche zu den Heiligen Drei Königen – begleitet von einer Engelschar, die den Knaben auf der ganzen weihnachtlichen Reise begleitete.
RS-Fotos: Krismer
RS-Fotos: Krismer







