Benzin-Flatulenzen aus der 50 cmm Röhre
Ötztaler Mopedmarathon 2026 – Zweitaktduft und Frühschoppen-Premiere
Wenn es in Sölden Ende Juni nach Benzin, Zweitaktöl und Abenteuer riecht, ist wieder Ötztaler Mopedmarathon. So wurde das Ötztal vergangenes Wochenende erneut zum Treffpunkt für alle, die wissen: Wahre Größe misst man nicht in PS, sondern in Durchhaltevermögen, Schraubenschlüssel-Erfahrung und einer gesunden Portion Wahnsinn.
30. Juni 2026
„She’s got the look“ – Norbert Kuprian, Christina J. Brugger, Johann Neurauter und Christoph Fiegl (v. l.) von „No Gentleman“ machten den Zweitakt zum Viertakt und brachten das Publikum auf Betriebstemperatur. Foto: Hablitzel
Rund 2.000 Zweitakt-Enthusiasten machten das legendäre Event auch heuer zu einem rollenden Kulttreffen. Mopeds, Mofas und ihre Fahrer präsentierten sich in allen Varianten – liebevoll gepflegt, kreativ umgebaut oder zumindest technisch so weit überzeugt, dass sie es bis nach Sölden schafften. Auf dem Eventgelände bei der Gaislachkogelbahn wurde gefachsimpelt, gestaunt und gelacht. An den Abenden wurde den Teilnehmern und Eventbesuchern von diversen Bands musikalisch richtig eingeheizt.
„heisse öfen“. Das Herzstück war die legendäre „Speck & Wein Runde“: 246 Kilometer, 6.525 Höhenmeter und 50 Kubikzentimeter – mehr braucht es nicht, um Mensch und Maschine an ihre Grenzen zu bringen. Von Sölden ging es über das Timmelsjoch nach Südtirol und wieder zurück. Wer ins Ziel kam, durfte sich freuen, dass Motor, Bremsen und Nerven gehalten hatten. Neu war heuer der Frühschoppen, der dem Mopedmarathon eine gemütliche Note verlieh. Damit zeigte man in Sölden erneut, warum der ÖMM als eines der verrücktesten Zweitakt-Events Europas gilt: laut, herzlich, ein bisschen verrückt und absolut kurltverdächtig!
„heisse öfen“. Das Herzstück war die legendäre „Speck & Wein Runde“: 246 Kilometer, 6.525 Höhenmeter und 50 Kubikzentimeter – mehr braucht es nicht, um Mensch und Maschine an ihre Grenzen zu bringen. Von Sölden ging es über das Timmelsjoch nach Südtirol und wieder zurück. Wer ins Ziel kam, durfte sich freuen, dass Motor, Bremsen und Nerven gehalten hatten. Neu war heuer der Frühschoppen, der dem Mopedmarathon eine gemütliche Note verlieh. Damit zeigte man in Sölden erneut, warum der ÖMM als eines der verrücktesten Zweitakt-Events Europas gilt: laut, herzlich, ein bisschen verrückt und absolut kurltverdächtig!
Christoph Hablitzel 






