Das Kampfgeschrei eines Schützenhauptmannes
Streit innerhalb der Walder Schützenkompanie und deren Suspendierung aus dem Schützenbataillon Pitztal
Ausrückungen zu kirchlichen und weltlichen Feiern und die Abhaltung von Schützenfesten sind wesentliche Bestandteile in der Tradition der Tiroler Schützenkompanien. Dazu kommen noch die Erhaltung von Kulturgut und die Durchführung von Kulturprojekten, Jugendarbeit und vor allem die Wahrung von Grundwerten der Tiroler Schützen und die Pflege der Kameradschaft. Für Letzteres scheint bei den Walder Schützen derzeit aber kein Platz zu sein. Seit geraumer Zeit herrscht großer Unfriede zwischen dem gegenwärtigen Hauptmann und drei weiteren Kompaniemitgliedern, respektive altgedienten Ehrenoffizieren.
21. Oktober 2025
Bataillonsfest Pitztal in Jerzens am 7. September 2025. Vom Arzler Schützenhauptmann Hansjörg Waibl eingeladen, in seiner Kompanie an vorderster Front mitzumarschieren: Ehrenhauptmann Reinhard Schuler (in Marschrichtung rechts) und Ehrenleutnant Anselm Neururer (in Marschrichtung links). Dieser Akt sei ausschlaggebend dafür gewesen, dass Hauptmann Eiter und seine Walder Schützen sich noch vor dem Fest vom Acker machten. Foto: Archiv Krismer
Auslöser dieses unnötigen Streites war laut Informanten (Namen der Redaktion bekannt) die Etablierung eines Vereinslokales. Während Hauptmann Daniel Eiter, Kommandant und gleichzeitig Obmann der Schützenkompanie Wald, die alte, aufgelassene Postgarage als Heim nur für die Schützen in Betracht zieht, plädierten Ehrenhauptmann Reinhard Schuler und seine Gefolgsleute für eine Gesamtlösung, bei der alle Walder Vereine, inklusive der Schützenkompanie, eine Heimstätte finden würden. Dahin gehend stünde jedem zu, seine Meinung darzulegen, ohne die Säbel rasseln zu lassen. Hauptmann Eiter aber ist anscheinend an der Meinung anderer nicht interessiert. Zielführender wäre es allerdings, die Ideen beider Parteien sachlich und mit Gelassenheit zu behandeln und nicht mit verbalen Wutausbrüchen – wie sie in jüngster Vergangenheit vonseiten des Walder Kompanieführers zu vernehmen waren, wie der RUNDSCHAU mitgeteilt wurde.
UNVERSPERRTE WAFFEN. Wie weiter von höherer Stelle zu erfahren war, soll Hauptmann Eiter von Bundeswaffenmeister Major Johann Eller eine Rüge und den Befehl erhalten haben, die Gewehre aller Schützen – wie per Gesetz vorgeschrieben – nach Ausrückungen zusammen unter Verschluss zu nehmen, nicht wie bisher einzeln bei dem jeweiligen Schützen zu Hause. Bis dato ist das aber nicht der Fall, obwohl Eiter von der Gemeinde die Zusage bekommen hat, so der Informant, im Pfarrraum in der Schule oder in den stillgelegten Raika-Räumen in einem von der Gemeinde finanzierten, absperrbaren Kasten die Gewehre verwahren zu können. Der Grund, warum dieses Angebot bisher ausgeschlagen wurde, liege darin, dass Hauptmann Daniel Eiter vehement auf seinem Projekt bestehen würde, die aufgelassene Postgarage einzig und allein als Heim für die Schützen zu etablieren. Das „Projekt Postgarage“ sei aber utopisch, so der Informant weiter, da die Kosten einer Revitalisierung ins Unermessliche steigen würden – vor allem bei den derzeitigen Baukosten. Die Entscheidung, welches Projekt schlussendlich eine Umsetzung finden wird, dürfte ohnehin bei der Gemeinde Arzl liegen, die sich – ebenso wie Ehrenhauptmann Reinhard Schuler und sein Gefolge – für das „Gesamtprojekt Vereinshaus“ verwendet. Warum also diese unnötige Streiterei?
ESKALATION. Einen von mehreren solchen Wutausbrüchen („eis huare Dugglmauser eis“) belegt ein Film, in den die RUNDSCHAU Einsicht nehmen konnte. Weitere Tobsuchtsanfälle soll es auch beim Bataillonsfest Starkenberg in Tarrenz und beim Pitztaler Bataillonsfest in Jerzens gegeben haben. Ursprünglich wurde dafür Hauptmann Eiter verantwortlich gemacht. Jedoch wurde nach Rückfragen der RUNDSCHAU von höherer Stelle mitgeteilt, dass in beiden Fällen nicht Hauptmann Daniel Eiter der Streitsüchtige gewesen ist: In Tarrenz soll es ein Mitglied des Walder Kompanieausschusses gewesen sein, das Bezirksmajor Norbert Rudigier an den Kragen ging, und in Jerzens ein weiteres Mitglied von Eiters Familie, das den gerade angekommenen Landeskommandanten Major Thomas Saurer, an der Krawatte packend, aus dessen Auto ziehen wollte. Das erweckt den Eindruck, dass sich auch der eine oder andere Walder Schütze nicht im Griff zu haben scheint. Beim Bataillonsfest in Jerzens soll aber noch ein weiteres Vorkommnis dazu geführt haben, dass der Walder Kommandant zusammen mit seinen Schützen noch vor dem Fest das Weite gesucht hat, wie von höherer Stelle weiter mitgeteilt wurde, und zwar die Anwesenheit zweier der drei Ehrenmitglieder der Walder Schützen, die Hauptmann Eiter loswerden möchte: nämlich Ehrenhauptmann Reinhard Schuler und Ehrenleutnant Anselm Neururer (Ehrenobmann Pepi Knabl war nicht anwesend). Sie wurden von der Jerzener Schützenkompanie zum Bataillonsfest und vom Arzler Schützenhauptmann Hansjörg Waibl eingeladen, in seiner Kompanie an vorderster Front mitzumarschieren. Diese Ehrerbietung gegenüber Schuler und Neururer provozierte umgehend einen verbalen Wutausbruch des Walder Schützenhauptmannes.
SUSPENDIERUNG DER GANZEN KOMPANIE. Nun steht die vorübergehende Suspendierung der ganzen Walder Kompanie aus dem Schützenbataillon Pitztal an – zumindest solange diese unter der Führung des Herrn Daniel Eiter steht. Da einen Ausschluss nicht das Bataillon, sondern nur die Bundesleitung in die Wege leiten kann, erging vergangene Woche an diese ein diesbezüglicher Antrag. Die RUNDSCHAU wurde auch darüber informiert, dass der Grund nicht die drei ungerechtfertigt suspendierten Ehrenmitglieder sind, sondern ein bei Ausrückungen nicht zu akzeptierendes Verhalten des Hauptmannes der Walder Schützen, das mittlerweile eine Dimension erreicht hat, die aus Sicht der Bataillonsführung nicht mehr mit den Werten und Grundsätzen der Tiroler Schützen zu vereinbaren ist. Hingegen den drei nicht rechtskräftig suspendierten Walder Schützen, Ehrenhauptmann Reinhard Schuler, Ehrenleutnant Anselm Neururer und Ehrenobmann Pepi Knabl, wird von allen Seiten Respekt und Anerkennung ausgesprochen und es wird bestätigt, dass keiner der drei sich weder kriminell noch vereinsschädigend etwas zu Schulden kommen hat lassen und deswegen das Recht besitzt, ihre Tracht weiterhin zu behalten.
UNVERSPERRTE WAFFEN. Wie weiter von höherer Stelle zu erfahren war, soll Hauptmann Eiter von Bundeswaffenmeister Major Johann Eller eine Rüge und den Befehl erhalten haben, die Gewehre aller Schützen – wie per Gesetz vorgeschrieben – nach Ausrückungen zusammen unter Verschluss zu nehmen, nicht wie bisher einzeln bei dem jeweiligen Schützen zu Hause. Bis dato ist das aber nicht der Fall, obwohl Eiter von der Gemeinde die Zusage bekommen hat, so der Informant, im Pfarrraum in der Schule oder in den stillgelegten Raika-Räumen in einem von der Gemeinde finanzierten, absperrbaren Kasten die Gewehre verwahren zu können. Der Grund, warum dieses Angebot bisher ausgeschlagen wurde, liege darin, dass Hauptmann Daniel Eiter vehement auf seinem Projekt bestehen würde, die aufgelassene Postgarage einzig und allein als Heim für die Schützen zu etablieren. Das „Projekt Postgarage“ sei aber utopisch, so der Informant weiter, da die Kosten einer Revitalisierung ins Unermessliche steigen würden – vor allem bei den derzeitigen Baukosten. Die Entscheidung, welches Projekt schlussendlich eine Umsetzung finden wird, dürfte ohnehin bei der Gemeinde Arzl liegen, die sich – ebenso wie Ehrenhauptmann Reinhard Schuler und sein Gefolge – für das „Gesamtprojekt Vereinshaus“ verwendet. Warum also diese unnötige Streiterei?
ESKALATION. Einen von mehreren solchen Wutausbrüchen („eis huare Dugglmauser eis“) belegt ein Film, in den die RUNDSCHAU Einsicht nehmen konnte. Weitere Tobsuchtsanfälle soll es auch beim Bataillonsfest Starkenberg in Tarrenz und beim Pitztaler Bataillonsfest in Jerzens gegeben haben. Ursprünglich wurde dafür Hauptmann Eiter verantwortlich gemacht. Jedoch wurde nach Rückfragen der RUNDSCHAU von höherer Stelle mitgeteilt, dass in beiden Fällen nicht Hauptmann Daniel Eiter der Streitsüchtige gewesen ist: In Tarrenz soll es ein Mitglied des Walder Kompanieausschusses gewesen sein, das Bezirksmajor Norbert Rudigier an den Kragen ging, und in Jerzens ein weiteres Mitglied von Eiters Familie, das den gerade angekommenen Landeskommandanten Major Thomas Saurer, an der Krawatte packend, aus dessen Auto ziehen wollte. Das erweckt den Eindruck, dass sich auch der eine oder andere Walder Schütze nicht im Griff zu haben scheint. Beim Bataillonsfest in Jerzens soll aber noch ein weiteres Vorkommnis dazu geführt haben, dass der Walder Kommandant zusammen mit seinen Schützen noch vor dem Fest das Weite gesucht hat, wie von höherer Stelle weiter mitgeteilt wurde, und zwar die Anwesenheit zweier der drei Ehrenmitglieder der Walder Schützen, die Hauptmann Eiter loswerden möchte: nämlich Ehrenhauptmann Reinhard Schuler und Ehrenleutnant Anselm Neururer (Ehrenobmann Pepi Knabl war nicht anwesend). Sie wurden von der Jerzener Schützenkompanie zum Bataillonsfest und vom Arzler Schützenhauptmann Hansjörg Waibl eingeladen, in seiner Kompanie an vorderster Front mitzumarschieren. Diese Ehrerbietung gegenüber Schuler und Neururer provozierte umgehend einen verbalen Wutausbruch des Walder Schützenhauptmannes.
SUSPENDIERUNG DER GANZEN KOMPANIE. Nun steht die vorübergehende Suspendierung der ganzen Walder Kompanie aus dem Schützenbataillon Pitztal an – zumindest solange diese unter der Führung des Herrn Daniel Eiter steht. Da einen Ausschluss nicht das Bataillon, sondern nur die Bundesleitung in die Wege leiten kann, erging vergangene Woche an diese ein diesbezüglicher Antrag. Die RUNDSCHAU wurde auch darüber informiert, dass der Grund nicht die drei ungerechtfertigt suspendierten Ehrenmitglieder sind, sondern ein bei Ausrückungen nicht zu akzeptierendes Verhalten des Hauptmannes der Walder Schützen, das mittlerweile eine Dimension erreicht hat, die aus Sicht der Bataillonsführung nicht mehr mit den Werten und Grundsätzen der Tiroler Schützen zu vereinbaren ist. Hingegen den drei nicht rechtskräftig suspendierten Walder Schützen, Ehrenhauptmann Reinhard Schuler, Ehrenleutnant Anselm Neururer und Ehrenobmann Pepi Knabl, wird von allen Seiten Respekt und Anerkennung ausgesprochen und es wird bestätigt, dass keiner der drei sich weder kriminell noch vereinsschädigend etwas zu Schulden kommen hat lassen und deswegen das Recht besitzt, ihre Tracht weiterhin zu behalten.







