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„Der Ötztaler gehört zum Tal“

100 Jahre Mobilität im Ötztal – die Ötztaler Verkehrsgesellschaft verbindet das Tal von Haiming bis Obergurgl

Die motorisierte Erschließung des Ötztals feiert dieses Jahr ihr 100-jähriges Jubiläum. Die Ötztaler Verkehrsgesellschaft ist seit Generationen eine tragende Säule der Mobilität im Ötztal. Mit ihrer modernen Flotte, zu der auch E-Busse gehören, bringt sie Einheimische und Gäste sicher und komfortabel ans Ziel. Pro Jahr legt der „Ötztaler“ rund 3.000.000 Kilometer zurück.

1. September 2026
„Der Ötztaler gehört zum Tal“
WK-Bezirksstellenleiter Nico Tilg, WK-Bezirksobmann Josef Huber und Spartengeschäftsführer Gabriel Klammer (v. l.) überreichten Geschäftsführer Franz Sailer (2. v. r.) ein Ehrendiplom. Foto: Grüneis
Die Ötztaler Verkehrsgesellschaft verbindet mehr als nur Haltestellen miteinander – vor allem verbindet sie Menschen. Rund 2,3 Millionen Fahrgäste nutzen jährlich das 375 Kilometer lange Liniennetz. Ob Pendler, Schüler, Rad- oder Skifahrer: Die Ötztaler Verkehrsgesellschaft ist für die Mobilität im Tal und darüber hinaus von großer Bedeutung. Dazu kommen Shuttledienste, etwa beim Ski-Weltcupauftakt. Damit leistet das Unternehmen einen wichtigen Beitrag zur Lebensqualität der Einheimischen und zur nachhaltigen Mobilität der Urlaubsgäste. Laufend wird investiert – vor allem in der Region –, und die Ötztaler Verkehrsgesellschaft hat sich in all den Jahrzehnten immer wieder auf neue Herausforderungen eingestellt. Dabei ist der „Ötztaler“ stets ein Unternehmen aus dem Tal für das Tal geblieben – ein Stück Heimat auf vier Rädern.

100 Jahre Mobilität im Ötztal. Was 1926 mit der Wiedereröffnung der Kraftwagenlinie Oetz–Sölden und speziell konstruierten Fahrzeugen begann, die die kühne Fahrt bis nach Obergurgl meisterten, hat sich zu einem modernen Mobilitätsnetz entwickelt. Mutige Pioniere wie Angelus Scheiber, Valentin Falkner, Georg Fiegl, Hans Haid und Jakob Gstrein legten nach Ende des Zweiten Weltkrieges den Grundstein für die neue Ötztaler Verkehrsgesellschaft. Heute setzt das Unternehmen unter anderem auf eine Flotte mit acht Elektrobussen, eine autarke Solarstromproduktion auf dem Betriebsdach sowie eigene Lade-Hubs. Während jede Fahrt ins Tal vor 100 Jahren, als die ersten Postkraftwagen auf der jungen Ötztaler Straße unterwegs waren, noch ein kleines Abenteuer war, bietet die moderne Flotte des „Ötztaler“ mit 70 Fahrzeugen heute zeitgemäßen Fahrgastkomfort. Ihre Weiterentwicklung wird laufend vorangetrieben. So verbindet sich die Geschichte des „Ötztalers“ mit dem Anspruch, auch die Mobilität der Zukunft im Tal mitzugestalten.

die letzten 100 Jahre Revue passieren lassen. 100 Jahre Mobilität im Ötztal sind freilich ein Grund zum Feiern, auf die Entwicklung der Ötztaler Verkehrsgesellschaft zurückzublicken und den Blick in die Zukunft zu richten. „Ein Jahrhundert voller Herausforderungen, Veränderungen und Erfolge“, resümiert Geschäftsführer Franz Sailer, der seit 2004 die Geschicke des „Ötztalers“ leitet. Der Erfolg des Unternehmens beruhe dabei nicht allein auf Technik und Fahrzeugen, sondern vor allem auf den Menschen: auf Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die Verantwortung übernehmen, Partnern, die unterstützen, und Kundinnen und Kunden, die Vertrauen schenken. Die Bedeutung des Unternehmens für das Ötztal zeigte sich auch bei den Feierlichkeiten vergangene Woche in Sölden. Sailer durfte zahlreiche Vertreter aus Wirtschaft, Tourismus und Politik sowie viele langjährige Wegbegleiter begrüßen. Jakob Falkner, Geschäftsführer der Bergbahnen Sölden, blickte auf die Entwicklung der vergangenen Jahrzehnte zurück und zog Vergleiche zur Gegenwart. „Es hat sich einiges getan. Aber eines ist immer gleich geblieben: Der Ötztaler gehört zum Tal, der Ötztaler gehört dem Tal“, betonte Falkner. Söldens Altbürgermeister Ernst Schöpf erinnerte sich an seine erste Fahrt nach Innsbruck und an seine spätere Zeit als Reiseleiter bei der Ötztaler Verkehrsgesellschaft. „Es war eine tolle Lebensschule“, blickte Schöpf auf diese Zeit zurück. Besonders freut es ihn, dass es gelungen ist, die Ötztaler Verkehrsgesellschaft wieder in ihre Heimat zurückzubringen, nachdem die Zentrale zwischenzeitlich in Ötztal-Bahnhof beheimatet war. Landeshauptmann Anton Mattle ließ es sich ebenfalls nicht nehmen, zu „100 Jahre Mobilität im Ötztal“ zu gratulieren.

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