Höllisches Familienfest im Imster Stadtsaal
Teuflische Maskenshow sorgt für Hachle Tuifl-Gruselwochenende
Auf Einladung der Imster Hachle Tuifl trafen sich zwölf Tuiflgruppen aus Tirol und Vorarlberg in der Oberlandmetropole, um Erfahrungen aus der Welt des Schreckens untereinander auszutauschen. Viele Besucher, vor allem Familien, nutzten die Höllentage am vergangenen Wochenende, um in der von Nebelschwaden durchzogenen Unterwelt des Rathauses das Fürchten zu lernen.
8. Oktober 2024
Der Vorstand der Hachle Tuifl freut sich auf die dritte Auflage der Maskenausstellung, geplant für das erste Oktoberwochenende 2025. Im Bild v.l.: Phillip, Dietmar, Sandro, Nico, Juxe, Christof und Melanie. RS-Foto: Bundschuh
Der Erfolg der Maskenausstellung im Vorjahr gab den Höllengesellen Recht und ermutigte zur Wiederholung 2024. „Heuer liefen die Vorbereitungen zur Schau schon recht eingespielt ab. Wesentlich aufwendiger sind aber die Planungsarbeiten für den kommenden Tuifllauf am 30. November ab 16 Uhr. Auch viele der jetzt ausstellenden Gruppen werden daran teilnehmen“, erklärt Hachle Tuifl-Obmann Jürgen Raggl. Das Programm an beiden Maskenausstellungstagen ging weit über eine reine Galerie hinaus. Dafür garantierte schon allein das Höllen-Ambiente im Veranstaltungssaal. Die häuslichen Küchen konnten außerdem getrost kalt bleiben, denn für Speis und Trank war ausreichend gesorgt. Darüber hinaus konnte man Tombola Gewinne einheimsen, den Krampusbasar besuchen und später bei der After-Show-Party mit DJ Aron Gas geben.
VON DEN ANFÄNGEN BIS HEUTE. Der Verein der Imster Hachle Tuifl wurde 2001 ins Leben gerufen. Ziel war es, das „wilde“ Krampustreiben in Imst in geregelte Bahnen zu leiten. Vor allem aber auch Ausschreitungen durch zu viel Alkohol zu verhindern. Daraus folgte ein Alkoholverbot vor und während des Umzuges. Auch war von Beginn an geplant, andere Vereine zu den Umzügen einzuladen. Dazu Hachle Oberteufel Jürgen Raggl, Höllenchef-Stellvertreter Christof Kirchmair und zukünftiger oberster Teufel Nico Butschek: „Die Aufnahme bei den Imster Hachle Tuifl ist grundsätzlich Burschen ab 16 Jahren möglich. Wir sehen uns gegenüber der Tradition unseres Auftretens verpflichtet, daher sind die Larven der Hachle Tuifl durgehend rot gefärbt und von Kuhhörnern gekrönt.“ Dazu eine Anmerkung: Beim großen Umzug am 30. November, sind die Teilnehmer namentlich registriert und tragen Nummern. Für eine Kontrolle des Geschehens seitens des Vereines ist also gesorgt.
IMSTER TUIFLTAGE ALS HÖLLISCHER MAGNET. In der Anzahl der angereisten Aussteller zeigte sich, dass das erst zum zweiten Mal stattfindende Teufelsfest in Imst einen beachtlichen Bekanntheitsgrad erreicht hat. Hier im Einzelnen (Anm.: Die in Klammern stehende Zahl gibt die Anzahl der Höllenbrüder/Schwestern wieder): Nordkettl’a Pass (34) Rum, Ludescher Stehbruchtüfel (27) Ludesch, Schinderbach Tuifl (17) Imst, Dorabira Schluchtenteufel (19) Dornbirn, Inntol Tuifl (35) Spiss, Engelswand Tuifl (18) Umhausen, Hirschberg Tuifl (31) Wenns, Jochtuifl Imst (17) Imst, Schwazer Krampusse (25) Schwaz, Imster Laggers Tuifl (30) Imst, Tschirgant Krampeler (85) Karres und natürlich die Imster Hachle Tuifl mit 45 Mitgliedern. Besonders hervorzuheben sind die Tiroler Berg Mädls mit 30 Girls, 2020 unter Obfrau Denise Spiss gegründet.
KRAMPUS-MUSEUM ZU GAST IN IMST. In Zusammenarbeit mit dem Brauchtumsmuseum Kitzbühel betreuten die Höllenjungs der Hachle Tuifl die vom Krampus-Museum der Gamsstadt entliehenen Exponate Tiroler Brauchtums. Dabei kam auch Handwerkskunst nicht zu kurz. Dem jungen, in der Schnitzschule Elbigenalp ausgebildeten Holzbildhauer und Maskenschnitzer Alexander Bartl konnte man live bei der Arbeit über die Schulter schauen.
UND NOCH EIN DANKESCHÖN AUS DER „UNTERWELT“. Der Vorstand der Hachle Tuifl bedankt sich bei der Stadt Imst und allen Sponsoren der Veranstaltung für ihre Unterstützung. Vor allem ergeht auch ein „höllisches“ Dankeschön an alle „fleißigen Hände“, die diesen Event in diesem Umfang ermöglicht haben. „Danke auch an unsere Frauen und Mädels, die am Umzug nicht teilnehmen, aber ansonsten um das ganze Drumherum genügend ,teuflischen Unfug‘ anrichten.“
VON DEN ANFÄNGEN BIS HEUTE. Der Verein der Imster Hachle Tuifl wurde 2001 ins Leben gerufen. Ziel war es, das „wilde“ Krampustreiben in Imst in geregelte Bahnen zu leiten. Vor allem aber auch Ausschreitungen durch zu viel Alkohol zu verhindern. Daraus folgte ein Alkoholverbot vor und während des Umzuges. Auch war von Beginn an geplant, andere Vereine zu den Umzügen einzuladen. Dazu Hachle Oberteufel Jürgen Raggl, Höllenchef-Stellvertreter Christof Kirchmair und zukünftiger oberster Teufel Nico Butschek: „Die Aufnahme bei den Imster Hachle Tuifl ist grundsätzlich Burschen ab 16 Jahren möglich. Wir sehen uns gegenüber der Tradition unseres Auftretens verpflichtet, daher sind die Larven der Hachle Tuifl durgehend rot gefärbt und von Kuhhörnern gekrönt.“ Dazu eine Anmerkung: Beim großen Umzug am 30. November, sind die Teilnehmer namentlich registriert und tragen Nummern. Für eine Kontrolle des Geschehens seitens des Vereines ist also gesorgt.
IMSTER TUIFLTAGE ALS HÖLLISCHER MAGNET. In der Anzahl der angereisten Aussteller zeigte sich, dass das erst zum zweiten Mal stattfindende Teufelsfest in Imst einen beachtlichen Bekanntheitsgrad erreicht hat. Hier im Einzelnen (Anm.: Die in Klammern stehende Zahl gibt die Anzahl der Höllenbrüder/Schwestern wieder): Nordkettl’a Pass (34) Rum, Ludescher Stehbruchtüfel (27) Ludesch, Schinderbach Tuifl (17) Imst, Dorabira Schluchtenteufel (19) Dornbirn, Inntol Tuifl (35) Spiss, Engelswand Tuifl (18) Umhausen, Hirschberg Tuifl (31) Wenns, Jochtuifl Imst (17) Imst, Schwazer Krampusse (25) Schwaz, Imster Laggers Tuifl (30) Imst, Tschirgant Krampeler (85) Karres und natürlich die Imster Hachle Tuifl mit 45 Mitgliedern. Besonders hervorzuheben sind die Tiroler Berg Mädls mit 30 Girls, 2020 unter Obfrau Denise Spiss gegründet.
KRAMPUS-MUSEUM ZU GAST IN IMST. In Zusammenarbeit mit dem Brauchtumsmuseum Kitzbühel betreuten die Höllenjungs der Hachle Tuifl die vom Krampus-Museum der Gamsstadt entliehenen Exponate Tiroler Brauchtums. Dabei kam auch Handwerkskunst nicht zu kurz. Dem jungen, in der Schnitzschule Elbigenalp ausgebildeten Holzbildhauer und Maskenschnitzer Alexander Bartl konnte man live bei der Arbeit über die Schulter schauen.
UND NOCH EIN DANKESCHÖN AUS DER „UNTERWELT“. Der Vorstand der Hachle Tuifl bedankt sich bei der Stadt Imst und allen Sponsoren der Veranstaltung für ihre Unterstützung. Vor allem ergeht auch ein „höllisches“ Dankeschön an alle „fleißigen Hände“, die diesen Event in diesem Umfang ermöglicht haben. „Danke auch an unsere Frauen und Mädels, die am Umzug nicht teilnehmen, aber ansonsten um das ganze Drumherum genügend ,teuflischen Unfug‘ anrichten.“







