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Kindergarten Roppen feiert halbes Jahrhundert

Gelungenes Geburtstagsfest im Kultursaal und am Schulhausplatz

Gefeiert wurde nicht nur mit kulinarischen Köstlichkeiten. Vielmehr fanden Führungen durch das Kinderzentrum statt, ein Mini-Musical „Die Bremer Stadtmusikanten“ wurde aufgeführt, die Hüpfburg und das von der Feuerwehr betreute Wasser-Weit-Spritzen erfreuten sich großer Beliebtheit und als besondere Attraktion kam Norbert Rudigier mit seiner Steinadlerdame „Odessa“ auf Besuch.

Kindergarten Roppen feiert halbes Jahrhundert<br />
Bürgermeister Ingo Mayr (im Bild letzte Reihe Mitte) sprach allen Beschäftigten im Kinderbildungszentrum seinen besonderen Dank aus, der für Kindergartenleiterin Petra Haid (M.) besonders blumig verpackt wurde. 

Fotos: Bundschuh
„Ein herzliches Willkommen Euch allen im Namen der Gemeinde Roppen, Griaß enk“, eröffnete Bürgermeister Ingo Mayr den offiziellen Teil des Festes. „Solche Anlässe sind Momente in einem Bürgermeisterleben, die ganz besonders sind. Danke vielmals!“ Weiter ging es mit einem kurzen Rückblick: „Im Herbst 1975 hatte die damalige Kindergartentante Cordula Köll den Grundstein gelegt für das, was wir heute hier als Kinderbildungseinrichtung haben. Begonnen haben wir im Untergeschoss der Volksschule mit einer kleinen Gruppe. Unter der Ägide von Ehrenbürger Altbürgermeister Anton Auer wurde vor rund 30 Jahren der Kindergarten ausgebaut und verdoppelt. Jetzt haben wir vier Kindergartengruppen, drei Kinderkrippengruppen und zwei Kinderhortgruppen, die von über 20 Personen umsorgt werden. Wir haben 48 Wochen pro Jahr 40 Stunden pro Woche geöffnet, wir schauen, dass sich Berufsleben und Kinder gut vereinbaren lassen. Und es ist mir wichtig zu sagen, dass wir schauen, das vorhandene Verbesserungspotenzial, unter anderem bei den Spielplätzen, jetzt zeitnah umzusetzen.“ Und dann ging es märchenhaft los, im wahrsten Sinne des Wortes.

KINDERMUSICAL „DIE BREMER STADTMUSIKANTEN“. Alle Kinder des Kinderzentrums brachten gemeinsam das Märchen der Gebrüder Grimm auf die Bühne, musikalisch unterstützt von Familienmitgliedern und Pädagogen. Szenisch kindgerecht gestaltet erzählten der Esel, der Hund, die Katze und der Hahn ihre Geschichte. Höhepunkt des Musicals war die Vertreibung der Räuber aus dem heimelig anmutenden Häuschen im Wald, das schlussendlich zum Zuhause für die vierbeinigen Musikanten wird. Es wurde gesungen und getanzt, alle „Nachwuchsschauspieler“ waren mit Feuereifer dabei, bevor es wieder hinaus auf den Schulhofplatz ging, um die gebotenen Attraktionen weiter zu genießen. 

BUNTES RAHMENPROGRAMM. Die große Hüpfburg erfreute sich großer Beliebtheit, auch weil die Wasserspritze der Feuerwehr dort für Abkühlung sorgte. Ein besonderes Erlebnis bot Norbert Rudigier für die zahlreichen Besucher aller Generationen. Norbert hatte seine über dreißig Jahre alte Steinadlerdame namens „Odessa“ mitgebracht, die den Trubel gelassen mitverfolgte und mal vom Arm ihres „Herrchens“ auf einen Sessel und zurück wechselte. Für kulinarische Genüsse unterschiedlichster Gelüste war bestens gesorgt, das nahende Unwetter zeigte sich eher handzahm und so konnte das gelungene Geburtstagsfest mit dem Karaoke-Abend fröhlich ausklingen. 
Kindergarten Roppen feiert halbes Jahrhundert<br />
Ein Herz und eine Seele: Norbert Rudigier mit Steinadlerdame „Odessa“
Kindergarten Roppen feiert halbes Jahrhundert<br />
Noch fühlen sich die Räuber mit ihrem Anführer sicher. Aber die Bremer Stadtmusikanten haben im Hintergrund schon einen Aktionsplan zu deren Vertreibung ausgeheckt.

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