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Leitungsverlegung beim Südportal gestartet

Erste Vorbereitungen für den Fernpasstunnel laufen

Im Bereich des geplanten Südportals werden derzeit Hochspannungsleitungen verlegt. Die Arbeiten bilden eine wichtige Grundlage für die weitere Umsetzung des Fernpasstunnel-Projekts.

Leitungsverlegung beim Südportal gestartet<br />
Im Bereich des künftigen Südportals werden derzeit Hochspannungsleitungen verlegt.
Symbolfoto, KI-generiert
Auf der B 179 Fernpassstraße sind im Bereich des geplanten Südportals des Fernpasstunnels erste vorbereitende Arbeiten angelaufen. Die TINETZ – Tiroler Netze GmbH hat dort mit der Anpassung einer bestehenden Hochspannungsleitung begonnen. Die Maßnahme ist Teil der Vorbereitungen für die weitere Umsetzung des Fernpasstunnels. Während die behördlichen Verfahren für die Hauptbauarbeiten noch laufen, werden im Projektgebiet bereits erste technische Voraussetzungen geschaffen. Konkret wird die bestehende 110-kV-Hochspannungsleitung der TINETZ im Bereich der Haarnadelkurve angepasst. Da rund um das künftige Südportal neue Straßen- und Brückenbauwerke geplant sind, muss auch die vorhandene Leitungsinfrastruktur entsprechend verändert werden. Im Zuge der Arbeiten wird ein Hochspannungsmast versetzt und erhöht. Zudem werden in einem Abschnitt der Freileitung die Leiterseile erneuert. Auftraggeber der Maßnahme ist die Fernpassstraße GmbH, die Umsetzung erfolgt durch die TINETZ. Die dafür notwendigen Genehmigungen wurden von der TINETZ in eigenen behördlichen Verfahren eingeholt.

anfang des Jahres. Bereits zu Jahresbeginn wurden in den vorgesehenen Bau- und Arbeitsbereichen Forstarbeiten durchgeführt. Die Bauarbeiten zur Leitungsverlegung haben nun begonnen und liegen laut Projektverantwortlichen im Zeitplan. In den kommenden Monaten werden der neue Mast samt Fundamenten errichtet sowie die notwendigen Leitungsarbeiten umgesetzt. Aufgrund der steilen Zufahrt und der Nähe zur bestehenden, weiterhin in Betrieb befindlichen Leitung kommen beim Aufstellen des Mastes kein Mobilkran und auch kein Hubschrauber zum Einsatz. Stattdessen wird mit einer sogenannten „Stocknadel“ gearbeitet. Dabei handelt es sich um einen mitwachsenden Kranausleger, der sich für die besonderen örtlichen Bedingungen eignet. Für die Verkehrsteilnehmer sollen die Arbeiten kaum spürbar sein. Durch technische Hilfsmittel und entsprechende Sicherungsmaßnahmen sind im Bereich der Kehre keine wesentlichen Verkehrseinschränkungen auf der B 179 Fernpassstraße zu erwarten. „Große Infrastrukturprojekte bestehen aus zahlreichen Einzelmaßnahmen, die bereits vor einer möglichen Bauausführung vorzubereiten sind. Die aktuell sichtbaren Arbeiten schaffen nun wichtige technische Voraussetzungen für die weitere Projektentwicklung, um den weiteren Terminplan nach dem Vorliegen der finalen behördlichen Genehmigungen für den Fernpasstunnel einhalten zu können“, erklärt Klaus Gspan, Geschäftsführer der Fernpassstraße GmbH. Gspan betont außerdem, dass das von den erfahrenen Expertinnen und Experten des Landes im Bereich Straßen- und Tunnelbau vorbereitete Projekt derzeit von der Planungs- in die Umsetzungsphase übergehe: „Die Verfahren laufen ebenso wie die Vorbereitungsmaßnahmen. Wir nehmen die Bevölkerung auf diesem Weg mit und werden weiterhin laufend über aktuelle Entwicklungen berichten.“

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