Literarischer Erfolg
Svenja Knisel für internationalen Chrysalis Award nominiert
(mg) Was einst mit vorgelesenen Geschichten im Kinderzimmer begann, hat die in Mieming und Silz aufgewachsene Autorin Svenja Knisel bis auf die internationale Bühne der Science-Fiction-Literatur geführt. Die 29-jährige Tirolerin ist für den Chrysalis Award der Europäischen Science-Fiction-Gesellschaft nominiert. Mit der Auszeichnung werden jährlich vielversprechende Nachwuchsautorinnen und Nachwuchsautoren aus ganz Europa gewürdigt.
16. Juni 2026
Die in Mieming und Silz aufgewachsene Schriftstellerin Svenja Knisel zählt zu den Nominierten für den Chrysalis Award der European Science Fiction Society. Foto: Knisel
Ihre Leidenschaft für Literatur begleitet Svenja Knisel bereits seit ihrer Kindheit. Ihre Mutter hat ihr viel vorgelesen und sie auch zum Selberlesen motiviert. Schon während ihrer Schulzeit begann Svenja, eigene Geschichten zu verfassen. Dabei dienten ihr fantastische Welten als Bühne für philosophische Fragen und gesellschaftspolitische Themen. Diese Verbindung prägt ihr literarisches Schaffen bis heute. Ein wichtiger Impuls für ihren ersten Roman entstand während ihres begonnenen Informatikstudiums, das ihren eigenen Techno-Optimismus entzauberte. Jetzt widmet sie sich im Studium und in der Lohnarbeit der Suche nach Freiheit und Gerechtigkeit, die sie bereits mit sechzehn zum politischen Aktivismus führte. Auch ihre Erfahrungen in diesem Bereich trugen maßgeblich zur Entstehung von „Dissecting a Topia“ bei.
Zum Inhalt. Der Science-Fiction-Roman spielt im Jahr 2725 in Wien, das inzwischen unter dem Namen Dobona-City bekannt ist. Nach dem Exodus der Menschheit ins All wurde die Stadt wiederbesiedelt und entwickelte sich zu einer hochvernetzten Metropole. Das Leben der zwölf Millionen Einwohner wird von Hirn-Computer-Interfaces, intergalaktischer Vernetzung und Communityzugehörigkeit geprägt. Als ein Stromausfall die gesamte Stadt lahmlegt, stoßen Ermittler in den Ruinen des DC-Towers auf eine komplexe technische Apparatur, die das fragile Gleichgewicht der Gesellschaft bedroht. Vor Ort erhalten die Analyseeinheit Jaro und Polizeileutnant Yilka Margreier Zugang zu Aufzeichnungen auf riesigen Datenträgern. Einige davon bieten Einblicke in groteske, surreale Szenarien, andere zeigen Alltägliches. Es besteht Interesse an schneller Aufklärung. Während der Ermittlungen muss Yilka ihr Doppelleben als Gesetzeshüterin und Rebellin gegen die Technokratie navigieren.
für den Chrysalis Award nominiert. Das Buch findet auch außerhalb Österreichs Beachtung. Bereits 2023 gewann Knisel den Literaturwettbewerb „Wir lesen uns die Münder wund“. 2024 wurde „Dissecting a Topia“ mit dem Österreichischen Phantastikpreis ausgezeichnet. Nun folgt mit der Nominierung für den Chrysalis Award der nächste Meilenstein. Knisel vertritt dabei Österreich und zählt damit zu den vielversprechendsten Nachwuchsstimmen der europäischen Science-Fiction-Szene.
Zum Inhalt. Der Science-Fiction-Roman spielt im Jahr 2725 in Wien, das inzwischen unter dem Namen Dobona-City bekannt ist. Nach dem Exodus der Menschheit ins All wurde die Stadt wiederbesiedelt und entwickelte sich zu einer hochvernetzten Metropole. Das Leben der zwölf Millionen Einwohner wird von Hirn-Computer-Interfaces, intergalaktischer Vernetzung und Communityzugehörigkeit geprägt. Als ein Stromausfall die gesamte Stadt lahmlegt, stoßen Ermittler in den Ruinen des DC-Towers auf eine komplexe technische Apparatur, die das fragile Gleichgewicht der Gesellschaft bedroht. Vor Ort erhalten die Analyseeinheit Jaro und Polizeileutnant Yilka Margreier Zugang zu Aufzeichnungen auf riesigen Datenträgern. Einige davon bieten Einblicke in groteske, surreale Szenarien, andere zeigen Alltägliches. Es besteht Interesse an schneller Aufklärung. Während der Ermittlungen muss Yilka ihr Doppelleben als Gesetzeshüterin und Rebellin gegen die Technokratie navigieren.
für den Chrysalis Award nominiert. Das Buch findet auch außerhalb Österreichs Beachtung. Bereits 2023 gewann Knisel den Literaturwettbewerb „Wir lesen uns die Münder wund“. 2024 wurde „Dissecting a Topia“ mit dem Österreichischen Phantastikpreis ausgezeichnet. Nun folgt mit der Nominierung für den Chrysalis Award der nächste Meilenstein. Knisel vertritt dabei Österreich und zählt damit zu den vielversprechendsten Nachwuchsstimmen der europäischen Science-Fiction-Szene.
Martin Grüneis 




