Neuer Wasserverband Imst
Haiming tritt Verband bei und fixiert Stromleitungstrasse
4. November 2025 | von
Agnes Dorn
Haiming tritt dem neuen Wasserverband zur Instandhaltung der Schutzbauten im Bezirk Imst bei. RS-Foto: Dorn
Bisher war die Wildbach- und Lawinenverbauung für die Überprüfung der Steinschlagschutznetze sowie der Lawinen- und Hangsicherungsbauten im Bezirk verantwortlich. Das ändert sich nun und die Gemeinden werden diese Bauwerke übernehmen, wie Vizebürgermeister Christian Köfler erklärt. Um deren Überprüfung und Wartung zentral zu bündeln und die Kommunen bei der regelmäßigen Überwachung und Instandhaltung zu unterstützen, ist nun für den Bezirk Imst ein Wasserverband gegründet worden. „Die Schutzbauten sind zum Teil vor dreißig Jahren errichtet worden und durch die Wildbach- und Lawinenverbauung serviciert worden. Inzwischen sind sämtliche Bauwerke im Bezirk erhoben und zum Teil bereits die Abnahme durch die Gemeinde erfolgt“, erklärt Köfler und Bürgermeisterin Michaela Ofner ergänzt: „Die Wildbach- und Lawinenverbauung würde uns das Personal zur Verfügung stellen, das die Schutzbauten regelmäßig überprüft. Insgesamt kommen die Kosten für den Verband auf 60.000 Euro pro Jahr, wobei ein Drittel das Land und ein weiteres der Bund übernimmt.“ Das Drittel, das die Gemeinden übernehmen, wird sich je nach Anzahl der Schutzbauten auf die Gemeinden verteilen. Allein St. Leonhard und Oetz müssten so zusammen über 50 Prozent der verbleibenden Kosten tragen. Haiming, auf dessen Gemeindegrund sich allein schon 690 Meter Steinschlagschutznetze, 1.413 Meter Oberflächenentwässerungen und 1.885 Meter Schneebrücken befinden, kommt auf rund 8 Prozent. Die Mitgliedschaft wird jeweils für die aktuelle Legislaturperiode beschlossen und muss danach wieder erneuert werden.
TRASSENFÜHRUNG ERDKABEL. In derselben Sitzung wurde auch die grobe Trassenführung des Erdkabels für das Ausleitungskraftwerk Imst-Haiming beschlossen. Bevor die Tinetz in Verhandlung mit den Grundeigentümern gehen kann, muss die Gemeinde ihren Sanctus zur geplanten Strecke geben. „Es standen verschiedene Varianten zur Auswahl. Wir wollten das Kabel auf möglichst viel öffentlichem Grund verlaufen lassen und haben uns jetzt für die einfachste und verträglichste Variante entschieden“, erläutert Hubert Leitner, Chefverhandler der Gemeinde in Sachen Tiwag-Kraftwerk, die Herangehensweise. Die Trasse, die zunächst auf Kirchen- und Gemeindegrund verläuft, bewegt sich danach entlang einiger Grundstücksgrenzen, was den Verhandlungen mit den Grundeigentümern zuträglich sein könnte. Doch das ist dann Sache der Tinetz, die erst dann über die endgültige Strecke entscheiden wird.
TRASSENFÜHRUNG ERDKABEL. In derselben Sitzung wurde auch die grobe Trassenführung des Erdkabels für das Ausleitungskraftwerk Imst-Haiming beschlossen. Bevor die Tinetz in Verhandlung mit den Grundeigentümern gehen kann, muss die Gemeinde ihren Sanctus zur geplanten Strecke geben. „Es standen verschiedene Varianten zur Auswahl. Wir wollten das Kabel auf möglichst viel öffentlichem Grund verlaufen lassen und haben uns jetzt für die einfachste und verträglichste Variante entschieden“, erläutert Hubert Leitner, Chefverhandler der Gemeinde in Sachen Tiwag-Kraftwerk, die Herangehensweise. Die Trasse, die zunächst auf Kirchen- und Gemeindegrund verläuft, bewegt sich danach entlang einiger Grundstücksgrenzen, was den Verhandlungen mit den Grundeigentümern zuträglich sein könnte. Doch das ist dann Sache der Tinetz, die erst dann über die endgültige Strecke entscheiden wird.