„Prächtiger geahts nimmer“
„D‘ Nåssreider Fåsnåcht von ihrer schianscht Seite“
Am vergangenen Sonntag zeigte Nassereith wieder, dass es eine der schönsten Fasnachten hat. Auch wenn die Sonne nur mäßig zum Vorschein kam, die Farbenpracht war durch nichts zu überbieten. Auf das Feinste herausgeputzt, zeigten sich die rund 500 Masken einem tausendfachen Publikum aus nah und fern. Nicht weniger imposant präsentierten sich die Fasnachtswägen, die dem schönen Zug gefolgt waren.
3. Feber 2026
Wie bei jeder „Nåssreider Fåsnåcht“ stand am Beginn in aller Herrgottsfrüh das „Umschlagen“ und das Erscheinen des „Prinzen Karneval“, der extra wegen des fasnachtlichen Spektakels wieder nach Nassereith gekommen war. Mit Spannung erwartet wurde im Anschluss der Aufzug aller Maskengruppen und Fasnachtswägen vom Majenbrunnen zum Postplatz. In noch mehr Spannung gerieten die Schaulustigen in Erwartung des Bärenkampfes und des Hexenschwurs nach dem Zwölfuhrläuten. Der Bär siegte auch diesmal wieder über seinen Bändiger, und das Hexenvolk schwor wieder den Hexeneid, bis auf ein „widerspenstiges Luaderviech“, das sich dagegen weigerte, bis „d’ Hexemuater“ ihm den Kopf gewaschen hatte und es doch noch vernünftig wurde. Dieses Schauspiel wiederholte sich beim „Måjebrunne“ und nochmals am Postplatz. Danach wurde die Prominenz zur Kasse gebeten, wahrscheinlich begleitet von der Hoffnung, dass der Obolus, den sie zu leisten hatten, üppig ausfallen möge. Schlussendlich signalisierte das Betläuten, dass „d’ Nåssreider Fåsnåcht“ ihr Ende gefunden hat und alle die Larven abzunehmen haben.








