Standing Ovations im Glenthof
Herbert Pixner Projekt begeistert zum Tourneeauftakt in Imst
19. Mai 2026 | von
Peter Bundschuh
Standing Ovations des Publikums belohnten das Herbert Pixner Projekt Konzert im Imster Glenthof. Foto: Bundschuh
Der Auftritt von Herbert Pixner und seiner kongenialen Band im ausverkauften Glenthof war schlichtweg genial und das Publikum würdigte den Auftritt entsprechend. Eine Frau und vier Männer, alle Top-Musiker, haben sich anlässlich des Premierenkonzerts der Tournee 2026 im Tiroler Oberland auch als perfekte Teamspieler erwiesen. Dabei war das Zusammenspiel einem Kammerkonzert nicht unähnlich, es gelang, Augenhöhe zu halten, um nicht nur als Einzelne virtuos, sondern als ein „rundes“ musikalisches Ganzes wahrgenommen zu werden. Pixner als Frontmann moderierte das Konzert, das sich in unterschiedlichste Klangwelten begab, höchst stimmig. Es gelang somit dem Auditorium, den Bogen von besinnlichen Stücken wie „Morgenrot“ bis hin zu „Teufelstanz“ ohne Abbrüche zu vermitteln, also ein enorm umfassendes emotionales Spektrum.
Herbert Pixner Projekt nicht „schubladisierbar“. Da wird Pixner schon einmal als „Frank Zappa der Alpen“ oder „Jimmy Hendrix der Volksmusik“ bezeichnet, netter Versuch, aber die Herbert Pixner Projekt Tour 2026 entzieht sich eines jeden „Mäntelchens“, das man ihr überstülpen will. Am ehesten klingt da die Nähe des Südtirolers zur Bergwelt durch, wenn die Formation beispielsweise die Sage von König Laurin musikalisch interpretiert oder „Wetterleuchten“ in Klangschauern wiedergibt. Oder soll es doch der „Tango to go“ mit Alessandro Trebo solo am Flügel sein? Wenig später schlägt Multiinstrumentalist Pixner dem Publikum vor, während des nächsten Stückes die Augen zu schließen, und dann wird es still im Saal und die Morgensonne geht auf. Nach der Pause sind wir Zeuge eines klanglichen „Duett-Gefechts“ zwischen Pixner und Randi, gespickt mit musikalisch-akrobatischen Showeffekten. Dazu kommt eine über den Abend durchgehend passende, beschauliche bis „fetzige“ Bühnenausleuchtung. Und dann, wenn man sich ganz sicher ist, Pixner ist von Volksmusik weit entfernt, folgt als nächstes so eine Urgestein-Nummer … Ja, eben auch deshalb ist Pixners Projekt kaum zu kategorisieren, aber jedenfalls faszinieren die Musiker mit einer Überschneidung und Verbindung unterschiedlicher musikalischer Genres.
Crossover the Alps. Als Komponist hat Herbert Pixner über die Jahre seinen unverwechselbaren, durch und durch eigenständigen musikalischen Stil entwickelt. Dabei wird deutlich, dass sich seine Arbeit vom Soloinstrument hin zum, sagen wir, „orchestralen“ Zusammenspiel geöffnet hat. Ein Ergebnis davon ist das instrumental-harmonische Zusammenspiel des Herbert-Pixner-Projekts. Da wird also aus unterschiedlichen Klangschalen von Alpin über Klassik, Jazz und mexikanischer Volksmusik bis Weltmusik „genascht“, ohne dass daraus ein „Tönegatsch“ geknetet wird, und das gelingt Pixner und seinen Bühnenpartnern seit über 20 Jahren. Manuel Randi (Gitarre), Werner Unterlercher (Bassgitarre und Kontrabass), Alessandro Trebo (Klavier und Keyboards) und ganz neu in der Formation Elisabeth Jamnik an der Harfe. „Es ist Elisabeths erster Bühnenauftritt in dieser Formation. Sie ist nicht Berufsmusikerin, sondern Lehrerin und wird für ein Jahr bei uns spielen und Heidi (Anm. d. V. Heide Pixner) vertreten“, so Herbert Pixner. Alle zusammen begeisterten zum Tourneeauftakt in Imst mit sanftmütig-ruhigen Melodien und wuchtigem Blues, immer in brillanter Technik, und vor allem ihre Spielfreude und der Spaß am Musizieren zündeten und heizten dem ganzen Saal ein. Unter den Pressestimmen trifft es der „Münchner Merkur“ recht gut, wenn es um das „Projekt“ geht: „So soll Musik klingen in einer Welt, in der sich die Grenzen nicht klar ziehen lassen. In der alles auseinanderzudriften scheint und doch alles irgendwie zusammengehört.“ Oder: „Manchmal ist die Musik kräftig, manchmal verhalten, manchmal schaut sie zur Erde, manchmal in die Sterne, Töne, die leuchten!“ (Südtiroler Wochenmagazin).
Herbert Pixner Projekt nicht „schubladisierbar“. Da wird Pixner schon einmal als „Frank Zappa der Alpen“ oder „Jimmy Hendrix der Volksmusik“ bezeichnet, netter Versuch, aber die Herbert Pixner Projekt Tour 2026 entzieht sich eines jeden „Mäntelchens“, das man ihr überstülpen will. Am ehesten klingt da die Nähe des Südtirolers zur Bergwelt durch, wenn die Formation beispielsweise die Sage von König Laurin musikalisch interpretiert oder „Wetterleuchten“ in Klangschauern wiedergibt. Oder soll es doch der „Tango to go“ mit Alessandro Trebo solo am Flügel sein? Wenig später schlägt Multiinstrumentalist Pixner dem Publikum vor, während des nächsten Stückes die Augen zu schließen, und dann wird es still im Saal und die Morgensonne geht auf. Nach der Pause sind wir Zeuge eines klanglichen „Duett-Gefechts“ zwischen Pixner und Randi, gespickt mit musikalisch-akrobatischen Showeffekten. Dazu kommt eine über den Abend durchgehend passende, beschauliche bis „fetzige“ Bühnenausleuchtung. Und dann, wenn man sich ganz sicher ist, Pixner ist von Volksmusik weit entfernt, folgt als nächstes so eine Urgestein-Nummer … Ja, eben auch deshalb ist Pixners Projekt kaum zu kategorisieren, aber jedenfalls faszinieren die Musiker mit einer Überschneidung und Verbindung unterschiedlicher musikalischer Genres.
Crossover the Alps. Als Komponist hat Herbert Pixner über die Jahre seinen unverwechselbaren, durch und durch eigenständigen musikalischen Stil entwickelt. Dabei wird deutlich, dass sich seine Arbeit vom Soloinstrument hin zum, sagen wir, „orchestralen“ Zusammenspiel geöffnet hat. Ein Ergebnis davon ist das instrumental-harmonische Zusammenspiel des Herbert-Pixner-Projekts. Da wird also aus unterschiedlichen Klangschalen von Alpin über Klassik, Jazz und mexikanischer Volksmusik bis Weltmusik „genascht“, ohne dass daraus ein „Tönegatsch“ geknetet wird, und das gelingt Pixner und seinen Bühnenpartnern seit über 20 Jahren. Manuel Randi (Gitarre), Werner Unterlercher (Bassgitarre und Kontrabass), Alessandro Trebo (Klavier und Keyboards) und ganz neu in der Formation Elisabeth Jamnik an der Harfe. „Es ist Elisabeths erster Bühnenauftritt in dieser Formation. Sie ist nicht Berufsmusikerin, sondern Lehrerin und wird für ein Jahr bei uns spielen und Heidi (Anm. d. V. Heide Pixner) vertreten“, so Herbert Pixner. Alle zusammen begeisterten zum Tourneeauftakt in Imst mit sanftmütig-ruhigen Melodien und wuchtigem Blues, immer in brillanter Technik, und vor allem ihre Spielfreude und der Spaß am Musizieren zündeten und heizten dem ganzen Saal ein. Unter den Pressestimmen trifft es der „Münchner Merkur“ recht gut, wenn es um das „Projekt“ geht: „So soll Musik klingen in einer Welt, in der sich die Grenzen nicht klar ziehen lassen. In der alles auseinanderzudriften scheint und doch alles irgendwie zusammengehört.“ Oder: „Manchmal ist die Musik kräftig, manchmal verhalten, manchmal schaut sie zur Erde, manchmal in die Sterne, Töne, die leuchten!“ (Südtiroler Wochenmagazin).
