Wissen vertiefen
Neues Wirtschafts- und Versuchsgebäude wurde eröffnet
Pünktlich zum Schulstart konnte das neue Wirtschafts- und Versuchsgebäude „Gutshof“ am Bildungszentrum LLA Imst fertiggestellt werden. Hier erwartet die Schülerinnen und Schüler eine moderne Arbeitsumgebung mit zeitgemäßen Technologien, die es ihnen ermöglicht, ihre Kenntnisse und Fertigkeiten praxisnah weiterzuentwickeln. Vermittelt wird Wissen rund um die Themen Vieh-, Feld- und Ackerwirtschaft sowie die Verarbeitung und Veredelung landwirtschaftlicher Produkte. Vergangene Woche wurde der Neubau im Beisein zahlreicher Ehrengäste – darunter Landeshauptmann Anton Mattle und Hochbaureferent Landeshauptmann-Stellvertreter Philip Wohlgemuth – feierlich eröffnet.
29. September 2026
Die Eröffnungsfeier des neuen „Gutshofs“ wurde vom Schülerchor der LLA Imst begleitet. Mit ihnen am Bild: Direktor Thomas Moritz Foto: Grüneis
Das neue Wirtschafts- und Versuchsgebäude „Gutshof“ am Bildungszentrum LLA Imst wurde anstelle eines rund 70 Jahre alten Schweinestalls errichtet, der im Mai 2025 abgetragen wurde. Dieser entsprach nicht mehr den heutigen Anforderungen an Sicherheit, Hygiene und Funktionalität. Somit konnte das neue Gebäude ohne zusätzlichen Bodenverbrauch entstehen. Bei der Planung wurde darauf geachtet, den Neubau behutsam in das bestehende landwirtschaftliche Ensemble sowie in die umliegenden Felder und Wiesen einzufügen. Es wurde überwiegend in Holzbauweise errichtet. Künftig werden hier rund 400 Schülerinnen und Schüler ihre praktischen Fertigkeiten unter zeitgemäßen Bedingungen vertiefen. „Mit dem neuen Wirtschafts- und Versuchsgebäude am Gutshof der LLA Imst investieren wir in die Zukunft junger Menschen und damit auch in die Zukunft unseres Landes. Wer Landwirtschaft in Tirol erfolgreich weiterentwickeln will, braucht bestens ausgebildete Fachkräfte, moderne Infrastruktur und den Mut, neue Wege zu gehen. Unsere Landwirtschaftlichen Lehranstalten bringen all das zusammen“, betont Landeshauptmann Anton Mattle. Hochbaureferent Landeshauptmann-Stellvertreter Philip Wohlgemuth betont: „Mit dem neuen Gutshof schaffen wir ein modernes und funktionales Gebäude. Gleichzeitig wurde bei der Umsetzung großer Wert auf eine qualitätsvolle und nachhaltige Bauweise gelegt. Damit investieren wir in ein Gebäude, das den Schülerinnen und Schülern beste Rahmenbedingungen bietet und den Gesamtstandort der LLA auch baulich fit für die Zukunft macht.“
Landwirtschaftliches Versuchswesen und Genbank. Das Gebäude bietet auch Raum für das landwirtschaftliche Versuchswesen und die Genbank des Landes Tirol – die Schatztruhe alter Landsorten. Unter einem Dach sind somit moderne Ausbildung, praktischer Betrieb sowie Wissen über alte Landsorten und neue Erkenntnisse vereint. Die enge Verbindung von Schule und Forschung trägt dazu bei, wertvolles Wissen für kommende Generationen zu bewahren und die Tiroler Landwirtschaft bestmöglich auf die Herausforderungen der Zukunft vorzubereiten.
Nachhaltige Bauweise. Beim Bau wurde großer Wert auf Nachhaltigkeit und Energieeffizienz gelegt. Die Photovoltaikanlage auf den Dachflächen ist so ausgerichtet, dass der Energieertrag über den Jahres- und Tagesverlauf hinweg optimiert wird. Die Wärmeversorgung erfolgt über das Imster Fernwärmenetz. Zudem ist die technische Infrastruktur für die Installation einer E-Tankstelle für Kraftfahrzeuge und E-Bikes vorhanden. Die Kosten liegen bei rund 5,3 Millionen Euro und somit unter dem angesetzten Budget.
Landwirtschaftliches Versuchswesen und Genbank. Das Gebäude bietet auch Raum für das landwirtschaftliche Versuchswesen und die Genbank des Landes Tirol – die Schatztruhe alter Landsorten. Unter einem Dach sind somit moderne Ausbildung, praktischer Betrieb sowie Wissen über alte Landsorten und neue Erkenntnisse vereint. Die enge Verbindung von Schule und Forschung trägt dazu bei, wertvolles Wissen für kommende Generationen zu bewahren und die Tiroler Landwirtschaft bestmöglich auf die Herausforderungen der Zukunft vorzubereiten.
Nachhaltige Bauweise. Beim Bau wurde großer Wert auf Nachhaltigkeit und Energieeffizienz gelegt. Die Photovoltaikanlage auf den Dachflächen ist so ausgerichtet, dass der Energieertrag über den Jahres- und Tagesverlauf hinweg optimiert wird. Die Wärmeversorgung erfolgt über das Imster Fernwärmenetz. Zudem ist die technische Infrastruktur für die Installation einer E-Tankstelle für Kraftfahrzeuge und E-Bikes vorhanden. Die Kosten liegen bei rund 5,3 Millionen Euro und somit unter dem angesetzten Budget.
Martin Grüneis





