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„Volle Konzentration auf Wattens!“

Oberländer Eis-Power: Silz Bulls greifen nach der Spitze in der Liga

Die Tiroler Eishockey-Liga hat sich in den letzten Wochen zu einem wahren Schaulaufen der Kräfte entwickelt – und mittendrin: die Silz Bulls, die als einzige Mannschaft aus dem (echten) Tiroler Oberland für Furore sorgen. Unter der Woche sicherten sich die Bulls einen beeindruckenden 5:2-Erfolg gegen Ehrwald und untermauerten damit ihren Anspruch, an die Tabellenspitze zu stürmen.
9. Dezember 2025 | von Albert Unterpirker
„Volle Konzentration auf Wattens!“
Silz (blau-gelb) greift am Samstag gegen Wattens nach der Tabellenspitze. RS-Foto: Unterpirker
Dabei war der Sieg mehr als nur Ergebniskosmetik. Die Bulls spielten souverän, die Verteidiger mussten zwar ab und zu aushelfen, doch das Team zeigte seinen bekannten Kampfgeist. Besonders glänzte u. a. Till Schranz, der nach einem sehenswerten Alleingang den Ehrwald-Keeper überwinden konnte. Ein Tor, das nicht nur spielbedeutend war, sondern die Stimmung auf den Rängen zum Brodeln brachte. Überhaupt: „Ein souveräner Auftritt, es wäre mehr möglich gewesen. Spielerisch haben wir noch Luft nach oben, aber im Großen und Ganzen hat alles gepasst. Die Stimmung im Team ist ausgezeichnet. Pause bis morgen, dann volle Konzentration auf Wattens – ein Sieg dort würde uns voll im Plan halten“, sagt Ferdinand Grüner vom Silzbulls-Vorstand. Fehlen werden allerdings weiterhin Hagler und Kastner, dafür ist Dennis Teschauer, der Stabilität brachte, wieder zurück. Außerdem: „Unser Eigenbau-Goalie Tobi Ciresa (U20 HCI) hat einen starken Job gemacht“, führt Grüner aus. Ein Statement, das zeigt, wie sehr der Verein die Eishockey-Tradition hochhalten will.

SPANNUNG. Die Liga selbst präsentiert sich aktuell in einem spannenden Szenario. Wattens hat durch den jüngsten 4:1-Erfolg gegen Götzens die Tabellenführung übernommen und steht damit als Unterländer Macht auf dem ersten Platz. Doch für die Silz Bulls, die Wattens bereits auswärts mit 6:5 besiegen konnten, ist das kein Grund zum Fürchten – im Gegenteil. Am kommenden Samstag (19.30 Uhr) kommt es zum heißen Spitzenspiel in Silz, und ein Sieg könnte die Truppe von Trainer Florian Hirn erstmals an die Spitze der Liga katapultieren. Es ist ein Moment, der nicht nur sportlich, sondern auch symbolisch von großer Bedeutung ist: Die Oberländer setzen auf ein Ausrufezeichen in der Tiroler Eishockey-Landschaft! Jedenfalls wollen die Bulls eindrucksvoll zeigen (und haben das schon gezeigt), dass sie auch gegen starke Unterländer-Teams bestehen können. Eine Mischung aus taktischer Disziplin, kämpferischem Einsatz und blitzschnellen Offensivschlägen soll es richten. Gleichzeitig strahlt man eine Stimmung aus, die spürbar ansteckend ist – nicht nur am Eis.

PACKEND. Was den Reiz der hiesigen Hockey-Tradition ausmacht, ist nicht nur der sportliche Erfolg, sondern die Art und Weise, wie hier Leidenschaft gelebt wird: klare Kanten, unverfälschte Rivalität und ein Zusammenhalt, der weit über das Eis hinausreicht. Ein Sieg über Wattens wäre daher nicht nur ein Punktgewinn – er wäre ein Signal, dass das Oberland seinen Platz in der Liga verdient hat. Klar ist: Die Bulls-Fans dürfen sich auf ein packendes Spiel freuen – Spannung, Emotionen und Stolz werden am Samstag förmlich auf dem Eis knistern. Wer das Oberland kennt, der weiß: Hier wird nicht nur gespielt, hier wird gelebt. Ein Sieg gegen Wattens könnte – wie oben erläutert – die Tabellenspitze und die Herzen der heimischen Fans erobern – und den Silz Bulls wohl endgültig die Rolle des ernsthaften Titelkandidaten zuschreiben. Motto: Miar Oberländer felsenfest! Apropos: In Imst gibt/gab es (Stand 7. Dezember 2025) gröbere Eisprobleme. Dort gibt/gab es keinen Eisbetrieb, weil die Kühlanlage ausgefallen ist/war. Betroffen sind/waren nicht nur die Scorpions, sondern u. a. auch die Eisstockschützen und der Publikumslauf. 

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