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Auf Spurensuche von Farben und Fläche

Karl Gitterle stellt auf Schloss Landeck aus

Die Ausstellung „Konstrukt und Fragment“ von Karl Gitterle wurde am 12. September auf Schloss Landeck im feierlichen Rahmen eröffnet. Gezeigt werden Acrylbilder und Holzskulpturen, die seine Auseinandersetzung mit Formen, Farben und Flächen in abstrakter Weise sichtbar machen. Die Vernissage vereinte die Reize der Kunst – bildhaft, skulptural und musikalisch.
16. September 2025 | von Kathrin Gruber
Auf Spurensuche von Farben und Fläche
StR Peter Vöhl, Laudator Alt-LH Günther Platter, Künstler Karl Gitterle und Bezirksmuseumsvereins-Obmann Christian Rudig bei der Eröffnung der Ausstellung „Konstrukt und Fragment“ auf Schloss Landeck (v. l.) RS-Foto: Gruber
Die abstrakte Kunst löst sich von der realistischen Darstellung des Sichtbaren und vermittelt mit grundlegenden Elementen wie Formen, Farben und Linien Emotionen und Gedanken. Dieser Ausdrucksform widmet sich Karl Gitterle in seiner aktuellen Ausstellung auf Schloss Landeck. Unter dem klingenden Titel „Konstrukt und Fragment“ zeigt er Acrylgemälde auf Holz und Papier sowie Skulpturen aus Holz. Eröffnet wurde die Ausstellung von Stadtrat Peter Vöhl. Die Laudatio hielt der langjährige Wegbegleiter und Landeshauptmann a. D. Günther Platter, der nicht nur vom Schaffen des Künstlers sprach, sondern auch persönliche Einblicke in dessen Charakter gewährte. Für einen besonders stimmungsvollen Rahmen sorgte die eigens für diesen Anlass zusammengestellte „Spontan Vernissage Band für Karl Gitterle“.

DER STUHL ALS SINNBILD. Das Abstrakte liegt ihm bereits seit seinen frühesten Anfängen. „Ich wollte damit auch etwas frech sein“, verriet Karl Gitterle, der bereits seit 1984 künstlerisch tätig ist. Auf seine Anfänge in seiner Zeit an der Universität bei Prof. Inge Pohl folgten diverse Einzel- und Gruppenausstellungen. Ein Motiv zieht sich wie ein roter Faden durch sein Schaffen: der Stuhl. „Er ist eine Anlehnung an meinen Beruf als Tischler und ein Synonym für Geselligkeit. Ich habe sogar über Stühle geschrieben“, erklärt Gitterle. Auch Laudator Günther Platter griff dies auf: „Was wäre Karl Gitterle ohne Stühle?“, fragte er augenzwinkernd und beschrieb die Entwicklung und Veränderung des Künstlers mit der Weiterentwicklung seiner Stuhl- und Baumdarstellungen. Erstmals sind dreidimensionale Werke aus Tanne und Eiche zu sehen, die einen neuen Meilenstein seiner künstlerischen Entwicklung markieren.

VIELE FACETTEN. Karl Gitterle ist ein Mann vieler Talente. Als Architekt, Sänger (er war langjähriger Obmann der Sängerrunde Landeck), Künstler und Autor hat er sich einen Namen gemacht. Mit Fachbüchern und Lehrtätigkeiten gab er dieses Wissen weiter. Mehrere Bücher hat er bereits veröffentlicht. Den gesamten Erlös seines neuesten Werkes „Raus aus dem Theater“ widmet er dem gemeinnützigen Verein „Frizzey Light“. „Karl ist ein multikultureller Mensch mit vielen Talenten“, betonte Günther Platter das Unübersehbare. Besonders hervorzuheben ist seine Bescheidenheit. Bei der Vernissage ließ er seine Werke für sich sprechen, versäumte aber nicht, sich bei allen Beteiligten herzlichst zu bedanken. Die Resonanz auf die Ausstellung war überwältigend. Zahlreiche Besucher kamen zur Eröffnung, bewunderten die Werke und setzten bereits nach kürzester Zeit viele rote Punkte neben die Exponate.
Die Ausstellung kann noch bis zum 26. Oktober, jeweils von Montag bis Sonntag von 10 bis 17 Uhr auf Schloss Landeck besichtigt werden.
Auf Spurensuche von Farben und Fläche
Klare Formen und Farben RS-Foto: Gruber
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Diese Skulptur aus Eiche war unter anderen sehr schnell verkauft. RS-Foto: Gruber
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Karl Gitterle ist ein Mann vieler Talente. RS-Foto: Gruber

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