Einfach grandios
„Sister Act“ von See.Theater
See.Theater begeistert mit einer gesungenen himmlischen Komödie: dem Musical „Sister Act“.
23. Dezember 2025
Haben sich den Applaus verdient: Albert Tschallener und Nicole Öttl (M.) RS-Foto: Pircher
Es war eine riesige Herausforderung, finanziell wie auch künstlerisch. Nun, nach der Generalprobe kann man sagen: Die künstlerische Herausforderung wurde mit Bravour bewältigt. Ob die finanzielle Seite genauso geschafft werden kann, wird sich im Laufe der Spielsaison noch zeigen: 20 Vorstellungen sind geplant und analog der Budgetplanung sollten die meisten Aufführungen ausverkauft sein. Es musste für dieses Musical ordentlich investiert werden, eine Drehbühne eingebaut und eine perfekte Tonanlage installiert werden, und auch die Kostüme wie das Bühnenbild gingen ins Geld. Aber das Resultat lässt sich sehen: See.Theater bietet ein Theatererlebnis auf professionellem Niveau.
BEKANNTER FILMPLOT. Die Handlung dürfte bekannt sein: Die Nachtclubsängerin Deloris van Cartier wird ungeplant Zeugin eines Mordes im Gangstermilieu und muss sich auf der Flucht vor den Gangstern in einem Kloster verbergen. Als Sängerin gewinnt sie bald die Herzen der Schwestern, und der Schwesternchor entwickelt sich zu einem Highlight des kirchlichen Lebens. Die Kunde von den „himmlischen“ Sängerinnen erreicht gar den Vatikan.
FANTASTISCHE SÄNGER. Vom Seer Ensemble jemanden hervorzuheben, wäre unfair – alle waren schlichtweg großartig. Nicole Öttl leitet als Dirigentin die Aufführungen, und ihr gelang es durch harte Probearbeiten (40 Proben), die talentierten Sänger zu wahren Höchstleistungen zu führen. Ramona Oberlechner (Deloris van Cartier) ist die Rolle auf den Leib geschrieben – sängerisch und tänzerisch wie auch schauspielerisch einfach grandios. Cordula Wolf als Mutter Oberin einfach perfekt. Sie singt großartig und ist eine überzeugende Leiterin der Schwesterngemeinschaft. Weitere Solisten sind Helene Gstrein als Novizin, Bernhard Gstrein als Gangsterboss, Emil Zangerl als Polizeiinspektor, Florian Oberlechner, Werner Schmid und Samuel Jörg als Gangstertrio. Man kann alle nur aufs Höchste loben. Weitere Schauspieler, Sänger und Tänzer waren Brigitte Schmid, Christine Partoll-Sohler, Christoph Mallaun, Anna Schmid, Moni Tschallener, Renate Zangerl, Nicole Siegele, Alfons Walser, Markus Narr, Anouk van Reijen, Barbara Schweighofer, Lisi Schweighofer, Markus Noppeney, Michael Narr und der „Sister Act“-Chor. Alle Vorgenannten großartig – einer wäre jetzt fast durch den Rost gerutscht: Pfarrer Herbert Traxl. Er spielte seine Rolle als Monsignore so überzeugend – er wäre in seinem Brotberuf zu Höherem berufen gewesen. Bei einem so großen Projekt darf man das Team im Hintergrund nicht vergessen. Technik: Tobias Wolf und Tobias Wolf (kein Fehler); Ablauf und Koordination: Norbert Zangerl; Eintritt und Gastronomie: Margreth Narr; Maske: Maria-Luise Narr; Kostüme: Maria Poimer; Dirigat: Nicole Öttl; Choreografie: Klaudia Flür; Regie: Albert Tschallener … und noch einige mehr! Resümee: Das Theaterhighlight im Oberland, unbedingt hingehen. Weitere Aufführungen: jeden Donnerstag ab 8. Jänner bis 26. März, Samstage 3. Jänner, 28. Februar, 14. März jeweils um 20.08 Uhr (Acht nach Acht), sowie Sonntag 8. Februar und 8. März um 15 Uhr.
BEKANNTER FILMPLOT. Die Handlung dürfte bekannt sein: Die Nachtclubsängerin Deloris van Cartier wird ungeplant Zeugin eines Mordes im Gangstermilieu und muss sich auf der Flucht vor den Gangstern in einem Kloster verbergen. Als Sängerin gewinnt sie bald die Herzen der Schwestern, und der Schwesternchor entwickelt sich zu einem Highlight des kirchlichen Lebens. Die Kunde von den „himmlischen“ Sängerinnen erreicht gar den Vatikan.
FANTASTISCHE SÄNGER. Vom Seer Ensemble jemanden hervorzuheben, wäre unfair – alle waren schlichtweg großartig. Nicole Öttl leitet als Dirigentin die Aufführungen, und ihr gelang es durch harte Probearbeiten (40 Proben), die talentierten Sänger zu wahren Höchstleistungen zu führen. Ramona Oberlechner (Deloris van Cartier) ist die Rolle auf den Leib geschrieben – sängerisch und tänzerisch wie auch schauspielerisch einfach grandios. Cordula Wolf als Mutter Oberin einfach perfekt. Sie singt großartig und ist eine überzeugende Leiterin der Schwesterngemeinschaft. Weitere Solisten sind Helene Gstrein als Novizin, Bernhard Gstrein als Gangsterboss, Emil Zangerl als Polizeiinspektor, Florian Oberlechner, Werner Schmid und Samuel Jörg als Gangstertrio. Man kann alle nur aufs Höchste loben. Weitere Schauspieler, Sänger und Tänzer waren Brigitte Schmid, Christine Partoll-Sohler, Christoph Mallaun, Anna Schmid, Moni Tschallener, Renate Zangerl, Nicole Siegele, Alfons Walser, Markus Narr, Anouk van Reijen, Barbara Schweighofer, Lisi Schweighofer, Markus Noppeney, Michael Narr und der „Sister Act“-Chor. Alle Vorgenannten großartig – einer wäre jetzt fast durch den Rost gerutscht: Pfarrer Herbert Traxl. Er spielte seine Rolle als Monsignore so überzeugend – er wäre in seinem Brotberuf zu Höherem berufen gewesen. Bei einem so großen Projekt darf man das Team im Hintergrund nicht vergessen. Technik: Tobias Wolf und Tobias Wolf (kein Fehler); Ablauf und Koordination: Norbert Zangerl; Eintritt und Gastronomie: Margreth Narr; Maske: Maria-Luise Narr; Kostüme: Maria Poimer; Dirigat: Nicole Öttl; Choreografie: Klaudia Flür; Regie: Albert Tschallener … und noch einige mehr! Resümee: Das Theaterhighlight im Oberland, unbedingt hingehen. Weitere Aufführungen: jeden Donnerstag ab 8. Jänner bis 26. März, Samstage 3. Jänner, 28. Februar, 14. März jeweils um 20.08 Uhr (Acht nach Acht), sowie Sonntag 8. Februar und 8. März um 15 Uhr.
Daniel Haueis 







