Badevergnügen für alle
Badesee in Ried als Vorzeigebeispiel für Inklusion
Im Bezirk Landeck wurden in den letzten fünf Jahren sieben Badeeinrichtungen um inklusive Features erweitert. Pionierarbeit wurde am Badesee in Ried geleistet, wo neben einem Pool-Lift, barrierefreien Toiletten, Kiosk und Restaurant auch zwei barrierefreie Liegen für Menschen mit eingeschränkter Mobilität bereitstehen.
1. Juli 2026
Arch. DI Sandra Careccia (Bereichsleitung Barrierefreiheit RegioL) gelangt über die barrierefreie Rampe zum Pool-Lift. Foto: Haidegger
Rund 200.000 Euro wurden in die acht Anlagen in Ried, See, Fließ, Pfunds, Grins, Landeck und St. Anton (eine in Südtirol) investiert, der Schwerpunkt liegt auf Barrierefreiheit im touristischen Kontext. Der erste Schritt, der meist von Unternehmen bzw. Dienstleistungsanbietern in Angriff genommen wird, sind barrierefreie WC-Anlagen sowie das barrierefreie Erreichen des Geländes. Hier gibt es Normen und Vorgaben, nach denen man sich richten kann. Doch beim barrierefreien Baden und Liegen gibt es diese nicht, weshalb dies längst keine Selbstverständlichkeit darstellt. Wenn kein Pool-Lift vorhanden ist, braucht es einen starken Begleiter oder einen erfahrenen – und ebenso starken – Bademeister. Auch älteren Menschen, die sich beim Einstieg ins kühle Nass unsicher fühlen, gibt der Pool-Lift Sicherheit.
BARRIEREFREIE LIEGEN. Um das inklusive Badeerlebnis abzurunden, kommen u.a. in Ried barrierefreie Liegen zum Einsatz. Denn was für die meisten im öffentlichen Raum als selbstverständlich gilt, ist für Rollstuhlfahrer fast immer unmöglich. „In diesem Bereich sind wir Pioniere“, ist Arch. DI Sandra Careccia (Bereichsleitung Barrierefreiheit RegioL) sichtlich stolz auf die Umsetzung. Die Liegen ermöglichen ein leichtes Überwechseln vom Rollstuhl und sind ausreichend gepolstert. Auf den ersten Blick wirken sie wie „Luxus“-Liegen, und das soll auch so sein. Denn sie sind nicht exklusiv, sprich jeder darf sie benutzen. Lediglich eine kleine Plakette weist darauf hin, dass Rollstuhlfahrer Vorrang haben. Auch der neu geschaffene Liegebereich am Ostufer des Sees ist dank der geschliffenen Betonmauern für Rollstuhlfahrer geeignet.
ECHTE TEILHABE ERMÖGLICHEN. Mit dem Rundumangebot ermöglicht der Rieder Badesee eine echte Teilhabe, nicht nur Zugang: „Erst wenn Menschen selbstständig ins Wasser gelangen, sich entspannen und ihren Aufenthalt genießen können, ist Inklusion im Freizeitbereich wirklich angekommen“, so Sandra Careccia. Einen Appell richtet sie an andere Betreiber solcher Anlagen, die den Ausbau nicht fürchten sollen: „Das Ganze ist ein stetiger Entwicklungsprozess. Der Ausbau geht schrittweise“, so auch am Badesee in Ried. Denn: Auf den Lorbeeren ausruhen will man sich nicht. Bei der Verabschiedung meinte Bgm. Daniel Patscheider schmunzelnd, die zertifizierte Sachverständige für barrierefreies Bauen solle bei Gelegenheit die „Hausaufgaben, die wir zu machen haben, zusammenschreiben“.
BARRIEREFREIE LIEGEN. Um das inklusive Badeerlebnis abzurunden, kommen u.a. in Ried barrierefreie Liegen zum Einsatz. Denn was für die meisten im öffentlichen Raum als selbstverständlich gilt, ist für Rollstuhlfahrer fast immer unmöglich. „In diesem Bereich sind wir Pioniere“, ist Arch. DI Sandra Careccia (Bereichsleitung Barrierefreiheit RegioL) sichtlich stolz auf die Umsetzung. Die Liegen ermöglichen ein leichtes Überwechseln vom Rollstuhl und sind ausreichend gepolstert. Auf den ersten Blick wirken sie wie „Luxus“-Liegen, und das soll auch so sein. Denn sie sind nicht exklusiv, sprich jeder darf sie benutzen. Lediglich eine kleine Plakette weist darauf hin, dass Rollstuhlfahrer Vorrang haben. Auch der neu geschaffene Liegebereich am Ostufer des Sees ist dank der geschliffenen Betonmauern für Rollstuhlfahrer geeignet.
ECHTE TEILHABE ERMÖGLICHEN. Mit dem Rundumangebot ermöglicht der Rieder Badesee eine echte Teilhabe, nicht nur Zugang: „Erst wenn Menschen selbstständig ins Wasser gelangen, sich entspannen und ihren Aufenthalt genießen können, ist Inklusion im Freizeitbereich wirklich angekommen“, so Sandra Careccia. Einen Appell richtet sie an andere Betreiber solcher Anlagen, die den Ausbau nicht fürchten sollen: „Das Ganze ist ein stetiger Entwicklungsprozess. Der Ausbau geht schrittweise“, so auch am Badesee in Ried. Denn: Auf den Lorbeeren ausruhen will man sich nicht. Bei der Verabschiedung meinte Bgm. Daniel Patscheider schmunzelnd, die zertifizierte Sachverständige für barrierefreies Bauen solle bei Gelegenheit die „Hausaufgaben, die wir zu machen haben, zusammenschreiben“.
Attila Haidegger 







