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„Ein Geschenk an die Region“

SOB Tirol bietet Pflegeausbildung in Landeck an – Lehrgang startet im September 2026

Die SOB Tirol – Schule für Sozialbetreuungsberufe mit Sitz in Innsbruck erweitert ihr Angebot im Oberland: Ab September 2026 wird erstmals die berufsbegleitende Ausbildung „Fach-Sozialbetreuung Altenarbeit mit integrierter Pflegeassistenz“ in Landeck angeboten. Anmeldungen sind bis 15. April 2026 möglich.

8. Dezember 2025
„Ein Geschenk an die Region“
Verkündeten die frohe Botschaft: Klaus Feistmantl (Lehrgangsleiter und Pflegekoordinator SOB Tirol), Thomas Hasl­wanter (Schulleiter und Geschäftsführer SOB Tirol), Bgm. Herbert Mayer, LR Cornelia Hagele, LR Eva Pawlata und VBgm. Mathias Niederbacher (v. l.) RS-Foto: Haidegger
Die Ausbildung dauert zwei Jahre (vier Semester) und richtet sich an Personen ab 19 Jahren. In Berufstätigenform wird die Fach-Sozialbetreuung Altenarbeit mit Pflegeassistenz (PA) erlernt. Konkret umfasst der „Stundenplan“ ca. 1.380 Unterrichtseinheiten in der Volksschule Perjen (donnerstags und freitags) und ca. 1.200 Stunden Praxis im Altersheim in Landeck. Die Kombination aus sozialbetreuerischer Qualifikation und pflegerischer Assistenz eröffnet ein breites berufliches Einsatzfeld – von Wohn- und Pflegeheimen über mobile Dienste bis hin zu Einrichtungen der Tagesbetreuung und Tagespflege.

VORAUSSETZUNGEN. Voraussetzungen für die Ausbildung sind ein erfolgreicher Abschluss einer mittleren oder höheren Schule oder einer Berufsausbildung. Alternativ kann ein Vorbereitungslehrgang absolviert werden. Ein Vorpraktikum im Ausmaß von 80 Stunden in Einrichtungen des gewünschten Ausbildungsschwerpunktes (Wohn- und Pflegeheimen, ambulante Dienste etc.) wird empfohlen. Der Zivildienst oder ein Freiwilliges Soziales Jahr in einer sozialen Einrichtung kann angerechnet werden. Nach erfolgter Anmeldung für die Ausbildung bis 15. April auf www.sob-tirol.tsn.at/aufnahme findet am 29. April in Innsbruck ein Aufnahmeverfahren statt. Dies besteht aus einem schriftlichen und einem mündlichen Teil. Lehrgangsleiter und Pflegekoordinator der SOB Tirol, Mag. Klaus Feistmantl, beruhigt: „Das ist kein Germanistik-Studium, sondern eine Sozial-Ausbildung.“ Der gekonnte Umgang mit Menschen stehe immer im Vordergrund, es gebe keinen Grund für (Ausbildungs-)Ängste, und verweist etwa auf Menschen mit Migrationshintergrund. Pro Klasse rechnet man mit 16 bis 28 Personen.

BEDARFSERHEBUNG. Das Angebot des neuen Ausbildungslehrgangs in Landeck fußt auf einer Bedarfserhebung der SOB. Bgm. Herbert Mayer war das Vorhaben von Anfang an ein Anliegen: „Es ist schön, wenn Menschen eine wohnortnahe Ausbildungsstätte haben.“ VBgm. und Sozialreferent Mathias Niederbacher sprach seinen besonderen Dank an den Bürgermeister aus: „Das ist ein Geschenk an die Region.“ Auch die Landesrätinnen Cornelia Hagele und Eva Pawlata pflichteten dem bei, erstere ergänzte: „Leute, die diese Ausbildung machen, haben garantiert einen Job.“

INFORMATIONSABEND AM 28. JÄNNER IN LANDECK. Die Berufstätigenform ermöglicht diverse Förderungen des AMS sowie des Landes Tirol. Genaueres und alle weiteren Informationen zu Anmeldung, Ausbildung etc. können Interessierte beim Informationsabend am 28. Jänner 2026 um 17.30 Uhr im Rathaus erfahren. „Wir freuen uns auf jeden Bewerber“, so die Verantwortlichen unisono.


Pflegezulage verlängert
Die Tiroler Landesregierung beschloss kürzlich die Fortsetzung der Pflegezulage für Pflege- und Betreuungspersonal in Gesundheits- und Pflegeberufen im Jahr 2026. Konkret betrifft dies Vertragsbedienstete in Gemeinden oder Gemeindeverbänden, die bestimmte Voraussetzungen erfüllen. Die Pflegezulage knüpft damit an die Fortführung des Zweckzuschusses des Bundes an.
„Ein Geschenk an die Region“
LR Cornelia Hagele (l.), u. a. zuständig für Pflege und Bildung, mit Bgm. Herbert Mayer und LR Eva Pawlata, u. a. zuständig für Soziales RS-Foto: Haidegger

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