Kammer sucht Frau
Im August wählt der Bezirk seine Ortsbäuerinnen
Frauenpower ist nicht nur am Hof, sondern auch bei den Bäuerinnen der Landwirtschaftskammer Tirol gefragt. Mit rund 21.500 Frauen bilden sie das größte Frauennetzwerk Tirols. Alle sechs Jahre werden die Gremien neu gewählt, heuer ist es im August wieder so weit.
21. Juli 2026
Bezirksbäuerin Gertrud Denoth (l.) ist in sämtlichen Landecker Gemeinden unterwegs und sucht motivierte Ortsbäuerinnen – hier mit Ortsbäuerin Birgit Waldegger (Nauders). Foto: Haidegger
Bezirksbäuerin Gertrud Denoth ist mit ihrem Team mitten in den Vorbereitungen: „Aufgrund unserer kleinen Strukturen ist es natürlich herausfordernd, die Nachfolge sicherzustellen. Besonders wichtig ist aus meiner Sicht die persönliche Kontaktaufnahme. Viele haben großen Respekt vor der Aufgabe, aber ich versuche, ihnen den selbst auferlegten Druck zu nehmen. Ich war selbst 24 Jahre im Ortsausschuss und 18 Jahre als Bezirksbäuerin tätig. Wir sind ins kalte Wasser geworfen worden, aber über die Jahre entwickelt man sich stark weiter, auch dank vieler Bildungsangebote. Die Bäuerinnen haben mich auch in schwierigen Zeiten getragen und in Summe war es eine schöne Zeit mit vielen positiven persönlichen Erfahrungen. Diese wünsche ich auch allen Funktionärinnen, die bei dieser Wahl Verantwortung übernehmen.“
WAHL ZUR BEZIRKSBÄUERIN. Die ursprünglich aus Pfunds stammende Fließerin tritt im Oktober nicht mehr zur Wahl als Bezirksbäuerin an. Man solle ganz im Sinne der Modernität jüngeren Kandidatinnen den Vortritt lassen. Eine Spitzenkandidatin sei bereits in Aussicht, wer das ist, wollte die noch amtierende Bezirksbäuerin nicht verraten. Die Motivation ist bei Gertrud Denoth aber nach wie vor ungebrochen – für die bevorstehenden Wahlen konnten u.a. in Schnann und Fendels wieder Ortsbäuerinnen gefunden werden, wo in den letzten Jahren keine mehr zur Verfügung standen.
WAHL ZUR BEZIRKSBÄUERIN. Die ursprünglich aus Pfunds stammende Fließerin tritt im Oktober nicht mehr zur Wahl als Bezirksbäuerin an. Man solle ganz im Sinne der Modernität jüngeren Kandidatinnen den Vortritt lassen. Eine Spitzenkandidatin sei bereits in Aussicht, wer das ist, wollte die noch amtierende Bezirksbäuerin nicht verraten. Die Motivation ist bei Gertrud Denoth aber nach wie vor ungebrochen – für die bevorstehenden Wahlen konnten u.a. in Schnann und Fendels wieder Ortsbäuerinnen gefunden werden, wo in den letzten Jahren keine mehr zur Verfügung standen.
Attila Haidegger 




