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Sie sind unverzichtbar

Tagesmütter-JHV in Landeck

Obfrau Christine Hainz eröffnete die Jahreshauptversammlung des Vereins der Tagesmütter mit einer Dankesrede an ihre Mitarbeiterinnen. Seit nunmehr 35 Jahren ist Hainz in verantwortlicher Position, viele Jahre in erster Position, für ihr Herzens­projekt tätig.
25. November 2025 | von Alois Pircher
Sie sind unverzichtbar
Helena Schedl (Hort Prutz), Manuela Fink (Administration), GF Anne Tovmasov, Günther Stürz (Rechnungsprüfer), Christine Hainz (Obfrau), Yvonne Stoiser (Tagesmutter) und Sonja Schimpfößl (Tagesmutter; v. l.) RS-Foto: Pircher
Geschäftsführerin Mag. Anne Tov­masov konnte eine beeindruckende Arbeitsbilanz für das Jahr 2025 vorweisen. Im Jahresschnitt sind in den unterschiedlichen Einrichtungen ca. 50 Mitarbeiterinnen beschäftigt. Für den Personalaufwand werden 91,6% des Budgets, ca. 1,6 Mio. Euro, verwendet. Der Rest der Ausgaben verteilt sich auf Betriebsaufwand, Abschreibungen etc. Die Einnahmen betrugen 1.765.785,55 Euro. Der öffentliche Zuschuss (Land, Bund und Gemeinden) betrug 1.464.507 Euro, der Rest der Einnahmen sind die Beiträge der Eltern.

KINDERBETREUUNG. Das Wichtigste sind natürlich die Kinder, meinen die Obfrau und die Geschäftsführerin unisono. Im Schnitt werden beinahe 200 Kinder in den unterschiedlichsten Einrichtungen (Kinderkrippen und ein Kinderhort) in den Gemeinden Landeck (bis August 2026), St. Anton, Pians, See, Kappl, Prutz und Ried liebevoll betreut. Die Kleinen aus Flirsch, Pettneu, Schnann und Strengen werden von St. Anton mitbetreut. Der Verein übernimmt auch die Ferienbetreuung in St. Anton. Zusätzlich werden Kinder von sieben Tagesmüttern und zwei Gemeindetagesmüttern (ebenfalls Ferienbetreuung) betreut. Man kann mit Fug und Recht behaupten, die Kleinkinderbetreuung im Oberland ist vorbildlich für Tirol, ist Hainz überzeugt.

VORBILD PRUTZ. In Prutz wurde im vergangenen Jahr eine zweite Kinderkrippe eröffnet. Von Amtsleiter Christian Strigl und seinen Mitarbeitern bis zu Bgm. Heinz Kofler und seinem Gemeinderat, von allen Seiten bekommt man die notwendige Unterstützung. Auch von den anderen Gemeinden bekommt man stets die angeforderte Unterstützung, versichert Tovmasov.

IN LANDECK NICHT MEHR. In Landeck schließt der Verein seine Kinderkrippe. Lange Jahre im ehemaligen Gasthof Arlberg untergebracht, stellt die Stadtgemeinde ab Herbst 2026 neue Räumlichkeiten (ehemaliger Kindergarten Brixner Straße) für eine zweigruppige Kinderkrippe zur Verfügung. Für den Verein der Tagesmütter sind diese Räumlichkeiten suboptimal und daher bewarb man sich bei der Ausschreibung zur Führung der Krippe nicht. Somit beendet der Verein die Arbeit für die Kleinen in der Stadt Landeck nächs­ten Herbst. Bgm. Herbert Mayer bedankte sich im Gespräch mit der RUNDSCHAU für die jahrzehntelange Zusammenarbeit mit dem Verein der Tagesmütter und bedauerte, dass sich der Verein nicht um die Führung der Kinderkrippe beworben hat. Es werden derzeit die letzten finalen Verhandlungen mit dem neuen Betreiber geführt. Die neue Kinderkrippe wird auf jeden Fall im September 2026 eröffnet, so der Bürgermeister.
Mit dem Beschluss des Budgets für 2026 und der Entlastung des Vorstands für das Geschäftsjahr 2025 wurde die Jahreshauptversammlung von Obfrau Hainz beschlossen.

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