„Diamantene“ von Johann und Josefa Krißmer
20. Jänner 2026 | von
Daniel Haueis
Foto: aus dem Fotoarchiv von Georg Zobl
Diamantene Hochzeit von Johann und Josefa Krißmer. Vor ziemlich genau 96 Jahren, am 21.11.1929, feierte der frühere Bürgermeister von Angedair Johann Krißmer mit seiner Frau Josefa das diamantene Hochzeitsjubiläum. Damals gab es solche langjährigen Ehejubiläen eher selten. Johann Krißmer war als Kupferschmied bekannt und tätig, die Familie lebte und arbeitete in der Maisengasse am oberen Ende und genoss in Landeck sehr großes Ansehen. Der älteste Sohn (links vom Jubelpaar) war P. Dominikus Krißmer OCist, Zisterzienser-Ordenspriester des Stiftes Stams und Pfarrer in Huben, Ötztal. Der zweite Sohn, Hermann Krißmer, war Sparkassendirektor in Landeck und Obmann des Feuerwehrbezirksverbandes. Eine Tochter war die Witwe des Standschützenmajors Remigius Pankratz. Rechts vom Jubelpaar erkennt man Stadtpfarrer Dr. Josef Penz. Die anderen Personen sind namentlich nicht bekannt, gehören aber zweifelsfrei zur Familie. P. Dominikus Krißmer war nicht nur sehr geschätzter und beliebter Pfarrherr in Huben, er beteiligte sich auch aktiv am Widerstand gegen das NS-Regime im Zweiten Weltkrieg.
Im Buch von Michael Kain „So will ich zum Altar Gottes treten, zum Gott meiner Freude“ sind u.a. ausführliche Biografien aller 87 aus Landeck stammenden Priesterberufungen ab Beginn des 17. Jh.s bis heute enthalten. Das Buch ist zum Preis von 30 Euro beim Autor (michael.kain@maileurope.at) sowie in allen Landecker Pfarrbüros zu den Bürozeiten und in der Tyrolia Landeck erhältlich.
Foto: aus dem Fotoarchiv von Georg Zobl
Im Buch von Michael Kain „So will ich zum Altar Gottes treten, zum Gott meiner Freude“ sind u.a. ausführliche Biografien aller 87 aus Landeck stammenden Priesterberufungen ab Beginn des 17. Jh.s bis heute enthalten. Das Buch ist zum Preis von 30 Euro beim Autor (michael.kain@maileurope.at) sowie in allen Landecker Pfarrbüros zu den Bürozeiten und in der Tyrolia Landeck erhältlich.
Foto: aus dem Fotoarchiv von Georg Zobl