Ein Saitensprung der Extraklasse
Begegnung der LMS-Ensembles mit Giganten vom Barock bis zum Pop begeisterte
Die Landesmusikschule Reutte-Außerfern bewies beim Konzertabend der Streicher eindrucksvoll, auf welch hohem Niveau hier Musik gelehrt und in vielen Ensembles und Orchestern umgesetzt wird. Das bunte Konzertprogramm zeigte, dass die Streicher in jedem Genre zu Hause sind.
8. Juni 2026
Das Sinfonische Orchester der LMS Reutte mit über 40 Musikerinnen und Musikern unter der Leitung von Direktor Tobias Lämmle zeigte die hohe Qualität der Ausbildung an der Schule. Foto: Tobias Lämmle
Streichinstrumente bilden seit Jahrhunderten das Herzstück der Musikwelt. Die Violine und Viola lassen Töne emotional „singen“ wie kaum ein anderes Instrument. Das Cello beeindruckt mit seinem warmen, tiefen Klang, während der Kontrabass als sanfter Riese im Hintergrund den Herzschlag des Ensembles vorgibt und das rhythmische und harmonische Fundament liefert. Das Faszinierende an diesen Instrumenten ist ihre extreme Wandelbarkeit. Sie schaffen mühelos den Spagat zwischen den Epochen.
VON BAROCK BIS COLDPLAY. Die Musikpädagoginnen und -pädagogen mit ihren Schülerinnen und Schülern bewiesen beim jüngsten Streicherkonzert eindrucksvoll, zu welchen Leistungen sie fähig sind. Das Publikum wurde im bis auf den letzten Platz gefüllten Lina-Thyll-Saal von den vier Formationen mitgerissen. Die Formation 1, das Jugendstreichorchester unter der Leitung von Monika Alber, bestand aus 20 Kindern, die bisher noch wenig Konzerterfahrung haben. Für sie galt es, nach ein paar Jahren Unterricht in der LMS die ersten „Gehversuche“ im Orchester zu absolvieren. In erster Linie ging es nicht um Perfektion, sondern um Gemeinschaft sowie das schöne Gefühl, gemeinsam zu musizieren. Die Newcomer im Bereich Streichorchester gaben kürzere Stücke erfolgreich zum Besten. Das zweite Ensemble, die Cello-Minis unter der Leitung von Hannah Mittermayr, begeisterte das Publikum mit seinem schönen, hörbaren Instrument. Das Cello ist laut Dir. Lämmle generell ein Mangelinstrument, jedoch nicht in Reutte. Die LMS führt sogar ein Mini-Ensemble mit 8 Kindern, die kürzere Stücke vortragen. Es beeindruckte die Konzertbesucherinnen und -besucher mit Musik von K. + D. Blackwell sowie dem allseits bekannten Ohrwurm „What Shall We Do with a Drunken Sailor?“. Das Ensemble Cello-Fortgeschrittene – Formation 3 – bestand aus 14 erfahrenen Erwachsenen. Sie boten unter der Leitung von Iris Dirrhammer in ihrem 40-minütigen Auftritt eine ausgezeichnete Leistung und präsentierten eine breite Palette von Stücken über verschiedene Musikrichtungen hinweg bis hin zu Pop-Giganten wie z. B. Coldplay.
NACH DER PAUSE. Nach der Pause bestritt die Formation 4, das Sinfonische Orchester mit 30 Streichern – Besetzung Violine, Viola, Cello und Kontrabass – und 12 Bläsern (Oboe, Flöte, Klarinette, Fagott, Horn, Trompete) sowie einem Schlagwerk den zweiten Teil des Abends. Mit den Streichern als Basis, ideal ergänzt von den Holz- und Blechbläsern und der Energie des Schlagwerks, bildet das Sinfonische Orchester die Königsklasse. LMS-Direktor und Dirigent Tobias Lämmle hatte drei anspruchsvolle Stücke für seine fortgeschrittenen Schülerinnen und Schüler sowie für seine Lehrkräfte ausgesucht. Das zweite davon, aus einem Konzert für Klavier von Edi Giuliana, der mit ihm in Innsbruck gemeinsam studiert hatte, war ihm ein besonderes Anliegen. Als Solistin am Klavier brillierte dabei Sakura Broll. Das diesjährige Streicher-Konzert der LMS fesselte das Publikum zum Schulschluss und zeigte wieder einmal die hohe Qualität der Ausbildung in Reutte auf.
VON BAROCK BIS COLDPLAY. Die Musikpädagoginnen und -pädagogen mit ihren Schülerinnen und Schülern bewiesen beim jüngsten Streicherkonzert eindrucksvoll, zu welchen Leistungen sie fähig sind. Das Publikum wurde im bis auf den letzten Platz gefüllten Lina-Thyll-Saal von den vier Formationen mitgerissen. Die Formation 1, das Jugendstreichorchester unter der Leitung von Monika Alber, bestand aus 20 Kindern, die bisher noch wenig Konzerterfahrung haben. Für sie galt es, nach ein paar Jahren Unterricht in der LMS die ersten „Gehversuche“ im Orchester zu absolvieren. In erster Linie ging es nicht um Perfektion, sondern um Gemeinschaft sowie das schöne Gefühl, gemeinsam zu musizieren. Die Newcomer im Bereich Streichorchester gaben kürzere Stücke erfolgreich zum Besten. Das zweite Ensemble, die Cello-Minis unter der Leitung von Hannah Mittermayr, begeisterte das Publikum mit seinem schönen, hörbaren Instrument. Das Cello ist laut Dir. Lämmle generell ein Mangelinstrument, jedoch nicht in Reutte. Die LMS führt sogar ein Mini-Ensemble mit 8 Kindern, die kürzere Stücke vortragen. Es beeindruckte die Konzertbesucherinnen und -besucher mit Musik von K. + D. Blackwell sowie dem allseits bekannten Ohrwurm „What Shall We Do with a Drunken Sailor?“. Das Ensemble Cello-Fortgeschrittene – Formation 3 – bestand aus 14 erfahrenen Erwachsenen. Sie boten unter der Leitung von Iris Dirrhammer in ihrem 40-minütigen Auftritt eine ausgezeichnete Leistung und präsentierten eine breite Palette von Stücken über verschiedene Musikrichtungen hinweg bis hin zu Pop-Giganten wie z. B. Coldplay.
NACH DER PAUSE. Nach der Pause bestritt die Formation 4, das Sinfonische Orchester mit 30 Streichern – Besetzung Violine, Viola, Cello und Kontrabass – und 12 Bläsern (Oboe, Flöte, Klarinette, Fagott, Horn, Trompete) sowie einem Schlagwerk den zweiten Teil des Abends. Mit den Streichern als Basis, ideal ergänzt von den Holz- und Blechbläsern und der Energie des Schlagwerks, bildet das Sinfonische Orchester die Königsklasse. LMS-Direktor und Dirigent Tobias Lämmle hatte drei anspruchsvolle Stücke für seine fortgeschrittenen Schülerinnen und Schüler sowie für seine Lehrkräfte ausgesucht. Das zweite davon, aus einem Konzert für Klavier von Edi Giuliana, der mit ihm in Innsbruck gemeinsam studiert hatte, war ihm ein besonderes Anliegen. Als Solistin am Klavier brillierte dabei Sakura Broll. Das diesjährige Streicher-Konzert der LMS fesselte das Publikum zum Schulschluss und zeigte wieder einmal die hohe Qualität der Ausbildung in Reutte auf.
Johannes Pirchner 




