Franz von Assisi – Leben und Kultur
Ein Heiliger, der bis heute berührt
Anlässlich des 800. Todestages beleuchtete Klaus Wankmiller das bewegte Leben des Ordensgründers Franz von Assisi und seine Spuren im Außerfern. Seine Liebe zur Natur und zu den Tieren, sein radikaler Verzicht auf Besitz und der berühmte Sonnengesang machen ihn bis heute zu einer faszinierenden Persönlichkeit.
Sonja Kofelenz
19. Oktober 2026
Klaus Wankmiller zeigt auf die Stelle im Bild der 13 Nothelfer, an der der Heilige Franz von Assisi dargestellt ist. Das Bild hängt im Museum im Grünen Haus.
In seinem gut besuchten Vortrag im Museum im Grünen Haus nahm Klaus Wankmiller das Publikum mit auf eine Reise durch das Leben des Heiligen und die Geschichte der Franziskaner.
Vom wohlhabenden Kaufmannssohn zum Gründer eines Bettelordens. Franziskus wurde um 1181 in Umbrien als Sohn eines wohlhabenden Kaufmanns geboren. Zunächst führte er ein unbeschwertes Leben. Krieg, Gefangenschaft und eine tiefgreifende innere Wandlung veränderten jedoch seine Sicht auf die Welt. Er entsagte seinem bisherigen Leben, verzichtete auf Besitz und stellte sich ganz in den Dienst Gottes. Immer mehr Menschen schlossen sich dem Wanderprediger an. So entstand der Franziskanerorden, der 1215 die päpstliche Anerkennung erhielt. Auch die erste Weihnachtskrippe geht auf eine Idee des Heiligen zurück. Zahlreiche Legenden erzählen von seiner besonderen Verbundenheit mit Tieren und der Schöpfung. Sein bekanntestes Werk, der „Sonnengesang“, ist bis heute lebendig und wurde vielfach vertont.
Franziskanische Spuren im Außerfern. Wie Wankmiller aufzeigte, prägten die Franziskaner über Jahrhunderte hinweg das Außerfern sowie den benachbarten Füssener Raum. In Reutte wurde im Jahr 1628 der Grundstein für das Franziskanerkloster gelegt. Das Kloster erfuhr mehrere Brände und Umbauten. Mit dem Wegzug der Ordensbrüder im Jahr 2013 endete ihre Präsenz. Dennoch erinnern verschiedene Darstellungen an die Heiligen: eine Figur in der St. Anna-Kirche und ein Gemälde im Museum im Grünen Haus. Obmann Ernst Hornstein lenkte den Blick auch auf ein besonderes Kunstwerk im nun öffentlich zugänglichen Klostergarten: ein rund 200 m2 großes Bild, das den Sonnengesang darstellt. Es ist durch Witterungseinflüsse stark beschädigt und muss dringend renoviert werden.
Vom wohlhabenden Kaufmannssohn zum Gründer eines Bettelordens. Franziskus wurde um 1181 in Umbrien als Sohn eines wohlhabenden Kaufmanns geboren. Zunächst führte er ein unbeschwertes Leben. Krieg, Gefangenschaft und eine tiefgreifende innere Wandlung veränderten jedoch seine Sicht auf die Welt. Er entsagte seinem bisherigen Leben, verzichtete auf Besitz und stellte sich ganz in den Dienst Gottes. Immer mehr Menschen schlossen sich dem Wanderprediger an. So entstand der Franziskanerorden, der 1215 die päpstliche Anerkennung erhielt. Auch die erste Weihnachtskrippe geht auf eine Idee des Heiligen zurück. Zahlreiche Legenden erzählen von seiner besonderen Verbundenheit mit Tieren und der Schöpfung. Sein bekanntestes Werk, der „Sonnengesang“, ist bis heute lebendig und wurde vielfach vertont.
Franziskanische Spuren im Außerfern. Wie Wankmiller aufzeigte, prägten die Franziskaner über Jahrhunderte hinweg das Außerfern sowie den benachbarten Füssener Raum. In Reutte wurde im Jahr 1628 der Grundstein für das Franziskanerkloster gelegt. Das Kloster erfuhr mehrere Brände und Umbauten. Mit dem Wegzug der Ordensbrüder im Jahr 2013 endete ihre Präsenz. Dennoch erinnern verschiedene Darstellungen an die Heiligen: eine Figur in der St. Anna-Kirche und ein Gemälde im Museum im Grünen Haus. Obmann Ernst Hornstein lenkte den Blick auch auf ein besonderes Kunstwerk im nun öffentlich zugänglichen Klostergarten: ein rund 200 m2 großes Bild, das den Sonnengesang darstellt. Es ist durch Witterungseinflüsse stark beschädigt und muss dringend renoviert werden.






