Erste Hilfe & Psyche im Fokus
Lehrpersonen der HAK, HLW und HTL Reutte absolvieren Fortbildung zu psychischer Gesundheit bei Jugendlichen
12. März 2026 | von
Johannes Pirchner
Die Lehrpersonen von HAK, HLW und HTL bildeten sich weiter.
Foto: HAK Reutte
Foto: HAK Reutte
Psychische Erkrankungen bei Jugendlichen sind längst ein zentrales Thema im Schulalltag. Umso wichtiger ist es, dass Lehrpersonen Warnsignale frühzeitig erkennen und angemessen reagieren können.
WICHTIGES WISSEN. Im Rahmen der Fortbildung setzten sich die Pädagoginnen und Pädagogen intensiv mit einem sensiblen und hochaktuellen Themenfeld auseinander. Behandelt wurden unter anderem Depressionen, Angststörungen, Essstörungen, Psychosen sowie Substanzabhängigkeit und Verhaltenssüchte. Darüber hinaus standen auch Themen wie LGBTQIA+-Aufklärung, Suizidprävention, selbstverletzendes Verhalten sowie medikamentöse und nicht-medikamentöse Behandlungsmöglichkeiten auf dem Programm.
PRAKTISCHE ÜBUNGEN. Neben theoretischem Wissen lag ein besonderer Schwerpunkt auf der praktischen Umsetzung. In Rollenspielen wurden konkrete Situationen trainiert, Gesprächsführung geübt und Handlungssicherheit im Umgang mit betroffenen Jugendlichen gestärkt. Gerade weil es an den Schulen derzeit keine Schulpsychologin oder keinen Schulpsychologen direkt im Schulgebäude gibt, kommt der Qualifizierung der Lehrpersonen besondere Bedeutung zu. Sie sind im Schulalltag oft die ersten Ansprechpersonen und nehmen Veränderungen im Verhalten oder Leistungsabfälle unmittelbar wahr.
ZERTIFIKAT ERHALTEN. Nach einer abschließenden Prüfung erhielten alle Teilnehmenden das Zertifikat „Ersthelfer:in für die Seele Jugendlicher“. Finanziell unterstützt wurde das Projekt von Lehrer/innen-Gesundheit Tirol. Direktor Werner Hohenrainer bedankt sich ausdrücklich für das Engagement der Lehrpersonen und betont die Notwendigkeit einer schulpsychologischen Betreuung direkt am Standort. „Im Vergleich zu anderen Oberstufenschulen im Bezirk sind unsere Schülerinnen und Schüler derzeit deutlich benachteiligt – ein Umstand, der auch im Leserbrief der Schülervertretung klar zum Ausdruck gebracht wurde.“ Die RUNDSCHAU berichtete. Die Initiative gilt als wichtiger Schritt, um Jugendliche in schwierigen Lebensphasen besser begleiten zu können. An der größten Oberstufenschule im Bezirk lernen rund 410 Schülerinnen und Schüler, unterrichtet von etwa 70 Lehrpersonen.
WICHTIGES WISSEN. Im Rahmen der Fortbildung setzten sich die Pädagoginnen und Pädagogen intensiv mit einem sensiblen und hochaktuellen Themenfeld auseinander. Behandelt wurden unter anderem Depressionen, Angststörungen, Essstörungen, Psychosen sowie Substanzabhängigkeit und Verhaltenssüchte. Darüber hinaus standen auch Themen wie LGBTQIA+-Aufklärung, Suizidprävention, selbstverletzendes Verhalten sowie medikamentöse und nicht-medikamentöse Behandlungsmöglichkeiten auf dem Programm.
PRAKTISCHE ÜBUNGEN. Neben theoretischem Wissen lag ein besonderer Schwerpunkt auf der praktischen Umsetzung. In Rollenspielen wurden konkrete Situationen trainiert, Gesprächsführung geübt und Handlungssicherheit im Umgang mit betroffenen Jugendlichen gestärkt. Gerade weil es an den Schulen derzeit keine Schulpsychologin oder keinen Schulpsychologen direkt im Schulgebäude gibt, kommt der Qualifizierung der Lehrpersonen besondere Bedeutung zu. Sie sind im Schulalltag oft die ersten Ansprechpersonen und nehmen Veränderungen im Verhalten oder Leistungsabfälle unmittelbar wahr.
ZERTIFIKAT ERHALTEN. Nach einer abschließenden Prüfung erhielten alle Teilnehmenden das Zertifikat „Ersthelfer:in für die Seele Jugendlicher“. Finanziell unterstützt wurde das Projekt von Lehrer/innen-Gesundheit Tirol. Direktor Werner Hohenrainer bedankt sich ausdrücklich für das Engagement der Lehrpersonen und betont die Notwendigkeit einer schulpsychologischen Betreuung direkt am Standort. „Im Vergleich zu anderen Oberstufenschulen im Bezirk sind unsere Schülerinnen und Schüler derzeit deutlich benachteiligt – ein Umstand, der auch im Leserbrief der Schülervertretung klar zum Ausdruck gebracht wurde.“ Die RUNDSCHAU berichtete. Die Initiative gilt als wichtiger Schritt, um Jugendliche in schwierigen Lebensphasen besser begleiten zu können. An der größten Oberstufenschule im Bezirk lernen rund 410 Schülerinnen und Schüler, unterrichtet von etwa 70 Lehrpersonen.