Leistbares Wohnen für Breitenwang
Neue Heimat Tirol startet Bau von zwölf Mietwohnungen – Fertigstellung bis Ende 2026 geplant
Mit dem symbolischen Spatenstich wurde am 17. Juli in Breitenwang der Baubeginn für eine Wohnanlage der NHT eingeleitet. Dort entstehen bis Ende 2026 insgesamt zwölf Mietwohnungen nach modernstem Energiestandard. Die Projektkosten belaufen sich auf rund drei Millionen Euro.
Johannes Pirchner
21. Juli 2025
Bauleiter Tobias Baumann, Vizebgm. Markus Obergschwandtner, BM Hanspeter Wagner, NR Margreth Falkner, NHT-GF Johannes Tratter, Architekt Erwin Frick sowie die GV Nina Scheucher und Markus Rudigier (v. l.) geben den Startschuss für ein neues Bauvorhaben in der Gemeinde Breitenwang.Foto: NHT/Oss
Die Gemeinde Breitenwang hat in den letzten Jahren spürbaren Zuzug und wachsenden Wohnraumbedarf erlebt. Breitenwangs Bürgermeister Hanspeter Wagner sieht die Gemeinde in einer besonderen Verantwortung: „Uns ist es wichtig, dass junge wie auch ältere Menschen, die hier aufgewachsen sind, eine Perspektive für leistbares Wohnen in ihrer Heimatgemeinde erhalten.“ Die neue Wohnanlage wird im Nahbereich des Widums und der Pfarrkirche errichtet und umfasst drei Zwei- sowie neun Dreizimmerwohnungen. Zusätzlich entstehen 14 Pkw-Abstellplätze, darunter auch fünf Carports.
LANGE KOOPERATION. Ebenso blickte Wagner auf eine lange Zusammenarbeit mit der NHT zurück: „Schon in der letzten Gemeinderatsperiode wollten wir das Projekt angehen, aber es kam zu Verzögerungen. Jetzt ist es uns gemeinsam mit der NHT gelungen.“ Das neue Gebäude entsteht an jener Stelle, wo einst ein Wohnhaus aus den 1940er-Jahren stand – errichtet zur Zeit des Wiederaufbaus nach dem Krieg für Familien, die auf neuen Wohnraum angewiesen waren. „Dieses Stück Geschichte wird hier neu interpretiert – wieder für Familien und Menschen mit starkem Bezug zur Gemeinde, die leistbaren Wohnraum benötigen“, so Wagner.
ENERGIEEFFIZIENT UND ZWECKMÄSSIG. Die Planung stammt vom Silzer Architekten Erwin Frick. Gebaut wird im Passivhausstandard mit Luft-Wasser-Wärmepumpe, Photovoltaikanlage und Fußbodenheizung. „Die Wohnqualität ist hoch, der Energieverbrauch minimal – das entspricht dem Anspruch der NHT, nachhaltig und zukunftsfähig zu bauen“, betont Geschäftsführer Johannes Tratter. Tirol sei österreichweit Vorreiter in dieser Bauweise.
STARKE PARTNER FÜR DAS AUSSERFERN. Der Baustart in Breitenwang folgt nur wenige Monate nach dem Projektbeginn in Ehrwald. Seit 2023 wurden allein im Außerfern über 60 neue Wohnungen realisiert. „Das Außerfern ist kein Randgebiet – wir investieren gezielt dort, wo Menschen Wohnraum brauchen“, so Tratter. Die kleine Wohnanlage am Königsweg sei ein Beispiel für gelungene Regionalentwicklung.
FÜR RÜCKKEHR UND VERBLEIB. Ein zentrales Anliegen der Gemeinde ist es, ehemaligen Breitenwangerinnen und Breitenwangern die Rückkehr zu erleichtern. Einige Mieter, die vorübergehend umgesiedelt wurden, erhalten Mietvorrecht. Der Bedarf ist hoch – über 20 Wohnungsansuchen liegen bereits vor. „Wir wollen, dass junge Menschen hierbleiben oder zurückkehren können“, so Wagner. Die Gemeinde verfolgt eine Strategie, alle fünf bis zehn Jahre neue Wohnprojekte zu realisieren – angepasst an das Wachstum und die Struktur des Ortes.
DAS ERSTE MAL. NR Margreth Falkner überbrachte beim Spatenstich die Grüße von Landeshauptmann Anton Mattle und feierte dabei eine persönliche Premiere: Es war ihr erster offizieller Spatenstich. „Ich freue mich sehr, dass ich heute hier sein darf. Für mich geht es dabei nicht um Beton oder Technik – sondern um das, was Wohnraum den Menschen gibt: Sicherheit, Zukunft, Heimat“, so Falkner. Mit einem Augenzwinkern erinnerte sie sich an einen politischen Ratschlag: „Man hat mir gesagt: Dirigier nie eine Musikkapelle und meide Spatenstiche, vom Bauen verstehst du nichts!“ Und dennoch, so Falkner weiter, sei es ihr wichtig gewesen, persönlich zu kommen, denn dieses Projekt zeige, was Politik bewirken könne, wenn alle Ebenen zusammenarbeiten. Leistbarer Wohnraum sei heute keine Selbstverständlichkeit mehr. Umso bedeutender sei es, wenn es gelinge, solche Vorhaben in die Realität umzusetzen. „Hier entstehen nicht nur Wohnungen, hier entstehen Perspektiven“, sagte sie. Auch LH Anton Mattle verfolge die Entwicklungen im Wohnbau mit großem Interesse. Seine Grüße überbrachte Falkner mit dem Hinweis, dass Projekte wie jenes in Breitenwang für ihn ein klares Signal seien, „dass verantwortungsvolle Politik vor Ort ankommt – und konkrete Lebensqualität schafft“.
LANGE KOOPERATION. Ebenso blickte Wagner auf eine lange Zusammenarbeit mit der NHT zurück: „Schon in der letzten Gemeinderatsperiode wollten wir das Projekt angehen, aber es kam zu Verzögerungen. Jetzt ist es uns gemeinsam mit der NHT gelungen.“ Das neue Gebäude entsteht an jener Stelle, wo einst ein Wohnhaus aus den 1940er-Jahren stand – errichtet zur Zeit des Wiederaufbaus nach dem Krieg für Familien, die auf neuen Wohnraum angewiesen waren. „Dieses Stück Geschichte wird hier neu interpretiert – wieder für Familien und Menschen mit starkem Bezug zur Gemeinde, die leistbaren Wohnraum benötigen“, so Wagner.
ENERGIEEFFIZIENT UND ZWECKMÄSSIG. Die Planung stammt vom Silzer Architekten Erwin Frick. Gebaut wird im Passivhausstandard mit Luft-Wasser-Wärmepumpe, Photovoltaikanlage und Fußbodenheizung. „Die Wohnqualität ist hoch, der Energieverbrauch minimal – das entspricht dem Anspruch der NHT, nachhaltig und zukunftsfähig zu bauen“, betont Geschäftsführer Johannes Tratter. Tirol sei österreichweit Vorreiter in dieser Bauweise.
STARKE PARTNER FÜR DAS AUSSERFERN. Der Baustart in Breitenwang folgt nur wenige Monate nach dem Projektbeginn in Ehrwald. Seit 2023 wurden allein im Außerfern über 60 neue Wohnungen realisiert. „Das Außerfern ist kein Randgebiet – wir investieren gezielt dort, wo Menschen Wohnraum brauchen“, so Tratter. Die kleine Wohnanlage am Königsweg sei ein Beispiel für gelungene Regionalentwicklung.
FÜR RÜCKKEHR UND VERBLEIB. Ein zentrales Anliegen der Gemeinde ist es, ehemaligen Breitenwangerinnen und Breitenwangern die Rückkehr zu erleichtern. Einige Mieter, die vorübergehend umgesiedelt wurden, erhalten Mietvorrecht. Der Bedarf ist hoch – über 20 Wohnungsansuchen liegen bereits vor. „Wir wollen, dass junge Menschen hierbleiben oder zurückkehren können“, so Wagner. Die Gemeinde verfolgt eine Strategie, alle fünf bis zehn Jahre neue Wohnprojekte zu realisieren – angepasst an das Wachstum und die Struktur des Ortes.
DAS ERSTE MAL. NR Margreth Falkner überbrachte beim Spatenstich die Grüße von Landeshauptmann Anton Mattle und feierte dabei eine persönliche Premiere: Es war ihr erster offizieller Spatenstich. „Ich freue mich sehr, dass ich heute hier sein darf. Für mich geht es dabei nicht um Beton oder Technik – sondern um das, was Wohnraum den Menschen gibt: Sicherheit, Zukunft, Heimat“, so Falkner. Mit einem Augenzwinkern erinnerte sie sich an einen politischen Ratschlag: „Man hat mir gesagt: Dirigier nie eine Musikkapelle und meide Spatenstiche, vom Bauen verstehst du nichts!“ Und dennoch, so Falkner weiter, sei es ihr wichtig gewesen, persönlich zu kommen, denn dieses Projekt zeige, was Politik bewirken könne, wenn alle Ebenen zusammenarbeiten. Leistbarer Wohnraum sei heute keine Selbstverständlichkeit mehr. Umso bedeutender sei es, wenn es gelinge, solche Vorhaben in die Realität umzusetzen. „Hier entstehen nicht nur Wohnungen, hier entstehen Perspektiven“, sagte sie. Auch LH Anton Mattle verfolge die Entwicklungen im Wohnbau mit großem Interesse. Seine Grüße überbrachte Falkner mit dem Hinweis, dass Projekte wie jenes in Breitenwang für ihn ein klares Signal seien, „dass verantwortungsvolle Politik vor Ort ankommt – und konkrete Lebensqualität schafft“.





