Viermal „Ausgezeichnet!“
Außerferner Tourismusverbände erhielten wichtige Österreichische Auszeichnung
Die vier Tiroler Tourismusverbände Außerfern – Tiroler Zugspitz Arena, Lechtal Tourismus, Tannheimer Tal und Naturparkregion Reutte – wurden im Oktober mit dem Österreichischen Umweltzeichen für Tourismusdestinationen ausgezeichnet. Damit setzen sie auf einen österreichweit einheitlichen Rahmen, der die ökologische, soziale und wirtschaftliche Entwicklung der Regionen berücksichtigt.
Sabine Schretter
19. Oktober 2026
Michael Kohler (GF Lechtal Tourismus), Eva-Maria Weinfurtner (Interims-GF TVB Tannheimer Tal), Ronald Petrini (GF Naturparkregion Reutte), Martina Heim (Nachhaltigkeitskoordinatorin) und Björn Scherer (GF TVB Tiroler Zugspitz Arena) (v. l.) freuen sich über das Österreichische Umweltzeichen für Tourismusdestinationen. Foto: TVB Naturparkregion Reutte/Lea Zotz
Das Österreichische Umweltzeichen für Tourismusdestinationen betrachtet Nachhaltigkeit ganzheitlich und umfasst sechs Themenfelder: Management, Sozioökonomie, Umwelt- und Klimaschutz, Biodiversität und Natur- und Landschaftsschutz sowie Mobilität und Kultur. Der Kriterienkatalog umfasst 119 Anforderungen. 63 davon müssen erfüllt werden. Für eine Erstzertifizierung müssen darüber hinaus noch weitere Kriterien umgesetzt werden. „Das Österreichische Umweltzeichen schafft eine hohe Qualität im Tourismus. Gleichzeitig werden bestehende Leistungen sichtbar und zeigen, in welchen Bereichen sich Tourismusdestinationen noch weiterentwickeln können. Damit stellen wir unsere Regionen langfristig resilienter und zukunftsfähiger auf“, erklärt Martina Heim, Nachhaltigkeitskoordinatorin der vier ausgezeichneten Tourismusverbände“, erklärt Martina Heim, Nachhaltigkeitskoordinatorin der vier ausgezeichneten Tourismusverbände.
Langfristiger Auftrag. „Mit dem Österreichischen Umweltzeichen setzen die Tiroler Tourismusregionen einen wichtigen Schritt für eine nachhaltige und zukunftsorientierte Entwicklung des heimischen Tourismus. Ich gratuliere allen Beteiligten herzlich zu dieser Entscheidung“, betont Bundesumweltminister Norbert Totschnig. Das Umweltzeichen gilt ab der Verleihung vier Jahre. Die Zertifizierung ist somit als längerfristiger Entwicklungs- und Prüfprozess angelegt. Für eine Verlängerung müssen die Nachhaltigkeitsmaßnahmen weiterentwickelt und erneut im Rahmen eines vollständigen Audits überprüft werden. Für die vier Tourismusverbände steht dabei der Anspruch im Mittelpunkt, Tourismus im Einklang mit Natur, Kultur und den Menschen vor Ort zu gestalten.
36 Gemeinden, vier Tourismusverbände, ein gemeinsamer Weg. Die vier Tourismusverbände kooperieren bereits seit mehreren Jahren in verschiedenen Projekten. Auch die Zertifizierung wurde von Beginn an von allen vier Verbänden getragen. Durch eine gemeinsame Nachhaltigkeitskoordination werden die Aktivitäten gebündelt und es wird ermöglicht, Wissen, Erfahrungen und bereits bewährte Maßnahmen zwischen den Verbänden auszutauschen. Vor dem offiziellen Prozessstart im November 2024 wurde eine umfassende Bestandsaufnahme durchgeführt. Dabei wurde erhoben, welche Kriterien bereits erfüllt wurden und in welchen Bereichen noch Handlungsbedarf bestand. In die Vorbereitung und Umsetzung waren neben den vier Tourismusverbänden unter anderem 36 Gemeinden, die Regionalentwicklung Außerfern, das KEM- und KLAR!-Management, der Naturpark Tiroler Lech sowie weitere regionale Partner:innen und Behörden eingebunden. „Dadurch ist ein gemeinsames Verständnis dafür entstanden, dass nachhaltiges Handeln keine Einzelaufgabe ist, sondern in sämtlichen Bereichen innerhalb und außerhalb unserer Organisation eine Rolle spielt“, so Heim. Auf Basis der Bestandsaufnahme und der Workshops wurden Informationen für Gäste, Partnerbetriebe und Vermieter:innen optimiert, Maßnahmen zur Bewusstseinsbildung vorbereitet und Gästeumfragen zur Erhebung von Kennzahlen durchgeführt. Weitere Schritte betrafen die Ausrichtung von Veranstaltungen nach Green-Event-Kriterien, den Einsatz regionaler und fair gehandelter Materialien, die Digitalisierung sowie barrierefreie und mobilitätsfreundliche Angebote.
Langfristiger Auftrag. „Mit dem Österreichischen Umweltzeichen setzen die Tiroler Tourismusregionen einen wichtigen Schritt für eine nachhaltige und zukunftsorientierte Entwicklung des heimischen Tourismus. Ich gratuliere allen Beteiligten herzlich zu dieser Entscheidung“, betont Bundesumweltminister Norbert Totschnig. Das Umweltzeichen gilt ab der Verleihung vier Jahre. Die Zertifizierung ist somit als längerfristiger Entwicklungs- und Prüfprozess angelegt. Für eine Verlängerung müssen die Nachhaltigkeitsmaßnahmen weiterentwickelt und erneut im Rahmen eines vollständigen Audits überprüft werden. Für die vier Tourismusverbände steht dabei der Anspruch im Mittelpunkt, Tourismus im Einklang mit Natur, Kultur und den Menschen vor Ort zu gestalten.
36 Gemeinden, vier Tourismusverbände, ein gemeinsamer Weg. Die vier Tourismusverbände kooperieren bereits seit mehreren Jahren in verschiedenen Projekten. Auch die Zertifizierung wurde von Beginn an von allen vier Verbänden getragen. Durch eine gemeinsame Nachhaltigkeitskoordination werden die Aktivitäten gebündelt und es wird ermöglicht, Wissen, Erfahrungen und bereits bewährte Maßnahmen zwischen den Verbänden auszutauschen. Vor dem offiziellen Prozessstart im November 2024 wurde eine umfassende Bestandsaufnahme durchgeführt. Dabei wurde erhoben, welche Kriterien bereits erfüllt wurden und in welchen Bereichen noch Handlungsbedarf bestand. In die Vorbereitung und Umsetzung waren neben den vier Tourismusverbänden unter anderem 36 Gemeinden, die Regionalentwicklung Außerfern, das KEM- und KLAR!-Management, der Naturpark Tiroler Lech sowie weitere regionale Partner:innen und Behörden eingebunden. „Dadurch ist ein gemeinsames Verständnis dafür entstanden, dass nachhaltiges Handeln keine Einzelaufgabe ist, sondern in sämtlichen Bereichen innerhalb und außerhalb unserer Organisation eine Rolle spielt“, so Heim. Auf Basis der Bestandsaufnahme und der Workshops wurden Informationen für Gäste, Partnerbetriebe und Vermieter:innen optimiert, Maßnahmen zur Bewusstseinsbildung vorbereitet und Gästeumfragen zur Erhebung von Kennzahlen durchgeführt. Weitere Schritte betrafen die Ausrichtung von Veranstaltungen nach Green-Event-Kriterien, den Einsatz regionaler und fair gehandelter Materialien, die Digitalisierung sowie barrierefreie und mobilitätsfreundliche Angebote.





