Wenn das Netz belastet
BRG Reutte startet neue Social-Media-Sprechstunde
Das BRG Reutte bietet ab sofort eine Social-Media-Sprechstunde für Schüler, Lehrkräfte und Eltern an. Als eine von sechs allgemeinbildenden höheren Schulen in Tirol beteiligt sich die Schule an einem Pilotprojekt der Bildungsdirektion Tirol. Ziel ist es, bei Problemen im digitalen Raum frühzeitig Unterstützung anzubieten
13. Oktober 2026
Das BRG Reutte setzt ein Zeichen gegen Mobbing. Foto: BRG Reutte
Soziale Netzwerke wie Instagram, TikTok oder Snapchat gehören zum Alltag vieler Jugendlicher. Neben zahlreichen Möglichkeiten bringen sie auch Risiken mit sich. Betroffene wissen oft nicht, an wen sie sich wenden können. Cybermobbing, Sexting, Cybergrooming, extremistische Inhalte und problematische Bildschirmzeiten zählen zu den Themen der neuen Sprechstunde. In vertraulichen Gesprächen können Fragen geklärt und gemeinsam Lösungen gesucht werden. „Wir wollen Probleme nicht erst dann wahrnehmen, wenn sie eskalieren“, betont Direktor Christian Meßmer. Anja Reinstadler begleitet das Angebot am BRG Reutte. „Oft beginnt Hilfe mit einem einzigen Gespräch“, erklärt sie. Die Sprechstunde findet jeden Dienstag in der zweiten Schulstunde statt. Zusätzlich können individuelle Termine vereinbart werden. Gespräche sind sowohl persönlich in der Schule als auch online möglich. Mit dem neuen Angebot stärkt das BRG Reutte die Prävention und Medienkompetenz. Jugendliche sollen bei digitalen Problemen unkompliziert Hilfe erhalten, bevor sich schwierige Situationen verschärfen. Weitere Informationen und Kontaktmöglichkeiten gibt es unter brg-reutte.tsn.at.
Johannes Pirchner





