Willkommen in der Zukunft
Der Campus Technik Reutte bot einen tollen Einblick, lud zu Workshops und einer offenen Abendveranstaltung ein
27. Oktober 2025 | von
Bruno Dengg
Technik zum Angreifen. Der dritte Jahrgang der HTL präsentierte 3D-Druck, AutoCAD und Elektronik. RS-Fotos: Dengg
Automatisierung, Digitalisierung, Informationstechnologie, Robotik, Industrie 4.0, Data Science und KI sind die großen Zukunftsthemen, die nicht nur unsere Arbeits- und Berufswelt, sondern auch künftig unseren Alltag maßgeblich verändern und mitbestimmen werden. Der digitale Wandel ist ungebrochen und das Außerfern mitten drin.
TECH DAY. Beim Tag der Technik konnten die Schülerinnen und Schüler der verschiedenen Ausbildungen ihre interessanten technischen Projekte den Besucherinnen und Besuchern vorstellen und diese umfassend informieren. Workshops sowie eine für alle offene Abendveranstaltung zum Thema KI und deren Auswirkungen auf die Arbeitswelt Technik rundeten den spannenden Tag ab.
NEWS BEI DER PRESSEKONFERENZ. Hausherr und Bezirksobmann Christian Strigl eröffnete die Gesprächsrunde, bei der jeder Stakeholder Neues bzw. aktuelle Informationen parat hatte. Die Elektroakademie, so erklärte Mario Kien, hat vielfältige Aufgaben zu bewältigen. Dazu gehören u. a. die Ausbildung zum Betriebs-elektriker im zweiten Bildungsweg sowie die Fortbildung. Weiters werden Lehrlinge auf ihre LAP im Theorieteil bestens vorbereitet, da der betriebliche Alltag diesen wünschenswerten Zustand nicht immer ermöglicht. Die hervorragenden Prüfungsergebnisse bestätigen den Erfolg. Zudem werden Spezialkurse, wie z.B . Smart-Home-Programmierung angeboten. Werner Hohenrainer, Direktor der HTL Reutte, berichtete, dass im Juni heurigen Jahres die ersten Schulabgänger großartige Leistungen bei ihrer Reife- und Diplomprüfung zeigten. Alle bestanden diese, somit konnte bereits beim ersten Durchlauf der inzwischen selbstständigen HTL die weiße Fahne gehisst werden. Derzeit besuchen 131 Schülerinnen und Schüler, davon 19 technikaffine Mädchen die Ausbildung. Er freute sich, dass mit einem kompletten Lehrerteam ins neue Schuljahr gestartet werden konnte und erwähnte die hervorragende Zusammenarbeit mit der heimischen Wirtschaft sowohl in Bezug auf Themen für Diplomarbeiten als auch bei der Bereitstellung von Praxisplätzen. Das Werkhaus in Reutte steht jedem offen. Ein besonderes Anliegen, so berichtete Sandra Bischof, sei es, schon bei den ganz Kleinen die Neugierde für Technik zu wecken um gut für die Zukunft gerüstet zu sein. In Kooperation mit dem Projektträger REA ist das Werkhaus Teil der MINT-Region Außerfern. Gemeinsam werden Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik im Schulalltag erlebbar gemacht. Für zwei Jahre stellt das Werkhaus seinen MINTICUS-Unterricht allen Schulen kostenlos zur Verfügung, sei es vor Ort oder mobil. Franz Pohler, Direktor des IKA, berichtete, dass das Technische Lernen von Erwachsenen sehr gut angenommen würde und jedes Jahr ca. 15 Personen den Aufbaulehrgang in den Schwerpunkten Mechatronik, Robotik, KI u. a. besuchen. Die Herausforderungen in seinem Bereich seien die unterschiedlichen Lerngruppen, die Organisation und Didaktik, die Lehrenden und Lernenden viel abverlangen. Seiner Meinung nach sei die Region Reutte sehr gut aufgestellt, durch den Campus Technik denken alle gemeinsam und nicht gegeneinander. Johannes Schießl von der REA lobte die Verzahnung zwischen Schulen und Betrieben im Bezirk mit dem Ziel, dem permanenten Arbeitskräftemangel entgegenzuwirken. MINT sei für das Außerfern elementar, denn der Bezirk ist vom Schwerpunkt her technikorientiert.
DER CAMPUS TECHNIK REUTTE … steht für Vernetzung in Aus- und Weiterbildung, Kooperation mit der heimischen Industrie und Wirtschaft, Nutzung von Synergien in der Ausstattung, für kompetente technische Aus- und Fortbildung junger Leute zu wertvollen Fachkräften.
NAHE ZUKUNFT. Christian Strigl sieht abschließend in der Geschlossenheit von schulischer und beruflicher Ausbildung die Stärke des Bezirks. Auch seiner Meinung nach sei man gut aufgestellt, jedoch fehle nach wie vor eine Unterbringungsmöglichkeit d. h. ein „Schülerheim“. Er gab seiner Hoffnung Ausdruck, dass dies so schnell wie möglich realisiert wird. Insgesamt war der TECH DAY eine toll organisierte Veranstaltung, nur schade, dass ganz wenige Schulen vor Ort waren, um dieses Angebot anzunehmen, zumal der Termin – letzter Schultag vor Beginn der Herbstferien – nicht geeigneter hätte sein können.
TECH DAY. Beim Tag der Technik konnten die Schülerinnen und Schüler der verschiedenen Ausbildungen ihre interessanten technischen Projekte den Besucherinnen und Besuchern vorstellen und diese umfassend informieren. Workshops sowie eine für alle offene Abendveranstaltung zum Thema KI und deren Auswirkungen auf die Arbeitswelt Technik rundeten den spannenden Tag ab.
NEWS BEI DER PRESSEKONFERENZ. Hausherr und Bezirksobmann Christian Strigl eröffnete die Gesprächsrunde, bei der jeder Stakeholder Neues bzw. aktuelle Informationen parat hatte. Die Elektroakademie, so erklärte Mario Kien, hat vielfältige Aufgaben zu bewältigen. Dazu gehören u. a. die Ausbildung zum Betriebs-elektriker im zweiten Bildungsweg sowie die Fortbildung. Weiters werden Lehrlinge auf ihre LAP im Theorieteil bestens vorbereitet, da der betriebliche Alltag diesen wünschenswerten Zustand nicht immer ermöglicht. Die hervorragenden Prüfungsergebnisse bestätigen den Erfolg. Zudem werden Spezialkurse, wie z.B . Smart-Home-Programmierung angeboten. Werner Hohenrainer, Direktor der HTL Reutte, berichtete, dass im Juni heurigen Jahres die ersten Schulabgänger großartige Leistungen bei ihrer Reife- und Diplomprüfung zeigten. Alle bestanden diese, somit konnte bereits beim ersten Durchlauf der inzwischen selbstständigen HTL die weiße Fahne gehisst werden. Derzeit besuchen 131 Schülerinnen und Schüler, davon 19 technikaffine Mädchen die Ausbildung. Er freute sich, dass mit einem kompletten Lehrerteam ins neue Schuljahr gestartet werden konnte und erwähnte die hervorragende Zusammenarbeit mit der heimischen Wirtschaft sowohl in Bezug auf Themen für Diplomarbeiten als auch bei der Bereitstellung von Praxisplätzen. Das Werkhaus in Reutte steht jedem offen. Ein besonderes Anliegen, so berichtete Sandra Bischof, sei es, schon bei den ganz Kleinen die Neugierde für Technik zu wecken um gut für die Zukunft gerüstet zu sein. In Kooperation mit dem Projektträger REA ist das Werkhaus Teil der MINT-Region Außerfern. Gemeinsam werden Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik im Schulalltag erlebbar gemacht. Für zwei Jahre stellt das Werkhaus seinen MINTICUS-Unterricht allen Schulen kostenlos zur Verfügung, sei es vor Ort oder mobil. Franz Pohler, Direktor des IKA, berichtete, dass das Technische Lernen von Erwachsenen sehr gut angenommen würde und jedes Jahr ca. 15 Personen den Aufbaulehrgang in den Schwerpunkten Mechatronik, Robotik, KI u. a. besuchen. Die Herausforderungen in seinem Bereich seien die unterschiedlichen Lerngruppen, die Organisation und Didaktik, die Lehrenden und Lernenden viel abverlangen. Seiner Meinung nach sei die Region Reutte sehr gut aufgestellt, durch den Campus Technik denken alle gemeinsam und nicht gegeneinander. Johannes Schießl von der REA lobte die Verzahnung zwischen Schulen und Betrieben im Bezirk mit dem Ziel, dem permanenten Arbeitskräftemangel entgegenzuwirken. MINT sei für das Außerfern elementar, denn der Bezirk ist vom Schwerpunkt her technikorientiert.
DER CAMPUS TECHNIK REUTTE … steht für Vernetzung in Aus- und Weiterbildung, Kooperation mit der heimischen Industrie und Wirtschaft, Nutzung von Synergien in der Ausstattung, für kompetente technische Aus- und Fortbildung junger Leute zu wertvollen Fachkräften.
NAHE ZUKUNFT. Christian Strigl sieht abschließend in der Geschlossenheit von schulischer und beruflicher Ausbildung die Stärke des Bezirks. Auch seiner Meinung nach sei man gut aufgestellt, jedoch fehle nach wie vor eine Unterbringungsmöglichkeit d. h. ein „Schülerheim“. Er gab seiner Hoffnung Ausdruck, dass dies so schnell wie möglich realisiert wird. Insgesamt war der TECH DAY eine toll organisierte Veranstaltung, nur schade, dass ganz wenige Schulen vor Ort waren, um dieses Angebot anzunehmen, zumal der Termin – letzter Schultag vor Beginn der Herbstferien – nicht geeigneter hätte sein können.
