Zu neuem Leben erwacht
Nach jahrelangem Ruinendasein eröffnete der Berwanger Hof als luxuriöses Apartmenthotel
Mit einem großen Eröffnungsfest feiert das Tiroler Bergdorf Berwang die spektakuläre Rückkehr einer Hotelikone. Wo über 15 Jahre lang ein verfallener „Lost Place“ das Ortsbild prägte, entsteht durch eine 55-Millionen-Euro-Investition ein modernes, zukunftssicheres Premium-Resort für alpine Urlauber.
Juliane Wimmer
28. September 2026
Die Geburtsstunde des Berwanger Hofs schlug 1962, und bis 1969 entwickelte er sich zu einem Leitbetrieb mit Österreichs größtem Hotel-Schwimmbad.
VOM HOTSPOT ZUR RUINE. Seine glanzvollste Epoche erlebte das Haus in den 1970er- und 1980er-Jahren. Eng verknüpft mit der österreichischen Chanson-Diva Margot Werner, die den Sohn des Hotelbesitzers heiratete, avancierte der Hof zum ultimativen Hotspot der Stars. Größen wie Roberto Blanco gingen ein und aus, und Berwang erlangte als „kleines St. Moritz“ überregionale Berühmtheit. Doch der Glanz verblasste. Familiäre Spannungen, behördliche Auflagen und ein enormer Renovierungsstau führten das Traditionshaus in die Krise. Trotz des Einsatzes von Margot Werners Privatvermögen schlitterte der Betrieb 2005 in den Konkurs. Was folgte, war ein tiefer Dornröschenschlaf. Das einstige Grand Hotel verkam zur Ruine. Wasser drang ungehindert ein, Teppiche vermoosten und Chlorgase zerfraßen den Beton der Decken. In den sozialen Netzwerken entwickelte sich das verlassene Areal zu einem Phänomen der „Urban Explorer“-Szene, deren Videos Hunderttausende Klicks generierten.
REVITALISIERUNG & MODERNES KONZEPT. 2022 wendete sich das Blatt, als der Projektentwickler ALMDORFBAU gemeinsam mit ALPS RESORTS das historische Erbe übernahm. Da das marode Stammhaus statisch nicht mehr zu retten war, musste es abgerissen werden. An seine Stelle trat die moderne „Residence“. Historische Schätze wie die über 200 Jahre alte Sternzeichenbar, Bleiglasfenster und die kostbare handgeschnitzte Holzdecke wurden aufwendig restauriert und in die neue Lobby integriert. Auch ein „Raum der Stars“ wurde eingerichtet, um der Geschichte gebührend Tribut zu zollen. Das neue Konzept bricht bewusst mit dem klassischen Hotelzimmer und setzt auf ein großzügiges, zukunftsorientiertes Apartment-Modell, das für große Familien und Freundeskreise maßgeschneidert ist. Nach der vollständigen Fertigstellung wird das Ensemble aus drei Häusern – dem bereits geöffneten Jagdhaus, der neuen Residence und der Alpenspitze – insgesamt 80 luxuriöse Einheiten umfassen. Jede Wohneinheit verfügt über eine eigene finnische Sauna sowie einen privaten Hot Tub auf dem Balkon. Ergänzt wird das Angebot durch gemeinschaftliche Infinity-Pools, ein Panorama-Dampfbad und das Restaurant „ALPS KITCHEN“. Der Bürgermeister Berwangs überbrachte beim feierlichen Festakt die offiziellen Glückwünsche: „Nach 20 Jahren Stillstand kehrt endlich wieder Leben in den Berwanger Hof ein. Aus einer großen Vision wurde Wirklichkeit.“ Mit einer Ausrichtung auf den Ganzjahresbetrieb ist der Berwanger Hof pünktlich zum Start der Wintersaison im Dezember bereit, ein neues Kapitel Tiroler Zeitgeschichte zu schreiben.
VOM HOTSPOT ZUR RUINE. Seine glanzvollste Epoche erlebte das Haus in den 1970er- und 1980er-Jahren. Eng verknüpft mit der österreichischen Chanson-Diva Margot Werner, die den Sohn des Hotelbesitzers heiratete, avancierte der Hof zum ultimativen Hotspot der Stars. Größen wie Roberto Blanco gingen ein und aus, und Berwang erlangte als „kleines St. Moritz“ überregionale Berühmtheit. Doch der Glanz verblasste. Familiäre Spannungen, behördliche Auflagen und ein enormer Renovierungsstau führten das Traditionshaus in die Krise. Trotz des Einsatzes von Margot Werners Privatvermögen schlitterte der Betrieb 2005 in den Konkurs. Was folgte, war ein tiefer Dornröschenschlaf. Das einstige Grand Hotel verkam zur Ruine. Wasser drang ungehindert ein, Teppiche vermoosten und Chlorgase zerfraßen den Beton der Decken. In den sozialen Netzwerken entwickelte sich das verlassene Areal zu einem Phänomen der „Urban Explorer“-Szene, deren Videos Hunderttausende Klicks generierten.
REVITALISIERUNG & MODERNES KONZEPT. 2022 wendete sich das Blatt, als der Projektentwickler ALMDORFBAU gemeinsam mit ALPS RESORTS das historische Erbe übernahm. Da das marode Stammhaus statisch nicht mehr zu retten war, musste es abgerissen werden. An seine Stelle trat die moderne „Residence“. Historische Schätze wie die über 200 Jahre alte Sternzeichenbar, Bleiglasfenster und die kostbare handgeschnitzte Holzdecke wurden aufwendig restauriert und in die neue Lobby integriert. Auch ein „Raum der Stars“ wurde eingerichtet, um der Geschichte gebührend Tribut zu zollen. Das neue Konzept bricht bewusst mit dem klassischen Hotelzimmer und setzt auf ein großzügiges, zukunftsorientiertes Apartment-Modell, das für große Familien und Freundeskreise maßgeschneidert ist. Nach der vollständigen Fertigstellung wird das Ensemble aus drei Häusern – dem bereits geöffneten Jagdhaus, der neuen Residence und der Alpenspitze – insgesamt 80 luxuriöse Einheiten umfassen. Jede Wohneinheit verfügt über eine eigene finnische Sauna sowie einen privaten Hot Tub auf dem Balkon. Ergänzt wird das Angebot durch gemeinschaftliche Infinity-Pools, ein Panorama-Dampfbad und das Restaurant „ALPS KITCHEN“. Der Bürgermeister Berwangs überbrachte beim feierlichen Festakt die offiziellen Glückwünsche: „Nach 20 Jahren Stillstand kehrt endlich wieder Leben in den Berwanger Hof ein. Aus einer großen Vision wurde Wirklichkeit.“ Mit einer Ausrichtung auf den Ganzjahresbetrieb ist der Berwanger Hof pünktlich zum Start der Wintersaison im Dezember bereit, ein neues Kapitel Tiroler Zeitgeschichte zu schreiben.





