Alfred Heel im Oktober 1936 am Flexenpass (entnommen aus den Kalendern „Lechtal“ von Markus Pfefferkorn, Hägerau; Foto: Markus Brandmayer). Wie wichtig das Fuhrwesen für das Lechtal war, zeigt ein Blick auf die damalige Versorgung: für die Bevölkerung, die Bauern und die zahlreichen Gemischtwarenhandlungen. Für die Fahrer der großen Lkw bedeutete das harte Arbeit. Sie mussten die Ware händisch be- und entladen. Oft konnten sie nicht direkt zum Haus zufahren. Sie transportierten Kohlesäcke bis in den Keller, Zementsäcke mit 50 Kilogramm, Getränkekisten für die Gasthäuser, Futtermittel bis zu 75 Kilogramm, Strohballen und verschiedenes Baumaterial. Auch Botenfahrten von Reutte und Innsbruck gehörten dazu. Alle Achtung – auch heute noch – vor den Lechtaler Frächtern! „Ob no mancher Fahrer wegen dem schwara Lipfa heint no Ruggaweah häba?”
Werner Friedle
Werner Friedle