Rundschau - Oberländer Wochenzeitung
Reutte | Wirtschaft | 21. September 2021 | Von Sabine Schretter

Tag der offenen Tür beim Autohaus Schweiger

Im Beisein der geladenen Ehrengäste eröffnen Simon und Jasmin Schweiger (6. und 7. v.l.) beim Tag der offenen Tür den neuen Audi-Schauraum. RS-Fotos: Schretter
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Eröffnung des neuen Audi-Schauraumes und Präsentation des Unternehmens

Hans Schweiger hatte eine Vision: Vor ca. 30 Jahren legte der Autospengler-Meister den Grundstein für ein Unternehmen, das heute eines der größten seiner Branche in Österreich und zudem einer der innovativsten Arbeitgeber in der Region ist. Eine kleine Autowerkstatt wurde zur Keimzelle dessen, was heute über die Grenzen hinaus als „Auto Schweiger“ bekannt ist und 90 Menschen Arbeit bietet.
Von Sabine Schretter

Nach dem Tod Hans Schweigers am 1. Jänner 2021 übernahm dessen Sohn Simon Schweiger die Geschäftsleitung des Unternehmens Schweiger. Er führt fort, was sein Vater Hans über die Jahre mit so großem Erfolg aufgebaut hat. Gerade in den letzten Jahren hat sich sehr viel getan: Vor vier Jahren wurde die neue Lehrwerkstatt eröffnet, die jungen Menschen eine qualitativ sehr hochwertige Ausbildung und beste Arbeitsbedingungen bietet. Absolutes Alleinstellungsmerkmal der Lehrwerkstatt ist, dass jeder der aktuell neun Lehrlinge seinen eigenen Arbeitsplatz zur Verfügung hat. Ausgebildet wird bei Schweiger in den Berufen KFZ-Mechatroniker, KFZ-Spengler, Lackierer, Bürokaufmann und seit 2020 auch Automobilkaufmann. Wer bei Schweiger lernt, lernt für’s Leben – Lehrlingsausbildner Johannes Wachter kümmert sich um jeden Lehrling. „Mir geht es nicht nur um die Arbeit, ich möchte den Lehrlingen auch Spaß an der Arbeit vermitteln“, erklärte Wachter beim Tag der offenen Tür. Mitarbeiter sind das Salz in der Suppe eines Unternehmens. Der Erfolg gründet zum einen auf der Vision und dem Weitblick des Unternehmers, zum anderen aber ganz wesentlich auf der Leistung  der bestens ausgebildeten Mitarbeiter.

DIE VISION. Vor ca. 30 Jahren begann Hans Schweiger – damals noch auf der gegenüberligenden Straßenseite der Allgäuer Straße – mit einer kleinen KFZ-Werkstatt. Seine Vision war immer die Weiterentwicklung. Was klein begann, ist zu einem der führenden Unternehmen und Arbeitgeber der Region geworden. In den vergangenen Jahren wurden mehr als 15 Millionen Euro investiert: Vor vier Jahren eröffnete das Autohaus Schweiger seinen VW-Schauraum. Mit dem Konzept „The Bullishow“ entwickelte sich das Unternehmen zu Europas größtem VW-Bus-Zentrum und ist damit längst über die Landesgrenzen hinaus bekannt. VW-Busse gibt es über Myvanture bei Schweiger auch zu mieten. Derzeit werden 60 Fahrzeuge in der Flotte an acht Standorten in Österreich geführt. 2022 wird aufgestockt und es werden Standorte in Deutschland eröffnet.
Der letzte und 7 Millionen Euro schwere Coup und damit auch das größte Bauvorhaben Schweigers ist der Audi-Schauraum, der beim Tag der offenen Tür eröffnet wurde. Auf 660 m2 Schauraumfläche finden 16 Ausstellungsfahrzeuge Platz. Als einer der wenigen Händler führt das Autohaus Schweiger die limitierten Audi R6-Modelle. Dekan Franz Neuner segnete die Halle, die durch eine sehr ansprechende Architektur besticht. Generell legt man bei Schweiger großen Wert auf umweltverträgliches und ressourcenschonendes Bauen, erklärte Simon Schweiger bei seiner Führung durch das Werksgelände. So werden mit einer Photovoltaikanlage mehr als 200 KW Strom erzeugt. „Damit sind wir im Sommer energieautark und können mit dem Überschuss unsere Ladesäulen speisen. Wir heizen mit einer Pelletsheizung, wenn nötig, ergänzt durch eine Wärmepunpe“, führt Simon Schweiger aus. Beim Gang durch die Firma fällt die Sauberkeit in allen Bereichen auf. Auch in der mechanischen Werkstätte, wo 19 Mitarbeiter 20.000 Aufträge pro Jahr bearbeiten – das sind 16 Durchgänge pro Tag! Im neuen Karosseriezentrum wurde, wie im Audi-Schauraum, eine Lochdecke eingebaut, mit der der Lärmpegel sehr gut reduziert werden kann.

 
Tag der offenen Tür beim Autohaus Schweiger
Der Leiter der Lehrwerkstatt legt nicht nur auf die qualitätvolle Ausbildung der Lehrlinge Wert, ihm ist auch wichtig, dass diese mit Spaß an ihre Arbeit gehen.
LOGISTIK. Ein weiteres Alleinstellungsmerkmal unter den Außerferner Autohäusern und generell ist die firmeneigene Logistik unter der Leitung von Joe Vögele. „Zu uns kommen täglich drei bis vier LKW voll Autos. Jedes dieser Autos wird fünf- bis sechsmal bewegt, bevor es das Autohaus Schweiger wieder verlässt. Das sind 15.000 Autobewegungen pro Jahr – und bei dieser Zahl ist eine eigene Logistik notwendig“, so Vögele.

GELUNGEN. Beeeindruckend waren nicht nur der Gang durch die verschiedenen Bereiche des Unternehmens und die fachkundigen, interessanten Führungen. Beeindruckend waren auch Organisation und Rahmenprogramm. Simon Schweiger und sein Team können stolz auf ihr Unternehmen, auf sich selbst und auf den gelungenen Tag der offnen Tür sein.
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