Betriebsamer Modelleisenbahnclub Zirl
Die öffentlichen Fahrtage am ersten Adventwochenende sind nur ein Highlight im Vereinsleben
19. November 2024 | von
Christina Hötzel
Obmann Hansjörg Sailer und Kassier Peter Mair freuen sich auf zahlreiche Besucher bei den Fahrtagen. RS-Foto: Hötzel
Der Modelleisenbahnclub Zirl feiert im nächsten Jahr sein 40-jähriges Bestehen. Aktuell zählt er 57 Mitglieder. In den ersten Jahren war eine noch viel kleinere Anlage in den privaten Kellerräumen eines Clubmitglieds untergebracht. Die momentane, fix verbaute Anlage besteht aus drei separaten Anlagen auf zirka 70 Quadratmetern Fläche mit 170 Weichen. Der Maßstab ist 1:87 H0. Eine kleinere Anlage ist mit der Achensee- beziehungsweise Zillertalbahn vergleichbar. Die meisten Gleise befinden sich im Schattenbahnhof im Untergrund. Das ganze Gelände ist Eigenbau. Im Verein findet man sowieso die unterschiedlichsten Berufsgruppen.Die Häuschen sind gekauft, bemalt und angepasst. Das rollende Material fährt computergesteuert auf Gleichstrom. Es ist zum Teil im Vereinsbesitz, zum anderen Teil privat. „Es ist langweilig wenn immer die gleichen Züge fahren, und dann wäre die Wartung auch sehr intensiv“, begründet Obmann Hansjörg Sailer die Vielfalt. Das Bildschirmstellwerk in einem separaten Raum kann von einer Person bedient werden, am Laptop kann aber auch noch jemand mitfahren. Prinzipiell braucht es für jeden Kreislauf einen eigenen Bediener. Damit es nicht zu Entgleisungen oder Kollisionen kommt, werden die Züge immer beobachtet. Kommt es aber doch einmal zu einem größeren Ausfall, gibt es sogar einen Schienenersatzverkehr. Die Anlage kann man von Tag- auf Nachtbetrieb umstellen. In der Dunkelheit erleuchten Herz Jesu Feuer.
ÜBERAUS AKTIVES VEREINSLEBEN. Jeden Mittwoch trifft sich der Club ab 19.30 im Volksschuldachboden. An jedem ersten Mittwoch im Monat findet der Fahrtbetrieb statt. „Die Anlage muss ständig bewegt werden“, erklärt Kassier Peter Mair. Es gibt aber auch Vereinsausflüge, Messe- und Museenbesuche. „Die Bälle, die wir früher in der Faschingszeit ausgerichtet haben, haben uns einen Teil der Ausstattung finanziert“, freut sich Sailer. Im Jahr 1990 gab es eine Wette, dass man eintausend Loks von Vereinsmitgliedern zusammenbekommt. Nachdem das geschafft war, erfolgte eine zweite Wette mit zweitausend Loks. Der sehr aktive Verein gestaltete aber auch einen Gourmetexpresszug mit Pullmanwagen nach St. Anton mit Köchen aus dem Verein oder nahm an einer Sonderführung im Brennerbasistunnel teil und erkundete „Lilia“, die Tunnelbohrmaschine. Das jüngste Mitglied ist zwölf Jahre alt. Aber es fehlt auch dem Modelleisenbahnclub, wie vielen anderen Vereinen, an Nachwuchs. Darum ist jeder Interessent herzlich willkommen. Durch seinen Vater, der 30 Jahre Obmann und neun Jahre Schriftführer gewesen ist, hat Hansjörg Sailer schon sehr lange mit Moselleisenbahnen zu tun, und die Begeisterung ist übergesprungen. Zur „Langen Nacht der Museen“ im Oktober habe man sich keinen gro-ßen Andrang erwartet, aber es kamen 110 Leute, darunter viele Familien mit Kindern, und auch sonst kommen Gäste aus Deutschland, der Schweiz und Italien. Deshalb freuen sich schon alle auf die Fahrtage. Nähere Informationen über den Verein finden Modelleisenbahnfreunde auf www.mekzirl.at.
ÜBERAUS AKTIVES VEREINSLEBEN. Jeden Mittwoch trifft sich der Club ab 19.30 im Volksschuldachboden. An jedem ersten Mittwoch im Monat findet der Fahrtbetrieb statt. „Die Anlage muss ständig bewegt werden“, erklärt Kassier Peter Mair. Es gibt aber auch Vereinsausflüge, Messe- und Museenbesuche. „Die Bälle, die wir früher in der Faschingszeit ausgerichtet haben, haben uns einen Teil der Ausstattung finanziert“, freut sich Sailer. Im Jahr 1990 gab es eine Wette, dass man eintausend Loks von Vereinsmitgliedern zusammenbekommt. Nachdem das geschafft war, erfolgte eine zweite Wette mit zweitausend Loks. Der sehr aktive Verein gestaltete aber auch einen Gourmetexpresszug mit Pullmanwagen nach St. Anton mit Köchen aus dem Verein oder nahm an einer Sonderführung im Brennerbasistunnel teil und erkundete „Lilia“, die Tunnelbohrmaschine. Das jüngste Mitglied ist zwölf Jahre alt. Aber es fehlt auch dem Modelleisenbahnclub, wie vielen anderen Vereinen, an Nachwuchs. Darum ist jeder Interessent herzlich willkommen. Durch seinen Vater, der 30 Jahre Obmann und neun Jahre Schriftführer gewesen ist, hat Hansjörg Sailer schon sehr lange mit Moselleisenbahnen zu tun, und die Begeisterung ist übergesprungen. Zur „Langen Nacht der Museen“ im Oktober habe man sich keinen gro-ßen Andrang erwartet, aber es kamen 110 Leute, darunter viele Familien mit Kindern, und auch sonst kommen Gäste aus Deutschland, der Schweiz und Italien. Deshalb freuen sich schon alle auf die Fahrtage. Nähere Informationen über den Verein finden Modelleisenbahnfreunde auf www.mekzirl.at.
Die Burgruine Fragenstein steht an einem prominenten Punkt vor der Schlossbachbrücke im Hintergrund. RS-Foto: Hötzel

